#Damals und Heute: #Technik und #Kriegsmaschinen der #Antike und der #Zukunft ++  Schwerter zu Pflugscharen

 

 

Von Freddy Kühne und Pfarrer Dr. Jochen Eber

 

Von Freddy Kühne

In meiner Jugend vor der deutschen Wiedervereinigung 1989 wurde es in unserer freikirchlichen Jugendgruppe ausgiebig diskutiert: Gehst Du zum Bund (gemeint war die Bundeswehr) oder verweigerst Du den Wehrdienst und leistet Wehrersatzdienst , derspäter in Zivildienst umbenannt wurde ?

Es wurde unter den Jungs innig , heiß und leidenschaftlich diskutiert. Man tauschte Argumente noch und nöcher aus, aber im Grunde musste man es jeder selbst mit sich und seinem Gewissen ausmachen.

Mich prägte die Lektüre eines Buches, das Machiavelli zitierte: „Wenn ein Volk nicht bereit bist, seine eigene Armee zu ernähren, muss es eine fremde Armee ernähren“. Zudem prägten mich die Berichte der ausgesiedelten Rumänen-Siebenbürgen-Deutschen über die schrecklichen Zustände in der sozialistischen rumänischen Diktatur unter Ceaucescu: Auf das Importieren von Bibeln stand (mehr …)

#Zum #Tod des #Achtjährigen am #Frankfurter #Hauptbahnhof

 

 

Von Dushan Wegner

 

In Frankfurt wurde ein Achtjähriger in den Tod gestoßen. Mein Sohn ist nur wenige Monate älter. Die kinderlose Kanzlerin ist derweil lässig mit dem Hubschrauber in den Sommerurlaub abgehoben.

Wir wollen unsere Kinder erziehen, wir wollen dass sie lernen und wachsen, und wenn wir etwas Glück und viel Durchhaltevermögen haben, dann lernen wir mit ihnen. Ein Reflex, den alle in unserer Familie gelernt hatten, war das schnelle Festhalten des auf-den-Schoß-hüpfenden Jungen.

Wenn Leo in den Raum titscht und irgendein Familienmitglied in einem Sessel sitzt, sei dies Uroma, Oma, Opa, Elli oder ich, dann springt der Herr Sohn wie ein aufgedrehtes Automaton seiner Zielperson auf den Schoß, und das ist der Moment, wo der Leo-Griff zur Anwendung kommen muss. Wenn Leo anfliegt und dir auf den Schoß springt, musst du schnell zugreifen und ihn festhalten, damit er dir von lauter Schwung nicht auf der anderen Seite wieder herunterfällt.

Nostalgie und Liebe

Eltern zu sein ist keine einförmige Tätigkeit. Das Leben des Kindes durchläuft Phasen, das Leben der Eltern nicht minder. Es fängt lange vor der Geburt an, spätestens ab der ersten Ahnung und (mehr …)

#Liebe +++ Das #Blog zum #Sonntag

 

 

 

 

Liebe: Sie ist DAS Lebenselixier für intakte und wundervolle Beziehungen. Zwischen den Menschen. Und zwischen dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs zu seinem Volk Israel und zur gesamten Menschheit.

Das Wesen Gottes, des Allmächtigen ist im Kern Liebe, Wahrhaftigkeit, Treue.

Und er sucht Dich und mich ! Er schuf das Universum, das Sonnensystem, unsee Erde und durch seine Schöpfermacht schafft er jeden Tag neue Galaxien, neue (mehr …)

Die #Jusos und der #Kindermord:  Parallelen zu #Herodes und dem #Kindermord sind rein zufällig !

SPD Jugend für Abtreibung im 9. Monat !!!

 

„Stell Dir vor es gibt Kindermord – und keiner macht mit !“

 

 

 

von Freddy Kühne

 

Erst vorigen Sonntag spielten die Kinder in unserer Kirchengemeinde die Weihnachtsgeschichte . Herodes, einer der drei Könige mitselben Namen, wurde dabei vom jungen Darsteller hervorragend gespielt: „König bin nur ICH“ ! rief er mehrfach laut, mit geschwollener und entrüsteter Brust und stampfte zum Nachdruck energisch mit einem Fuß dabei auf den Boden, als die drei Sterndeuter (Weisen) aus dem Morgenland ihn nach dem neugeborenen König der Juden fragten.

 

Die Angst vor Konkurrenz und Machtverlust verleitet zu Lüge und Mord

 

Wir kennen die Geschichte: aus rasender Angst vor einem Konkurrenten griff er zur Lüge , indem er die Weisen anwies, ihm den Geburtsort zu verraten, damit er selbst das Kindlein (mehr …)

Groß-Demonstration gegen „Abtreibung“ – der Tötung ungeborenen Lebens

 

Von Peter Helmes

Groß-Demonstration gegen „Abtreibung“ – der Tötung ungeborenen Lebens

 

Die Zeichen der Zeit stehen auf Wandel. In den letzten Jahren wurde der „Marsch für das Leben“ von den Medien entweder totgeschwiegen oder, verzerrt, als Demo ewig Gestriger dargestellt. Selbst Vertreter der Kirchen machten sich höchst rar.

In diesem Jahr ist alles anders, besser. Selbst der Deutschlandfunk, sonst eher an der Spitze des „demokratischen Fortschritts“, bemüht sich zu einer halbwegs wahren Darstellung, aber nicht so ganz: Bei dem „Marsch für das Leben“ spricht er von „mehreren tausend Menschen“, bei den Gegnern heißt es: „…beteiligten sich ebenfalls mehr als eintausend Menschen…“

Was denn? „Ebenfalls tausend Menschen“ ist etwas anderes als „mehrere tausend Menschen“. Na ja, das wird dem (wohl linken) DLF-Redakteur sprachlich „durchgeflutscht“ sein. Wahr ist, daß die Demonstration auch heuer wieder eine große Beteiligung verzeichnete. Nicht nur das! Unter den Teilnehmern des „Marsches für das Leben“ war auch Berlins Erzbischof Koch – zum ersten Male.

In einem Aufruf zu der Demonstration hieß es, jeder Mensch, ob geboren oder ungeboren, habe das Recht auf Leben und Achtung seiner Würde. Und weiter im Vorbereitungstext: „Wir hören oft, daß (mehr …)

Marsch für das Leben am 22.09.2018 in Berlin

Bischof Dröge wirft „Marsch für das Leben“ „Polarisierung“ vor – Die Veranstaltung rege nicht zu sachlichen Diskussionen an

 

In Psalm 139 lesen wir den Lobgesang von Isaels König David, überschrieben mit „Herr du hat mich erforscht und erkannt“.
Besonders schön lesen sich die folgenden Verse

 

13 Denn du bildetest meine Nieren. Du wobst mich in meiner Mutter Leib.
14 Ich preise dich darüber, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt es sehr wohl.
15 Nicht verborgen war mein Gebein vor dir, als ich gemacht wurde im Verborgenen, gewoben in den Tiefen der Erde.
16 Meine Urform sahen deine Augen. Und in dein Buch*1 waren sie alle eingeschrieben, die Tage, die gebildet wurden, als noch keiner von ihnen da war.

 

Gisela Peter / Pixelio.de

von DEA – Deutsche Evangelische Allianz

Berlin (idea) – Weil der „Marsch für das Leben“ in Berlin bislang „mehr polarisiert als zu sachlichen Diskussionen“ angeregt hat, beteiligt sich „die Evangelische Kirche“ nicht daran. Das schreibt der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Markus Dröge, in einem Kommentar in der Berliner Zeitung „B.Z.“. „Der Marsch für das Leben“ findet am 22. September statt und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Menschenwürde ist unantastbar. Ja zu jedem Kind – Selektion und Abtreibung beenden“. Im vergangenen Jahr waren rund 7.500 Teilnehmer auf die Straße gegangen, um für einen besseren Schutz ungeborener Kinder zu demonstrieren. Sie mussten von 900 Polizisten vor linksradikalen Gegendemonstranten geschützt werden. Wie Dröge weiter ausführt, dient die evangelische Schwangerschaftskonfliktberatung „auf andere Weise dem Schutz des ungeborenen Lebens“. Sie sei ergebnisoffen: „Niemand wird gezwungen oder moralisch unter Druck gesetzt.“ Es gebe auch Fälle, in denen (mehr …)

Wir (Ich) wünsche(n) allen unseren Lesern und Autoren ein gesegnetes Weihnachtsfest

– eine friedvolle Feier von Christi Geburt  

 

 



 

Freuden, die man andern macht,
strahlen auf uns zurück.
(Anna Ritter, 1865-1921)

 

Mit der Geburt des kleinen Jesus hat Gott uns Menschen eine große Freude gemacht – so wie mit jeder Geburt der Menschheit und den Menschen eine Freude gemacht wird. Die Weihnachtsfeier ist daher im weiteren wie auch in engerem Sinne eine Familienfeier.  Im weiteren Sinne feiert hier die weltweite Familie des Gottessohns , nämlich die gesamte weltweite Christenheit, die Geburt ihres Erlösers. Im engeren Sinne feierten damals Maria und Joseph die Geburt ihres kleinen menschgewordenen Jesuskindes.

Genießen Sie daher die Zeit in Ihrem engsten Familienumfeld.  Aber genießen Sie auch bewusst die Zeit als Mitglied der weltweiten Familie Gottes. Als Bonmot zum Nachdenken serviere ich Ihnen dazu gerne folgenden Witz (ich liebe christliche und jiddische Witze) und im Anschluss daran die Nussknacker-Suite von Tchaikovsky:

Fritzchen kommt eines Tages vom Gottesdienst aus der Kirche nach Hause. Da fragen ihn die Eltern: „Sag mal Fritzchen, was hat der Pfarrer gesagt?“

Fritzchen überlegt kurz und antwortet dann: „Der Pfarrer hat gesagt, die Eltern sollen nicht so viele dumme Fragen stellen, sondern selber kommen !“

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine Frohe Weihnacht, empfehle Ihnen noch die Geschichte „Drei Wünsche“, welche ich am Ende des Artikels ganz unten unter alle gesammelten verknüpften Weihnachtslieder anfüge – hierzu öffnen Sie bitte den ganzen Artikel –

Ihr

Freddy Kühne

 

 

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Willkommenskultur für alle aus Nahost – nicht aber für das Kind von Bethlehem

Krippe

von Peter Helmes*

Weihnachten 2015: Eine mediale Ignorierung der Christen

Daß ARD und ZDF Zeitgeist-Medien sind, weiß inzwischen jedes Kind. Aber die Sender finden immer wieder einen Anlaß, ihre schiefe Programmplanung unter Beweis zu stellen. Das diesjährige Weihnachtsprogramm „unserer“ Sender – sie sind öffentlich-rechtlich, gehören also „uns“ Bürgern – dieses Weihnachtsprogramm also war ein Sammelsurium der miesesten Qualität, aber kein einziger Film oder Beitrag beschäftigte sich in der „Primezeit“, also der besten Sendezeit, mit dem Anlaß des Weihnachtsfestes: Jesu Geburt.

Da stößt erst recht bitter auf, daß tumbe Medienvertreter, die keine Ahnung von der Geschichte haben, und von der „Flucht der hl. Familie“ bzw. von Maria und Joseph als „Flüchtlingen“ faseln, mit gerade dieser Geschichte unsere „christliche Pflicht“ verbinden, alle „Flüchtlinge“ aufzunehmen. Billige – und zumal falsche – Effektheischerei.

Würde man diese Journalisten beim Wort nehmen, dürfte am füglich fragen:

Warum gebt Ihr denn dem Jesuskind keinen Platz in Eurer Hütte – will heißen: in Euren Programmen? (mehr …)

„Ehe für alle“ – eine unauffällige, radikale Systemveränderung

Von Peter Helmes

Die „Frankfurter Schule“ hat den Weg bereitet und uns kollektiv den Verstand vernebelt. Wir scheinen nicht zu merken, was da vor sich geht: Auf mehr oder weniger leisen Sohlen wird unsere Gesellschaft aus den Angeln gekippt und durch eine neue Gesellschaft mit „neuen Menschen“ ersetzt. Bei diesem Umbruch stören tradierte Werte und Überzeugungen. Da geht es zuvörderst den „Säulen der Gesellschaft“ an den Kragen: der Familie sowie dem Staat als Autorität. „Freibier für alle“ heißt jetzt „Freisex für alle(s)“. Da stört die alte Ehe nur und damit auch die Familie. Ein neues Bewußtsein muß her!

Insgesamt ging es der ´68er Bewegung darum, bürgerliche Normen nicht nur infrage zu stellen, sondern aktiv und provokativ zu zerstören. Die gezielte Förderung von “Kindersex” schien z. B. hierfür ein besonders geeignetes Mittel, um eine Gesellschaft zu errichten, in der keine bürgerlichen “Tabus” mehr gelten – und in welcher die Familie weitgehend durch Kommunen ersetzt wird. „Familie“ hatte ausgedient und wurde durch „neue Lebensformen“ ersetzt. (mehr …)

Wenn man Sigmar Gabriel (SPD) oder Hannelore Kraft (SPD) und andere aus dem „sozial“demokratischen Lager über das Betreuungsgeld reden hört, dann fallen verbale Totschläger wie „Herdprämie“ oder „von vorgestern“ , mit denen die Vertreter einer muttergebundenen Frühkinderziehung diffamiert und diskriminiert werden sollen. Nicht aber nur die politischen Vertreter der muttergebundenen Frühkinderziehung – damit ist übrigens nur die Erziehung bis zum 3. Lebensjahr gemeint – werden verbal attackiert, sondern zugleich werden zehntausende Müttter, die sich freiwillig dazu entschieden haben, ihre von ihnen Geborenen selbst großzuziehen, ihnen z.B. Essen, Laufen, Reden, Lachen beizubringen und vor allem Vertrauen und Liebe und Geborgenheit entgegenzubringen, in ihrer Funktion als Vollzeitfamilienmanagerin bzw. Vollzeitmutter diffamiert und herabgesetzt.
Die Debatte ist nicht neu – sie schwelt schon seit fast zwei Jahrzehnten dahin. Neu aber ist die Schärfe des Tonlage in der Debatte.
Hintergrund der Diskussion scheint aber wohl kaum das Kindeswohl zu sein – um das es den Vollzeitmüttern in erster Linie geht, sondern es spielen ganz andere Faktoren eine Rolle: nämlich zum einen die der Emanzipation und Selbstbestimmung der Frau (z.B. als Karrierefrau) – und auch die Frage der Integration von Kindern mit Migrationshintergrund.

Doch macht die SPD einen großen Fehler, wenn sie die Frage der Kinderbetreuung vor allem aus den Punkten Emanzipation und Migration beurteilt und bewertet. Natürlich dürfen und müssen auch diese Punkte eine Rolle in der gesellschaftlichen Debatte spielen. Ebenso wie die Frage der Folge der hohen Scheidungsrate und damit der großen Zahl der Alleinerziehenden.

Doch die SPD spielt die Frage der Emanzipation, der Imigration und die Probleme der Alleinerziehenden gegen den Wunsch der Mütter aus, die freiwillig und mit großer Aufopferung unter dem Verzicht von Einkommen und damit Luxus sich mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele der Vollzeitbetreuung ihrer eigenen Kinder widmen wollen und dies auch tun.

Das Gegeneinander Ausspielen von Fremd- und Eigenbetreuung entspricht nicht den Realitäten einer pluralistischen freien Gesellschaft – und entspricht auch nicht dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Denn dieses Grundgesetz gewährt den Eltern (den Familien) das Recht auf die Erziehung ihrer Kinder.

Dies taten die Mütter und Väter des Grundgesetzes bewusst im Hinblick auf die erlebte staatliche Indokrination der Kinder im sogenannten Dritten Reich: dort wurden staatliche Gruppen wie die Hitler Jugend oder der Bund deutscher Mädchen bewusst geschaffen, um die Jugend auf die Ideologie des Nationalsozialismus einzuschwören. Die staatliche Erziehung von Kindern und Jugendlichen diente einzig und allein dem Ziel der politischen Indoktrination und wurde bewusst als Gegenpol zur privat-familiären als auch als Konkurrenz zur christlich-konfessionellen Erziehung gesetzt.

Daher gilt aus dieser geschichtlichen Erfahrung seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland für die Erziehung der Kinder im Grundgesetz das Prinzip: Privat vor Staat.

Derselbe Mißbrauch von Erziehungseinrichtungen erfolgte übrigens in der DDR: der Sozialismus sollte den Kindern so früh wie möglich eingeimpft werden.
Zugleich benötigte der Sozialismus die Produktionskraft der Frauen, um im Kampf gegen den Kapitalismus des Westens die Produktion erheblich zu steigern. Doch hat der DDR dies nicht viel genützt…

Doch zurück zur aktuellen politischen Debatte !

Das Ausspielen von verschiedenen Lebensentwürfen muss aufhören !! Die Verunglimpfung von Vollzeitmüttern muss aufhören ! In einer freien Gesellschaft muss die Wahl freier Lebensentwürfe möglich sein, ohne von staatlichen und/oder politischen Stellen dafür mit Häme übeschüttet bzw. verunglimpft zu werden.

Die Politiker aller Parteien haben die PRIVATE Entscheidung jeder einzelnen Familie zu RESPEKTIEREN.
Und es ist daher folgerichtig auch nicht Sache des Staates, bestimmte Lebensmodelle zu favorisieren und zu bevorzugen bzw. andere zu benachteiligen.

Eine freie Wahl wird jedoch dann zur Farce, wenn der Staat bestimmte Lebensmodelle finanziell einseitig massiv bevorzugt und fördert- wie dies derzeit der Fall ist: ein staatlicher Krippenplatz kostet zwischen 600 und 800 Euro im Monat pro Kind. Die private Betreuung kostet dem Staat dagegen de facto nichts.
Zugleich verzichtet die Mutter bei der privaten Betreuung auf Einkommen und damit auch auf Rentenansprüche.

Das Betreuungsgeld stellt daher lediglich in geringem Maße eine Anerkennung des Staates für die privat geleistete Betreuung von Kindern da, die jünger als 3 Jahre sind !!

Es wird leider bei der teilweise demagogischen Debatte schnell übersehen, dass auch die Mütter, die ihre Kinder privat bis zum 3. oder 4. Lebensjahr betreuen, ihre Kinder ja ab dem 3. bzw. 4. Lebensjahr auch in den Kindergarten schicken – aber eben nur nicht in die U3-Betreuung – also nicht in die Krippe.
Es ist demzufolge auch völliger Unfug zu behaupten, dass privat betreute Kinder unter 3 Jahren Schaden nehmen würden,
Die Psychoanalyse (http://www.psychoanalyse-aktuell.de/kinder/krippenausbau.html) spricht hier im Gegenteil davon, dass es für unter Dreijährige sinnvoller ist, von der eigenen Mutter erzogen zu werden, da sie durch die enge Bindung an nur eine Person besser Vertrauen fassen und sich dadurch besser entwickeln können.

Diese immense Zeit umfassende enge Bindungs- und Vertrauensarbeit können die heutigen U-3-Kindertagesstätten kaum leisten, da sie nicht annähernd mit genügend Personal ausgestattet sind – und dieses durch Fachkräftemangel auch kaum in entsprechenden Mengen vorhanden sein wird.

Pragmatismus ist in dieser Frage daher dringend nötig.

Daher müssen die individuellen Entscheidungen von Vätern und Müttern vom Staat nicht nur respektiert werden, sondern die verschiedenen Lebensmodelle auch annähernd gleich gefördert werden.

Das Betreuungsgeld zerstört so weder die Perspektive, dass das zunächst privat betreute Kind ab dem 3. oder 4. Lebensjahr den Kindergarten besucht, da es ja nur für die ersten beiden Lebensjahre bezahlt wird.
Und zudem sorgt das Betreuungsgeld dafür, dass die Erziehungs-Leistung von Vollzeitmüttern bzw. -vätern vom Staat honoriert wird.
Denn schließlich werden sowohl gegenwärtig wie auch zukünftig ca. 60 bis 70 Prozent der Eltern -wie bisher – ihre Kinder bis zum 3. bzw. 4. Lebensjahr selbst betreuen.

Desweiteren verhindert das Betreuungsgeld (läuft nach 2 Jahren aus) ja nach Beendigung der Betreuungsphase der eigenen Kinder ohnehin nicht den (Wieder-)Einstieg der Mutter / des Vaters in die Berufswelt. Beispielsweise kann eine Frau, die mit 24 Jahren Mutter wird und sich bis zu zehn Jahre der Erziehung ihrer Kinder (Plural !) widmet, danach immer noch mehr als 30 Jahre lang erfolgreich am Berufsleben teilnehmen und auch Karriere machen. Hier bedarf es allerdings seitens der Wirtschaft mehr Bereitschaft und mehr Anstrengungen, Frauen und Männern, die sich der Erziehung der Kinder gewidmet haben, durch besondere Förderung wieder an das Berufsleben heranzuführen und fit zu machen.

Eine Anrechnung des Betreuungsgeldes auf Hartz IV wird von den Sozialverbänden zu Recht kritisiert. Hartz IV -Empfänger dürfen nicht stigmatisiert und benachteiligt werden, sondern bedürfen des besonderen Schutzes und der besonderen Förderung; nicht allein finanziell,  sondern vielmehr und wichtiger ist es, Hartz-IV-Empfänger durch Fördern und Fordern für den Arbeitsmarkt fit zu machen und sie schnellstens dorthin zurückzuführen. Doch die Anrechnung des Betreuungsgeldes auf Hartz IV führt vor allem zu finanzieller Armut von Familien mit Kindern.

Kann und darf sich ein kinderarmes Land wie die Bundesrepublik Kinderarmut leisten?

Kinderarmut kann auch aus Gründen der drohenden demographischen Katastrophe Deutschlands nicht geduldet werden. Im Gegenteil. Wer die demographische Katastrophe abwenden will, der muss Familien mit Kindern in jeder erdenklichen Weise – finanziell und ideell – fördern: mit Krippenausbau, mit Betreuungsgeld, mit kostenlosem Schwimmbad- und Büchereibesuch für Kinder, kostenlose Bustickets für Kinder, etc.

Daher ermuntere ich als vierfacher Vater und Ehemann meiner Vollzeitfamilienmangerin die Politik, die Frage des Betreuungsgeldes nicht noch weiter elendig lange zu zerreden, sondern endlich Fakten zu schaffen, das Betreuungsgeld zu beschließen und damit die bisher verweigerte finanzielle und ideelle Anerkennung der privaten Betreuungsleistung zu beschliessen.

Doch der Staat muss darüberhinaus weit mehr für Kinderfreundlichkeit in Wirtschaft und Gesellschaft bewegen und beschliessen. Der Staat kann und darf sich nicht mit der Überalterung der Gesellschaft abfinden, indem er im Sozialsystem einen „demographischen Faktor“ einarbeitet. Sondern er muss im ureigensten Interesse ein kinderfreundliches Klima schaffen – und das sowohl finanziell als auch und vor allem auch ideell.

Im übrigen werden wir als Familie mit vier Kindern vom Betreuungsgeld de facto nicht mehr profitieren.
Doch es muss nun langsam Schluss sein, mit dieser unwürdigen Debatte über vermeintliche Versager der privaten Erziehung !

Externe Verknüfungen