Marsch für das Leben am 22.09.2018 in Berlin

Bischof Dröge wirft „Marsch für das Leben“ „Polarisierung“ vor – Die Veranstaltung rege nicht zu sachlichen Diskussionen an

 

In Psalm 139 lesen wir den Lobgesang von Isaels König David, überschrieben mit „Herr du hat mich erforscht und erkannt“.
Besonders schön lesen sich die folgenden Verse

 

13 Denn du bildetest meine Nieren. Du wobst mich in meiner Mutter Leib.
14 Ich preise dich darüber, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt es sehr wohl.
15 Nicht verborgen war mein Gebein vor dir, als ich gemacht wurde im Verborgenen, gewoben in den Tiefen der Erde.
16 Meine Urform sahen deine Augen. Und in dein Buch*1 waren sie alle eingeschrieben, die Tage, die gebildet wurden, als noch keiner von ihnen da war.

 

Gisela Peter / Pixelio.de

von DEA – Deutsche Evangelische Allianz

Berlin (idea) – Weil der „Marsch für das Leben“ in Berlin bislang „mehr polarisiert als zu sachlichen Diskussionen“ angeregt hat, beteiligt sich „die Evangelische Kirche“ nicht daran. Das schreibt der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Markus Dröge, in einem Kommentar in der Berliner Zeitung „B.Z.“. „Der Marsch für das Leben“ findet am 22. September statt und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Menschenwürde ist unantastbar. Ja zu jedem Kind – Selektion und Abtreibung beenden“. Im vergangenen Jahr waren rund 7.500 Teilnehmer auf die Straße gegangen, um für einen besseren Schutz ungeborener Kinder zu demonstrieren. Sie mussten von 900 Polizisten vor linksradikalen Gegendemonstranten geschützt werden. Wie Dröge weiter ausführt, dient die evangelische Schwangerschaftskonfliktberatung „auf andere Weise dem Schutz des ungeborenen Lebens“. Sie sei ergebnisoffen: „Niemand wird gezwungen oder moralisch unter Druck gesetzt.“ Es gebe auch Fälle, in denen (mehr …)

Berlin: Abtreibungslobby protestiert mit unterirdischen Parolen gegen Lebensrechtler

marsch
Seit Jahren gibt es zwei linke Bündnisse in Berlin, die sich vor allem deshalb zusammengeschlossen haben, um den „Marsch für das Leben“ zu stören und zu torpedieren.
Im Vorjahr gelang es diesen Kreisen,  die Lebensrechtler-Demo durch rechtswidrige Aktionen stundenlang zu blockieren. Diesmal konnte die starke Polizeipräsenz diesen
Verstoß gegen die Versammlungsfreiheit verhindern, wobei es auch diesmal wieder zu Sitzblockaden durch Abtreibungsbefürworter gekommen war.
Von den erwähnten beiden Dachverbänden ist das „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“ die gemäßigtere Variante; die andere Gruppierung besteht fast nur aus Linksradikalen, wobei schon der Name „What the fuck“ (= Was zum Teufel) Bände spricht. Dort wird schon in der Einladung zu rechtswidrigen Randalen aufgerufen: „Antifeminismus sabotieren! Christliche FundamentalistInnen blockieren!“
Beim relativ „bürgerlichen“ Bündnis tummeln sich jedoch ebenfalls Ultralinke in deren Reihen, z.B. ganz offiziell die Linkspartei. Auch die SPD gehört in diese illustre Runde, zudem die „Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft“ (GEW).          (Näheres dazu hier:https://charismatismus.wordpress.com/2016/09/16/berlin-die-spd-unterstuetzt-ultralinken-protest-gegen-den-marsch-fuer-das-leben/)
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Aufruf der Linken „Marsch für das Leben blockieren – § 218 abschaffen“

von Peter Helmes *

Was erlauben „Bösmenschen“? „Bösmenschen“? Klar, daß sind eben keine „Gutmenschen“ – ein Begriff, der von RotGrün, also den Guten im Lande, definiert ist: Sie legen die neuen Normen fest und verkünden das dann als die neue Moral.Kipping

Wenn dann aber Bösmenschen, also ein paar irregeleitete „religiöse Fundamentalisten“ (Kipping), für ein angebliches „Recht auf Leben“ demonstrieren wollen, ist das der beste Beweis für die Gefährdung unserer Nation. Wer gegen Homo-Ehe auf die Straße geht, wer sich gegen die „Frühsexualisierung“ unserer Kinder wehrt, wer also (auch verborgen gehaltene) Pädophilie in Kindergarten und Schule trägt oder dafür eintritt, daß Ungeborene leben (dürfen) – also gegen „Abtreibung“ demonstriert, stellt sich automatisch außerhalb unserer Gesellschaft. (Siehe auch:https://conservo.wordpress.com/2015/08/04/deutsche-protestkultur-abtreibung-und-das-schlachten-traechtiger-kuehe/)

Für die Tötung ungeborenen Lebens

Und dann ist es passiert: Tausende nicht einsichtiger Bürger – „gewiß „Rechte“, also Faschisten – wollen doch tatsächlich am 19. September in Berlin für das Recht auf Leben – und damit gegen den Tötungsparagraphen 218 StGB – demonstrieren. Das treibt die Linken auf die Straße; denn sie treten vehement für die Tötung ungeborenen Lebens ein. Irre! Lesen Sie den Aufruf, den die Oberlinke Katja Kipping abgesondert hat, und Sie werden verstehen, was ich meine. Klar, die SED-Nachfolger sind es ja gewohnt, daß andere Meinungen unterdrückt und daß „politisch inkorrekte“ Meinungenbockiert werden.

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