Berlin: Bislang noch kein Mahnmal für die über 200.000 Opfer des Kommunismus, Sozialismus und Stalinismus  der DDR errichtet

Die AfD  fordert Berliner rot-rot-grünen Senat zur zügigen Suche nach einem passenden Standort für das Denkmal auf

 

Bild: Todesstreifen zwischen West- und Ost-Berlin

 

 

 

Von Felizitas Küble

 

Der Bundestag hat bereits im Dezember 2019 gegen die Stimmen der Linkspartei die Errichtung eines „Mahnmals zur Erinnerung an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft“ beschlossen. Die Bundesregierung wurde aufgefordert, im ersten Quartal 2020 ein Konzept für ein Mahnmal vorzulegen, doch die Arbeiten stocken: Noch immer liegt kein brauchbares Konzept vor, noch immer ist kein Standort gefunden. 

Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Bundestag, Götz Frömming, Zitat:

Dass ausgerechnet ein solch zentrales Denkmal verschleppt und verzögert wird, ist ein Skandal. Mehr als 200.000 Bürger wurden in der DDR als politische Gegner inhaftiert, es gibt hunderte Mauertote zu beklagen.

Und ein Skandal ist auch, dass sowohl im Bundestag als auch im Berliner Abgeordnetenhaus eine Partei sitzt, der diese Verzögerung offensichtlich zupass kommt.

Es war skandalös, dass nach 1945 die NS-Zeit zögerlich aufgearbeitet worden ist. Der Publizist Ralph Giordano nannte dies die ‚zweite Schuld‘. Begehen wir nicht den gleichen Fehler noch einmal.

Wir brauchen das Mahnmal und die dazugehörige Bildungs- und Erinnerungsstätte jetzt und nicht erst in ferner Zukunft. Mauerfall und Wiedervereinigung liegen inzwischen rund 30 Jahre zurück. Viele junge Menschen haben keine eigenen Erinnerungen mehr an diese Zeit. 

Wir fordern daher den Berliner Senat auf, seiner Verantwortung gegenüber der deutschen Geschichte nachzukommen und zügig einen passenden Standort für das Denkmal bereitzustellen.“

Zitatende.

 

Der Beitrag erschien zuerst im Christlichen Forum

 

Titelbilder : Bildschirmfoto Youtube

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99 Thesen …

 

Ergänzung der Redaktion – 30 Jahre nach dem Mauerfall gibt es immer noch kein Denkmal / Mahnmal für die mehr als 200.000 Opfer der DDR Diktatur

 

Es ist pikant, dass im Berliner Senat die SED-Nachfolgepartei „Die Linke“ zusammen mit der SPD und den Grünen regieren. Letztere wurden nachweislich seit ihrer Gründung von der DDR-Staatssicherheit und dem Sicherheitsdienst der KPdSU unterstützt und teilweise ferngesteuert. Es hat daher mehr als ein Geschmäckle, wenn dieser Senat und dessen Mehrheitskoalitionäre die Konzipierung des Denkmals und die Suche nach einem Grundstück zur Errichtung desselbigen „dahinpläterschern“ lassen und es 30 Jahre nach Ende der DDR-Diktatur noch immer kein Denkmal für die mehr als 200.000 Opfer des Sozialismus-Kommunismus-Stalinismus gibt.

Noch schlimmer: Die Linke stimmte im Bundestag dreistfrech sogar gegen die Errichtung eines Denkmals.

 

Weitere Informationen

 

Grenz-Erfahrungen mit und in der DDR

 

 

 

Aufbau der Sperranlagen der DDR im Bereich Hohenschönhausen

 

 

Operation Zersetzung – Terror der Stasi