Eine persönliche und politische Weihnachtsbotschaft

 

„Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war. Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut.“

So lesen wir im zweiten Kapitel des Matthäus-Evangeliums.

 

Am ersten Weihnachtsfest vor etwas mehr als 2000 Jahren wurde das Christuskind in einer Krippe im Stall von Bethlehem geboren.

Diese Geburt wurde schon mehrere hundert Jahre zuvor im Alten Testament prophezeit.So ist im 4. Buch Mose Kapitel 24 Vers 17 in der Heiligen Schrift zu lesen: „Ich sehe ihn, aber nicht jetzt; ich schaue ihn, aber nicht von Nahem. Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen und ein Zepter aus Israel aufkommen“.

Diese Prophezeiung war der Grund, warum die Sterndeuter aus dem Osten – vermutlich aus dem Bereich des heutigen Iraks oder Irans – die Planetenkonjugation von Jupiter und

 

Saturn zur Geburt Jesu entsprechend zu deuten wussten und bis nach Bethlehem zogen, um dem neugeborenen König der Juden die Ehre zu erweisen.

 

Zu der Planetenkonjugation teilen wir für Interessierte einen Beitrag als Kommentar, in welchem die astronomische und vor allem auch astrologische Bedeutung der Planeten Jupiter und Saturn im Sternenbild Fische erläutert wird.

Fakt ist: Das Sternenbild kündigte das Kommen des neuen Königs von Israel an und die Astronomen und Astrologen aus dem Osten wußten es richtig zu deuten.

 

Das Kommen des Gottessohnes aber wurde nicht nur allein den Gebildeten Astronomen , sondern auch den einfachen Hirten auf dem Felde angekündigt.

Während Erstere, also die Magier aus dem Osten, als Nichtjuden zum Stall von Bethlehem wanderten und dem Krippenkinde zur Ehre Geschenke brachten, kamen aus der Umgebung von Bethlehem selbst jüdische Schafhirten zum Stall.

Diesen Hirten erschien zuvor ein ganzer Chor aus Engeln – und Ihnen wurde die Frohe Botschaft von der Erscheinung des Retters aus dem Hause Davids kundgetan.

 

Das Faszinierende daran ist, wofür diese beiden Gruppen stehen: Für Gebildet und Ungebildet sowie für Nichtjuden und Juden.

Sprich: Das Heil Gottes gilt für Alle – für Gebildete wie Ungebildete – für Juden und Nichtjuden.

 

So hat Gott sein für die ganze Welt gedachtes Heil – in der Person seines Sohnes Jesus Christus – durch die Ankündigung der Geburt bei den Magiern aus dem Osten und den Hirten aus Judäa – bereits symbolisch der ganzen Welt kundgetan.

Der Sohn Gottes kam , als Schöpfer dieser Welt und des Universums und als Herr über alle Planeten und Sterne, in unsere Welt. Er wurde als König arm in einer Krippe geboren, um damit zu zeigen, dass er nicht Silber und Gold von uns einfordert, dass er keinen weltlichen Machtanspruch stellt, wie ihn die Könige dieser Welt sonst stets an uns stellen. Sondern er kam als hilfsbedürftiges erscheinendes Kind, das unsere Herzen und unser Liebe gewinnen will.

Dieselbe Liebe, die ihn dazu antrieb, sein ewiges Vaterhaus zu verlassen, sich uns gleich zu machen und wie einer von uns zu werden.

Dieselbe Liebe, die ihn dazu antrieb, für uns und unser Versagen, unsere Fehler und unseren Ungehorsam gegenüber Gottes Geboten dreißig Jahre später am Kreuz zu sterben.

 

Mit diesem seinem ersten Kommen klärte Jesus also die Schuldfrage: Er nahm unser aller Schuld auf sich. Dies gilt für jeden, der daran glaubt, dass er als Sohn Gottes in unsere Welt kam und von einer Jungfrau Maria geboren wurde.

Nun, werden etliche einwenden – von einer Jungfrau geboren ? Das können viele nicht glauben.

Dagegen wende ich ein: Dem Schöpfer aller Dinge, des Universums und der Planeten und aller Lebewesen und Pflanzen auch auf unserer Erde – was sollte diesem unmöglich sein ?

 

Unserem Gott ist nichts unmöglich ! 

In diese Sinne feiern wir Advent und Weihnachten – solange, bis er – so kündigt es uns die Bibel an – zum zweiten Male wieder kommt, um seine Gläubigen zu sich zu holen.

Die Bibel spricht aber noch von einer dritten Ankunft des HERRN der HERREN: Diese dritte Ankunft dient dann dazu die Machtfrage zu klären und das für immer Gültigkeit besitzende Gericht Gottes über die Menschheit zu bringen.

Bis es soweit ist, gilt für die Menschheit – für jeden von uns – jedoch noch das Gnadenangebot Gottes: Die errettende Botschaft vom Kreuz – zur Vergebung unserer Schuld und Sünde.

Denn am Kreuz hat Gott seinen Sohn für uns zur Sünde gemacht, damit wir davon befreit werden und wieder in Gemeinschaft mit ihm leben können.

Eine Selbsterlösung der Menschheit, durch Abschaffung der Gebote Gottes und Veränderung der seit zwei Jahrtausenden geltenden Gesetze durch unsere Regierungen kann und wird nicht funktionieren !

Dieser Versuch der menschlichen Selbsterlösung durch den sogenannten Humanismus, durch Ideologien wie der von Gender oder durch menschliche Welterrettungsphilosophien wie der Klima-Religion die einen immer totaler werdenden Absolutheitsanspruch an unsen Alltag stellen werden , werden zur Verirrung und Verblendung und in die Sackgasse führen.

So wie seinerzeit auch die Ideologie des Sowjetkommunismus und des Nationalsozialismus zu viel menschlichem Leid, zu einer Herrschaft des Unrechts und letztlich zu wirtschaftlichem und moralischem Untergang führte, werden auch künftige Versuche der menschlichen Selbsterlösung und Selbsterhöhung zu ähnlichen Ergebnissen führen.

 

Wir als Christen wissen, dass wir in einer unter Fehlern und Sünde ächzenden gefallenen und nicht ewig existierenden Welt leben.

Wir wissen, dass wir von Gott die Aufgabe bekommen haben, die Welt zu bebauen und zu bewahren.

Da ist das Wirtschaften und das Schützen der Natur natürlich eingeschlossen.

 

Aber wir wissen auch, dass wir weder die Sonne, den Mond noch die Natur und erst Recht keine menschliche Ideologie zum Quasi-Götzen oder zur neuen humanistischen Ersatzreligion erheben dürfen.

Deswegen schufen die Mütter und Väter des Grundgesetzes im Übrigen ganz bewusst die Präambel unseres Grundgesetzes: 

 

„In Verantwortung vor Gott und den Menschen“.

 

Unsere Väter und Mütter des Grundgesetzes hatten die totale Hybris , den totalen menschlichen Machtanspruch einer neuen menschengemachten und menschenverachtenden Ideologie und eines Herrschers, den totalen Krieg und den totalen Untergang erlebt. 

Deswegen sollten sich die Politiker in Deutschland seit 1949 ganz bewusst dem Anspruch Gottes demütig unterstellen und die Formel „So wahr mir Gott helfe“ bei Amtsantritt leisten.

 

Bei allen, die dies nicht tun habe ich jedenfalls kein gutes Bauchgefühl.

 

Denn wer sich Gott nicht verantwortlich fühlt, der begibt sich ganz schnell erneut in die Gefahr, andere Ersatzgötter und -religionen zu akzeptieren und diese erneut total über alles andere zu stellen.

Deshalb appelliere ich an uns: Unterstellen wir uns zum Weihnachtsfest alle neu der Barmherzigkeit und der Liebe Gottes. Unterstellen wir uns seiner Autorität und handeln wir stets in dem Bewusstsein, unserem Gott eines Tages Rechenschaft und Verantwortung gegenüber geben zu dürfen und – zu müssen.

 

Als Kinder Gottes und als Menschen sind wir zudem zur Freiheit berufen. Wir sind Niemandes Untertan. Sondern wir sind freie Bürger – und wir sind das Souverän in einer Republik (Res-Publica).

 

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine von dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs gesegnete Weihnachtszeit

 

Herzlichst, Euer / Ihr Freddy Kühne

 

 

 

 

Titelbild: Pixabay / Freie Nutzung

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99 Thesen 

 

 

Der Stern von Bethlehem / Department of Astrophysics Vienna

 

 

Was war der STern von Bethlehem ? – Werner Gitt

Über 99Thesen

Ich bin - unter anderem - der Urenkel des ersten Kammerdieners und der zweiten Mammsell des letzten deutschen Kaisers. Seit Kindertagen bin ich gläubig an Jesus Christus und setze mich für die Freiheit des Evangeliums, Religions- und Meinungsfreiheit ein - ebenso wie für den Erhalt konservativer Werte und den Schutz der Schöpfung. Rheinische Lebensfreude erfahre und erlebe ich in meiner rheinisch-bergischen und oberbergischen Heimat und paare diese mit einem preußischen Verständnis von Pflichterfüllung , Einsatzbereitschaft und Leidenschaft sowie die Liebe zu meiner Heimat, zur Natur und christlichen Kultur europäischer und insbesondere deutscher Prägung. Dazu gehört für mich auch wie die Luft zum Atmen die Dinge mal humorvoll und auch überspitzt mal auf die "Schippe " zu nehmen. Ein paar Spritzer rheinischer Lässigkeit und Lebensfreude gehören so zu meiner Lebensqualität dazu. Mein Blog 99Thesen finden Sie hier: 99thesen.com
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