#Unter #Strom: Die Energiewende im kritischen Blick:

 

Der Flüssigsalzreaktor – Ein Reboot für die Kernenergie ?

Wegen CO2-Einsparung: Niederlande könnten zehn neue Mini-AKW bauen

Energiespeicher: Ultrakondensatoren Made in Germany

 

 

Der Thorium-Flüssigsalzreaktor: Eine sichere Möglichkeit Kernkraft zu nutzen

Der Laufwellenreaktor : Entwickelt von der Firma TerraPower (Bill Gates) in China

Niederlande planen den Bau zehn neuer Atomkraftwerke wegen der Einsparung von CO2

Wie übereilte und überhöhte politische Ziele und Überbürokratisierung die Innovationsfähigkeit deutscher Firmen schwächen

 

 

 

Von Freddy Kühne

 

 

Die Vorgeschichte der ideologischen Auseinandersetzung

 

Heute spricht kaum noch einer darüber. Doch vor einigen Jahren wurde aufgedeckt, dass hinter der Vermarktung der Klimastudien eine Lobby von Atomkraft-Befürwortern steckte – und das bereits seit Anfang an.  Kurz nachdem  US-Präsidentschaftsbewerber Al-Gore  auf den Klima-Panik-Zug aufsprang wurde aufgedeckt, dass hinter den Pseudowissenschaftlichen Klimamodellen eine finanzstarke Lobby von Atomkraftförderern steckte.

In der Zeit zuvor jedenfalls schürten die Kommunisten hinter dem Eisernen Vorhang – also noch vor 1989 – die  Angst vor der Atomkraft: Denn sowohl die Gründung

der Partei der Grünen als auch die Antiatomkraftbewegung wurde von den Geheimdiensten der DDR und der KPDSU – der Sowjetunion – logistisch und ideologisch unterstützt.

Ziel der Kommunisten war es, die Wirtschaftskraft des westlich-kapitalistischen Systems zu schwächen und damit die Anziehungskraft der Marktwirtschaft auf die Menschen im Osten zu bremsen.

Dieser Antiatomkraftbewegung wurde damals seitens der Atomkraftlobby nun die angebliche Klimagefahr entgegengesetzt: Durch die Verringerung von Öl-, Gas- und Kohleverbrauch – so die Kalkulation der Atomkraftlobby – sollte der Bau von neuen Atomkraftwerken forciert werden und die Angst vor Atomkraft genommen werden.

Soweit zur Vorgeschichte der ideologischen Auseinandersetzung, die man zumindest kennen sollte, wenn man sich heutzutage über das Für und Wider von Technologien und Klimaplänen usw. unterhält.

 

Niederlande planen den Bau zehn neuer Atomkraftwerke wegen der Einsparung von CO2

 

Der niederländische Wirtschaftsminister indes plant den Bau von zehn neuen (Mini-) Atomkraftwerken. Der Grund dafür ist, dass selbst das windreiche an der Nordsee gelegene Holland nicht genug Strom aus Wind und Sonne produzieren kann, um die von der EU vorgegebenen PLANwirtschaftlichen CO2-Reduktionsziele zu erfüllen, die das niederländische Parlament dann ein nationales Ziel umgesetzt hat:

Bis 2030 sollen 49 Prozent der CO2-Emissionen gegenüber 1990 eingespart werden. Davon waren bis 2018 gerade mal 15 Prozent – also etwas weniger als ein Drittel – erreicht.

In einer dem niederländischen Wirtschaftsminister vorliegenden Studie wird bescheinigt, dass die Kosten für die Atomkraftwerke mit Windanlagen auf hoher See übereinstimmen – also auf gleicher Höhe liegen.

2019 beschlossen die Niederlande ein ehrgeiziges Programm: Seitdem dürfen in Neubauten noch nicht einmal mehr Gasheizungen eingebaut werden, sondern stattdessen nur noch Wärmepumpen.

 

Europäisches Einsparprogramm ist teuer und sorgt auf dem Weltmarkt für fallende Preise

 

Dieses europäische CO2-Reduktionsprogramm ist extrem teuer und sorgt zudem auf dem Weltmarkt für fallende Rohstoffpreise fossiler Energieträger. Das bedeutet: China, Indien und andere Länder werden davon profitieren und ihre Wirtschaft – auf Kosten der europäischen Firmen und Arbeitnehmer – weiter ausbauen können.

 

Blackout-Gefahr Deutschlands steigt

 

Indes steigt in Deutschland mit jeder Abschaltung eines Atomkraftwerks oder eines Kohlekraftwerks die Gefahr eines Blackouts weiter an. Denn es müssten viel mehr Stromspeicherkraftwerke gebaut werden – doch genau hier geschieht zu wenig, berichtet die Zeitung Ingenieur.de.

Doch ficht weder das Argument der Stromsicherheit noch das Argument der Wirtschaftlichkeit und Bezahlbarkeit von Strom solche ideologisch verbohrten Verbände wie den deutschen Bund für Umwelt- und Naturschutz BUND an: Er propagiert weiter die sofortige  Abschaltung selbst des weltweit modernsten, effizientesten und saubersten Kohlekraftwerks Datteln 4.

 

Deutsche Strompreise weltweit Spitze : Arbeitsplätze in Gefahr und Mieter überbelastet mit Energiekosten

 

Nicht nur die steigende Blackout-Gefahr, sondern auch die steigenden Strompreise machen – neben Lohnkosten und Sozialstaatskosten (Lohnnebenkosten und Steuern) die Produktion in Deutschland immer teurer.

Auch für den normalen Mieter werden so die Nebenkosten der Wohnungen immer problematischer.

Inzwischen liegt Deutschland mit einem Preis von 30 bis 33 Cent pro Kilowattstunde Strom weltweit an der traurigen Spitze, das ist doppelt so teuer wie in Frankreich.

Dass hierdurch Arbeitsplätze verlorengehen, während gleichzeitig die Zahl der Transferempfänger ansteigt – was interessiert dieses interdisziplinäre Denken den grünen Umweltideologen ?

Und dies durch weitere Steuersubventionen an Unternehmen und Mieter abzufedern, wie es die Grünen planen, ist auch Unsinn: Damit zahlt der Bürger am Ende die Kosten sowieso wieder selbst – plus Zuschlag für Verwaltungsbürokratie der öffentlichen Hand.

 

 

Stromspeicherentwicklung und Bau : Ultrakondensatoren Made in Germany

 

Um die vorhin zitierte steigende Blackoutgefahr zu verringern, braucht es in Deutschland schon jetzt mehr Stromspeicherkraftwerke.

Während die deutsche Autoindustrie die Produktion von Energiespeichertechnologie derzeit noch ablehnt -vermutlich auch um die Abschaffung der Verbrennungsmotoren und damit den Verlust deutscher Arbeitsplätze in der Automobilindustrie nicht noch weiter zu beschleunigen – hat das sächsische Startup Skeleton Technologies mit der Entwicklung und Produktion von Ultrakondensatoren bereits begonnen.

Deren Qualität ist bereits weltweit führend und sogar der Technologie der US-Mitbewerber Maxwell Technologies und Ioxus Inc. weit voraus, wie eine Studie des amerikanischen Office of Naval Research belegte.

 

Politik erdrosselt  durch überstürzte und politisch überhöhte Ziele, sowie durch Überbürokratisierung die Innovationsfähigkeit

 

Welche Probleme eine solche politisch beschlossene  planwirtschaftliche Energiewende mit sich bringt, zeigt ja auch das vorhin erwähnte Beispiel der Niederlande: Der Zeitraum zur Umstellung der Energieträger – so scheint es – ist aus ideologischen und politischen  Gründen viel zu ehrgeizig gewählt worden.

Während in der Industrialisierung die Technologieentwickler selbst jeweils den Zeitrahmen für technologische Innovationen vorgaben , wird dies derzeit aus ideologischen Gründen seitens politischer Beschlüsse am grünen Tisch getan. Und zwar so, dass man dabei die Wirtschaftskraft der Unternehmen derart schwächt, dass auch ihre Innovationsfähigkeit sowohl aus finanziellen wie psychologischen Gründen stark darunter leidet.

Denn von der Politik per Gesetz getriebene und finanziell geschwächte sowie durch Überbürokratisierung erdrosselte Unternehmen sind weniger kreativ und weniger innovationsfähig. Hier hat es das Kaiserreich seinerzeit wesentlich besser verstanden, die Innovationsfähigkeit deutscher Unternehmen zu stärken: Durch Entbürokratisierung, Flexibilisierung und Schaffung eines technologiefreundlichen gesellschaftlichen Klimas, der neuen Technologien über stets aufgeschlossen war.

 

 

Neue Kernkraftwerkstypen – Der Thorium Flüssigsalzreaktor

 

Apropos Neue Technologien:

Der neue Thorium Flüssigsalzreaktor ist so neu gar nicht. Die erste Idee dazu entstand schon in den 1950/60er Jahren. Damals entschied man sich jedoch aus zwei triftigen Gründen für Uran-Reaktoren:

Erstens weil man man aus dem Endprodukt der Uranreaktoren das atomwaffenfähige Plutonium generieren konnte. Das war nach dem zweiten Weltkrieg zum Bau der Atomwaffen als Abschreckungspotential in der Politik aller Länder heiß begehrt.  Zweitens, weil der Flüssigsalzreaktor Materialien benötigt, die dem flüssigen Salz dauerhaft trotzen können, ohne zu korrodieren.

Inzwischen sind viele Jahrzehnte vergangen und mit neuen Materialien und Kunststoffen sowie dem 3-D-Druck dürfte es in Kürze sicherlich möglich sein Materialien herzustellen, die dem flüssigen Salz dauerhaft standhalten.

Was sind die Vorteile von Flüssigsalzreaktoren ? Kurz und knapp  gesagt: Sie schalten alle drei Nachteile von Uran-Reaktoren aus, als da zu nennen sind:

 

Das Tschernobyl-Problem: Die Kettenreaktion der Atomspaltung geriet ausser Kontrolle ähnlich wie bei einer Atombombe

Das Fukushima-Problem:  Der Reaktor wurde inklusive Kühlung (wegen des Tsunamis) ausgeschaltet, hier aber zersetzte sich durch die Restwärme der heißen Atomasche das Wasser in Knallgas, wodurch es zur Explosion der Reaktordruckhülle kam.

Das Endlagerungs-Problem: Asche aus Atommüll muss um die 100.000 Jahre gelagert werden.

 

Für alle drei vorgenannten Probleme bietet der Flüssigsalzreaktor Lösungen: 

Das Tschernobyl-Problem löst er, indem sich bei einer übermäßigen Erhitzung der Kern räumlich ausdehnt und damit das Brennmaterial verdünnt wird wodurch die Kettenreaktion automatisch gestoppt wird.  Das Fukushima-Problem  löst der Flüssigsalzreaktor eben durch das flüssige Salz: Dadurch kann es nicht zur Knallgasexplosion kommen. Die Hitze von 1500 Grad wird passiv durch die Hülle nach aussen abgegeben.  Das Endlagerungs-Problem löst der Flüssigsalzreaktor, weil seine Endprodukte nur zwischen 100 und 400 Jahren gelagert werden müssen, bis deren Strahlung komplett abgeklungen ist.

 

 

 

 

Neue Kernkraftwerkstypen – Der Laufwellenreaktor wird von Bill Gates Firma Terra Power in China entwickelt

 

Das Prinzip des Laufwellenreaktors – auch „Sanfter Brüter“ genannt – wurde Anfang der 1950er Jahre vom sowjetischen Wissenschaftler Saveli Feinberg entwickelt.

Die Laufwellenreaktoren sollen aus dem schlecht spaltbaren nicht angereicherten Uran 238 ihren eigenen Brennstoff erbrüten.

Zudem ist es  überdies möglich, die Restbestandteile  der alten Uranreaktoren so aufzubereiten, dass diese in den Laufwellenreaktoren wieder verwendet werden können. Damit könnte man auch zumindest teilweise die abgebrannten Brennelemente wiederverwenden , die in Deutschland noch auf den Grundstücken der Uran-Reaktoren lagern. Damit gäbe es sozusagen eine Wiederverwendungsmöglichkeit der Uran 238 Restbestände aus herkömmlichen Reaktoren.

Der Laufwellenreaktor wäre sozusagen eine Recyclinganlage für den Müll der herkömmlichen „Schnellen Brüter“, womit man dann zumindest ein Teil des Endlagerproblems lösen könnte.

Die Vorteile des „Sanften Brüters“: Es entsteht kein waffenfähiges Plutonium und er senkt durch Recycling des Altmaterials der „Schnellen Brüter“ die Kosten für die Atomkraft generell.

Das Problem des Laufwellenreaktors: Die Technologie steckt noch in den Kinderschuhen. Bislang gab es noch nichtmal einen einzigen Prototypen. Zudem verläuft die „Wanderwelle“ durch den Atomkern nicht gleichmäßig, was die Kontrolle des Reaktorkerns aufwändiger und schwieriger macht.  Desweiteren hat man noch keine geigneten Materialien gefunden, die über die gesamte Laufzeit von 60 bis 100 Jahren dem betriebsbedingten Verschleiß standhalten.

Auch die Problematik der  Kühlkreisläufe – einer aus Natrium, einer aus Wasser – so zu konzipieren, dass es bei einem Unfall nicht zum Austritt von strahlungshaltigem Kühlmittel kommt, wird eine große Herausforderung.

Ungefährlicher als die alten Reaktoren scheint der Laufwellenreaktor aber nicht zu werden. Sein größter Vorteil: Er würde das Material des abgeschwächten Uran 238 wieder verwerten, was in ausreichend großen Mengen an alten AKW „herumgammelt“.

Entwickelt und geplant wird der Laufwellenreaktor von Bill Gates Firma Terra Power übrigens im kommunistischen  China.

 

 

Numerische Simulation eines Laufwellenreaktors

 

 

Was Trumps Wirtschaftskampf gegen China mit Bill Gates zu tun hat

 

Da 99Thesen stets inderdisziplinär denkt, gönnen wir uns auch hier einen Blick auf den Wirtschaftskonflikt Trumps mit China.

Dieser ist zugleich ein inneramerikanischer Konflikt. Denn aufgrund der hohen Investitionen von Bill Gates in China – nicht nur in Viren-Labore oder Impfproduktionsstätten – sondern nun auch noch in die Entwicklung eines Laufwellenreaktors, hat US-Präsident Trump damit den reichsten Mann der Welt gegen sich aufgebracht.

Dies hatte sicherlich auch zur Folge, dass es seit vier Jahren einen Anti-Trump-Feldzug gab, hinter dem verdeckt viele Reiche und Mächtige zu stecken scheinen.

Während Trump auf „Make America Great Again“ setzt, setzen diese Reichen seit vielen Jahren auf Zusammenarbeit mit der kommunistischen Partei in China – Menschenrechte und anderes „Gedöns“ scheinen nicht mehr zu interessieren.

Ob es nun auch hierdurch einen Zusammenhang zwischen dem „Great Reset“ und dem „Green New Deal“ auf der einen Seite und den aus Wuhan aus einem chinesisch-militärischen Hochsicherheitslabor stammenden Corona-Viren zum Ende der ersten Trump`schen Amtszeit gibt ?

Dass Bill Gates vom Wirtschaftskampf Trump gegen China  ziemlich frustriert gewesen ist, konnte man jedenfalls in seinem Blog nachlesen. Aber auch die chinesische kommunistische Staatsführung dürfte dieses amerikanische Muskel“spiel“ durchaus ziemlich genervt haben.

Es liegt nahe, dass sich der reichste Mann der Welt auf der einen Seite und die kommunistische Einparteiendiktatur mit dem auf Lebenszeit ernannten chinesischen Ministerpräsidenten nicht gerne lange auf ihren Geschäftsinteressen herum-trump-eln lassen würden.

In Kriminalfällen heißt es so schön: Motive für diverse Gruppen oder Personen  gäbe es durchaus: Nichts ist unmöglich …

 

 

 

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Flüssigsalzreaktor – Ein Reboot für die Kernenergie ?

 

 

 

Titelbild: Pixabay / Geralt / Freie Nutzung

 

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