Ein – sarkastischer  – Blick nach HamburgBürgerkrieg leicht gemacht

Die neue Disharmonie an der Elbe

von Reiner Schöne*
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/bb/Elbphilharmonie%2C_Hamburg.jpg/245px-Elbphilharmonie%2C_Hamburg.jpg

Elbphilharmonie Hamburg / Wikimedia Common

Wochen vor dem G-20 Gipfel rief die linke Szene zum Besuch nach Hamburg auf.

Hamburg sollte der Austragungsort ihrer Ideologie sein, mit Straßenkämpfen, Polizisten-Klatschen usw. was den Linken ebenso einfällt wenn Argumente Gehirn-technisch nicht mehr durchsickern, und das ist ja immer der Fall.

Also traf man sich, auf Straßen, Plätzen und in Geschäften um einmal so richtig die Sau rauszulassen.

Selbst die Online Ausgabe der „Welt“ gab ein Statement dazu ab:

„Die neue faschistische Gewalt der Linken – und ihrer Freunde“

Augenzeugenvideos zeigen Gewaltorgien vermummter Chaoten am Rande des G-20-Gipfels. Der Westen Hamburgs gleicht einem Bürgerkriegsgebiet. Die Polizei ist offenbar überfordert. Die Anwohner sind traumatisiert.

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article166394843/Die-neue-faschistische-Gewalt-der-Linken-und-ihrer-Freunde.html

Auch diese Online Zeitung hatte eher ein faschistisches Gefühl dabei und kein Linkes. Aber der Höhepunkt der Geschichte.

 

Die Polizei ist schuld:

Die innenpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im Bundestag, Irene Mihalic, hat die Hamburger Polizeiführung für die Zuspitzung bei der Auftaktdemonstration zum G20-Gipfel mitverantwortlich gemacht.

„Leider hat das Vorgehen der Einsatzleitung der Hamburger Polizei zur Eskalation der ohnehin angespannten Lage erheblich beigetragen“, sagte Mihalic am Freitag der Zeitung „Die Welt“. „Das ging voll zu Lasten der Einsatzkräfte und des friedlichen Teils der Demonstration.“

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/polizei-fuer-eskalation-mitverantwortlich-anwaltlicher-notdienst-spricht-von-120-gefangenen-video-a2161200.html

Aber die alten links-grünen Schlägertrupps können dazu nichts weiter sagen. Sie haben Erfahrung mit der Vorgehensweise der sogenannten Demonstranten und damit auch der Polizei. Sie kennen sich also aus. Deswegen auch diese ideologisch verbrämte Aussage.

Die Polizei hat mit Augenmaß auf diese Bedrohungslage reagiert. Schon am Freitagvormittag stellte sich heraus, dass die Aufrüstung der Verteidiger des staatlichen Gewaltmonopols die enthemmte Abenteuerlust der Linksradikalen unterschätzt hat. In dramatischen Appellen wurde Verstärkung aus anderen Bundesländern angefordert. Die so schlecht bezahlten Polizisten, deren Job so wichtig ist für unsere Freiheit, müssen ausbaden, was an Laschheit über Jahre und Jahrzehnte im Umgang mit linker Gewalt aufgebaut worden ist: Hausbesetzer mit Hausbesitzern zu verwechseln, Parks zu rechtsfreien Räumen verlottern zu lassen, im Zweifel den selbst ernannten Antifaschisten mit ihrer faschistischen Gewaltliebe sogar Förderung zukommen lassen. All das rächt sich jetzt.

Wobei hier der letzte Satz der wichtigste ist: „Die so schlecht bezahlten Polizisten, deren Job so wichtig ist für unsere Freiheit, müssen ausbaden, was an Raschheit über Jahre und Jahrzehnte im Umgang mit linker Gewalt aufgebaut worden ist: Hausbesetzer mit Hausbesitzern zu verwechseln, Parks zu rechtsfreien Räumen verlottern zu lassen, im Zweifel den selbst ernannten Antifaschisten mit ihrer faschistischen Gewaltliebe sogar Förderung zukommen lassen. All das rächt sich jetzt.“

Endlich hat man erkannt, das die jedes Jahr aufs Neue ausgezahlten 100 Millionen, doch etwas zu üppig sind, für das was diese Verbrecher hier in Hamburg übrig lassen.

„Antifaschisten mit ihrer faschistischen Gewaltliebe“

Also scheint „Rechts“ doch irgendwo andern zu liegen und nicht dort wo man Kritiker immer hinstellen möchte, denn da stehen diese Linken schon und lassen keinen Platz mehr. Und es ist gut so.

Und so kommt die Entschuldigung der Entschuldigung:

Interessant ist, wie sich die politischen Parteien positionieren. Die linken Grünen zum Beispiel geben der Polizei Schuld an der Eskalation. Das ist grotesk angesichts der schon im Vorfeld artikulierten Gewaltdrohungen und einem Motto wie „Welcome to Hell“. Auf Twitter sieht man die Grünen, wie sie ihre alten Wurzeln in den sozialen Protesten und wohl auch ein wenig in der Militanz verteidigen. Die Polizei bleibt Feindbild, der Schwarze Block eher nicht. Die Linkspartei bleibt randständig, auch hier. Die SPD zieht wie immer verlässlich als eine tief vernünftige Volkspartei eine kerzengerade Linie zur Gewalt. Auch das ist herauszuheben. Der arme Olaf Scholz hat diese Zerstörung Hamburgs nicht verdient.

Es ist auch ein Klassenargument, das wirkt. Arbeiterkinder finden sich in diesem Bürgerkriegstheater eher aufseiten der Polizei als aufseiten der Demonstranten mit ihren teuren Northface-Jacken und den Turnschuhen aus dem Hipsterladen. Dass Multimillionärserben mit linkem Fanzine von ganz oben herab über die Polizisten richten, die im Zweifel für 2000 Euro netto ihren Kopf hinhalten, macht die kaputte Verlogenheit dieser vermeintlich linken Eventästhetik deutlich.

Es ist schon interessant, und das immer wieder, wenn diese Linken eine Stadt in Schutt und Asche legen. Plötzlich erscheint alles andere nicht mehr soo schlimm. Leider werden diese Ansichten schnell wieder vergessen, spätestens dann wenn ein AfD Politiker darauf eingeht und nicht die richtigen Worte findet und somit etwas „falsches“ sagt.

Aber wir zahlen den Chaoten und dieser kranken menschenfeindlichen Ideologie weiter ihren Überlebenskampf, auch wenn eine ganze Stadt nicht mehr zu gebrauchen ist. Die nächsten 100 Millionen sind denen sicher, ganz sicher im Kampf gegen Rechts.

Nur noch einmal kurz bemerkt, die Aufständischen beim Prager Frühling, nannte man auch „Rechts“.

Fazit: Man kann froh sein zu den sogenannten „Rechten“ zu gehören. Nachdem was hier passiert ist, wieviele Menschen hier in Mitleidenschaft gezogen wurden, verletzt wurden und oder vor dem Ruin ihrer Existenz stehen, kann man wirklich Stolz sein.

Wir regen uns wegen den islamistischen Terror auf, wir haben unseren Terror auch selbst gezüchtet und wir bezahlen ihn sogar noch, uns zu vernichten.

Alle linken Parteien von der SPD angefangen bis zu den Linken, sind unser Untergang. Man sieht es, schaut nach Hamburg.

Die friedlichen Demonstranten müssen begreifen, dass sie sich nicht länger als demokratische Sättigungsbeilage der Krawall-Machos instrumentalisieren lassen. Das Mitgefühl der Demokraten muss bei den Polizisten liegen. Sie benötigen auch künftig mehr Solidarität. Und deutlich wird auch: Unsere offene Gesellschaft muss wehrhafter werden, gegen jede Relativierung des Gewaltmonopols und gegen jede Form viraler Rechtsfreiheit.

„Das Mitgefühl der Demokraten muß bei der Polizei liegen“

Somit gehören die Grünen nicht dazu, ebenso wenig wie die SPD und Linken. Toller Satz, den man sich merken sollte.

Schuld ist immer der, der sich für Demokratie und Freiheit einsetzt, das ist Deutschlands neue Ideologie. Danke ihr Grünen, macht weiter so, so werdet ihr auch noch den Letzten endlich die Augen öffnen und dann gehts wieder aufwärts.

 

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*Reiner Schöne betreibt das  Nachtgespraecheblog, auf dem der Beitrag zuerst erschien
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