Vom Wandel in Klima, Gesellschaft, Medien und Politik

Ein Grundsatzreferat für einen fairen Meinungsstreit

von Freddy Kühne

In den USA regiert  seit ca einem Jahr US-Präsident Trump.  Bei seinem  Wahlsieg echauffierten sich unsere linksgrünen Medien und Politiker. Es fielen radikale Äusserungen von deutschen Politikern wie dem damaligen deutschen Aussenminister Steinmeier (übrigens heute Bundespräsident)  über Trump wie „Hass-Prediger“ .  Viele  Medien entsprechend begleiteten diese wutentbrannten „Hasskommentare“ gegen Trump beinahe kritiklos.  Auch die demokratischen Regierungen in Polen, Ungarn und Österreich wurden und werden von linksliberalen Parteien in Deutschland häufig als eine Art „Höllenreiche“ dargestellt…

Was weise Männer wie Egon Bahr wohl von solch einem Verhalten gehalten hätten?

Dürften bei den Deutschen da nicht langsam mal die Alarmglocken schrillen, ob und inwieweit die politische Unabhängigkeit der Medien in Deutschland überhaupt noch existiert?  Ich jedenfalls war mächtig erschrocken, wie deutsche Politiker gegen einen vom freiesten Volk der Erde in freien Wahlen gewählten US-Präsident agitierten, dessen Amtszeit zumal auf zwei Wahlperioden begrenzt ist – ganz im Gegensatz zur Dauerkanzlerin in Deutschland….

Doch wie stark müssen die Bande zwischen der etablierten Politik und den Medien in Deutschland inzwischen bereits sein, wie stark ist diese Verzahnung, dass die Medien und die Politik in Deutschland Hand-in-Hand gegen einen neuen frisch vom amerikanischen Volk (Souverän !) gewählten US-Präsidenten agitieren?

Ähnlich übrigens äusserten sich Medien und Politiker über absolut friedlich demonstrierende Bürger in den neuen Bundesländern, die ihrer Angst vor der Einwanderung von Menschen mit radikalreligiösen Ideologien und hohem Gewaltpotential Ausdruck verliehen……Von „Mischpoke“, „Dunkeldeutschland“ und „Nazis“ war die Rede, als Menschen ihrer Angst absolut friedlich Ausdruck verliehen.

 

Der repressionsfreie Meinungsstreit ist in Gefahr

 

Denn diese friedlich demonstrierenden Bürger wollen genauso wenig die neue linke Gesellschaftsideologie mittragen, wie die seit 2013 bestehende Partei der AfD. Doch wer gegen diese linke globalistisch-bunte Gesellschaftsideologie und gegen den Kulturrelativismus Stellung bezieht, setzt sich der Gefahr aus, gesellschaftspolitisch ausgegrenzt zu werden. Dasgleiche gilt aber nicht nur im politischen Bereich. Nein. Inzwischen ist nicht nur die freie politische Meinung in Gefahr. Sondern auch die Freiheit der Lehre an Universitäten und an Forschungsinstituten ist in Gefahr.

 

Die Auslöschung der Völker ist rassistisch – ob mit Gewalt oder durch Vermischung

Der ideologische  Totalitarismus und Rassismus der „Überlegenen Rasse“ aus dem dritten Reich wurde durch einen ins Gegenextrem verfallenden ideologischen Überbau namens „MultiKulti“  abgelöst. Eine Ideologie jedoch, die quasi die Auslöschung der unterschiedlichen Völker und Nationen anstrebt, ist sie nicht auch vielmehr dann noch „rassistisch“ – weil sie halt statt durch Vernichtung und Gewalt (wie bei den nationalen Sozialisten) nun jedoch durch Vermischung und/oder Verdrängung die Auflösung und Auslöschung  aller Unterschiede anstrebt? Das Ergebnis ist nahezu dasselbe, nur die Zeitschiene ist eine andere.  Das Selbstbestimmungsrecht der Völker impliziert automatisch auch den Erhalt und damit den Schutz der Völker in ihrer Homogenität mit ihren jeweils individuellen kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Eigenschaften.  Das Groß-Kapital jedoch hat häufig entgegengesetzte geopolitische und geostrategische Interessen.

 

Schwarz-Weiß-Malerei hat Hochkonjunktur

Wer momentan versucht, die zwischen diesem ideologischen  Schwarz-Weiß-Denken liegenden Farbtöne zu beschreiben, z.B. indem er davon träumt, das eigenen Volk mit der eigenen Kultur, Sprache, Tradition und den eigenen aufgeklärten christlich-jüdischen Wertvorstellungen  zu erhalten ohne zugleich die Andersartigkeit anderer abzuwerten, der läuft Gefahr , reflexartig in eine Schublade gesteckt zu werden. Ein gesunder Patriotismus , eine gesunde Vaterlandsliebe wie ihn die  konservativen Widerstandskämpfer gegen den nationalen Sozialismus fühlten und vertraten, soll – so das Kalkül der linken Gleichmacher und linken Globalisierer – mit dieser absichtlichen Schwarz-Weiß-Malerei unterbunden werden. Dahinter versteckt sich der Kampf zweier völlig grundsätzlich unterschiedlicher Weltanschauungen. Die eine Weltanschauung glaubt an die Heiligkeit von Tradition, christlich-jüdischen Werten wie Ehe und Familie und das Prinzip der friedlich kooperierenden Nationen. Diese konservativ-ordoliberale Weltanschauung glaubt auch an die Wichtigkeit der Erhaltung der Vielfalt von Völker, Traditionen und Kulturen.   Die andere diametral entgegengesetzte Weltanschauung strebt die Auflösung aller kulturellen, religiösen und mentalen Unterschiede und die Auflösung durch Vermischung der Völker an. Der Konservative hält diese letzte Weltanschauung für sozialistische Utopie und beinahe kommunistische Gleichmacherei. Der Konservative hält die Auflösung von Ehe, Familie und Nation für einen Frevel und eine Versündigung an der von Gott gegebenen natürlichen Ordnung. Der Sozialist hingegen hält die erste Weltanschauung für „nationalistisch und rückwärtsgewandt“ und strebt eine Auflösung konservativ-ordoliberal-nationaler Ordnungen an.  Der Konservativ-Ordoliberale hingegen sieht durch eine sozialistische Gleichmacherei seine heiligen Werte verraten und verkauft.

 

Globale Koalition von Kapitalismus und Sozialismus gegen den Ordoliberal-Nationalen-Wertkonservatismus

Apropos verkauft: die global agierende Wirtschaft (neoliberaler Kapitalismus) arbeitet derzeit mit den Multi-Kulti-Sozialisten de facto in einer Art Koalition zusammen: beide streben die Auflösung der Nationen und Völker an – wenn auch aus völlig entgegengesetzter Motivation: statt nationalem Sozialismus erleben wir daher derzeit eine Zweckgemeinschaft eines global agierenden sozialistischen Kapitalismus:

Der Großkapitalismus erhofft sich durch eine Auflösung der Nationen , dass der Widerstand der identifikationsstarken Nationen gegen ihre Ausbeutung durch das Kapital durch die Auflösung von Ehe, Familie und Nation gebrochen werden kann – und somit der Herrschaft des Kapitals nichts mehr im Wege steht. Denn für die Herrschaft des global agierenden Kapitals sind nationale Widerstände von patriotischen und selbstbewussten  Steuerzahlern und Verbrauchern ein absolutes Ärgernis: Steuerzahler die gegen die Ausbeutung durch z.B.  Steuerdumping via Freihandelsabkommen oder  gegen die Sozialisierung von Kreditausfällen privater internationaler Bankenkonzerne protestieren oder agitieren, will das Großkapital am liebsten beiseite räumen. Deswegen fördert das Großkapital die Bildung von supranationalen Organisationen wie die der Europäischen Union. Über dieses Vehikel können die Verluste privater globaler Kapitalgeber in einem Staat wie Griechenland halt ganz einfach via angeblicher „Eurorettung“ durch die Steuerzahler ganz anderer Länder bezahlt und ausgeglichen werden. Der Widerstand von ordoliberalen-nationalkonservativen Parteien wie der Alternative für Deutschland gegen diese Zustände ist deswegen unangenehm für das Großkapital. Er ist aber zugleich auch gefährlich für das Geschäftsmodell der  südlichen Eurozonen-Staaten.  Der Widerstand der AfD gegen die Auflösung der Nation trifft daher auf Widerstand  bei globalen Kapitalisten und Neoliberalen einerseits, er trifft aber auch auf Widerstand gegen globale Sozialisten und Kommunisten andererseits. Das zusammen genommen erklärt, warum der Widerstand aus der Elite gegen eine Alternative für Deutschland so groß ist – und warum der Widerstand gegen die AfD selbst absolut gegensätzliche Strömungen vereint: das Großkapital aus Banken und Konzernen bekämpft die AfD  genauso, wie verschwenderische Südeurozonenstaatenpolitiker ebenso wie utopistische gleichmacherische Sozialisten , die von der Abschaffung aller Nationen und Kulturen und Auflösung derselben in einem Vielvölkerstaat und der Entstehung einer Multiminoritätengesellschaft  träumen.

Dass der globale Kapitalismus  seinem Ziel der Ausbeutung über eine willenlos geformte identitätslose Masse einer Multiminoritätengesellschaft , in der er eine Minorität gegen die andere ausspielen kann, viel leichter und schneller erreicht, als über starke identifikationsbildende Nationen: das sieht und erkennt der globale Sozialist scheinbar nicht. Er wird erst aufwachen, wenn es zu spät ist.

Der Ordoliberal-Wert-und-Nationalkonservative indes hält beides – nämlich den globalen Kapitalismus als auch den globalen Sozialismus – für Experimente, die bislang noch immer schiefgegangen sind  – frei nach dem Kölsche Motto „Et hätt schon immer schiefjejange“…. . Aus diesen Gründen hat der Konservative heute viele Gegner: von den Marktliberalen von der FDP die den globalen Kapitalismus vertreten über die Multi-Kulti-Sozialisten bei Grünen, SPD und Linken; von den Großkapitalisten und Großkonzernen bis hin zu den sozialistischen Einheitsgewerkschaften.

 

Politische Auseinandersetzung: Fairer Wettstreit und Respekt statt Kriminalisierung des Andersdenkenden

Traurig ist jedoch, mit welcher Vehemenz und gesellschaftspolitischen Brutalität die jeweiligen ideologischen Lager ihre Interessen versuchen gegen den Andersdenkenden durchzusetzen. Anstatt die Auseinandersetzung nur als geistigen und politischen fairen Sportwettstreit anzusehen, sind viele Protagonisten immer mehr dazu bereit, die Existenz des Andersdenkenden anzugreifen oder gar zu vernichten. Dahinter steckt bei den Handelnden wohl Angst vor persönlichen Verlusten: Verlust an Macht, Einfluss und auch profan Geld.

Dies beginnt bei der Einschränkung der Meinungsfreiheit – mit Kontrolle des Denkens und der Meinung – und setzt sich fort in Zensur oder gar in versteckten Drohungen.  Dieses Verhalten jedoch ist einer Demokratie nicht würdig. Eine Demokratie – so sagte mir voriges Jahr ein Grieche – lebt von der Freiheit der Meinung des Anderen. Dieser Grieche sagte, dass er als Grieche sich stets auch für die Meinungsfreiheit des Andersdenkenden einsetze – denn er stamme aus dem Mutterland der Demokratie. Und dieser Grieche verteidigte die verbalen Angriffe eines Deutschen gegen Mitglieder der Alternative für Deutschland. Noch heute bin ich dem Griechen dankbar: er hat weit mehr von der Demokratie verstanden als viele andere und er verteidigt mich als Deutschen in meiner eigenen Heimat gegen Angriffe eigener Landsleute. Vielen Dank dafür an  speziell diesen griechischen Freund und alle unsere griechischen Freunde !

 

Einschränkung der Meinungsfreiheit durch Lenkung und Zensur in Politik und Wissenschaft

Die Einschränkung der Meinungsfreiheit in den Mainstream-Medien , den Sozialen Netzwerken (NetzDG) und auch die Einschränkung der Freiheit in Lehre und Forschung stellen eine große Gefahr für alle auch darauf basierenden anderen Freiheiten dar.

Wählen wir den Themenbereich der Klima-Wisssenschaft:  Auch hier versucht ein grün-ideologischer Komplex, die Freiheit der Lehre und der Meinung einzuschränken. Stichwort für solche geistige Einengung des Meinungskorridors ist „Klimalügner“ oder „Klimaleugner“. Daher füge ich Ihnen zum Thema Klimawissenschaft ein Video vom Klimatologen Prof. Dr. Kirstein bei.

 

 

Dialog statt Ausgrenzung und Agitation

Abschliessend möchte ich an alle Bürger und politischen Mitstreiter appellieren: seht den politisch gedanklichen Wettstreit als fairen Sport und verzichtet darauf, den Andersdenkenden zu kriminaliseren oder ihn sogar in seiner Existenz anzugreifen. Behandelt Euch gegenseitig so, wie Ihr auch vom Anderen behandelt werden wollt. Gesteht dem Anderen die Meinungsfreiheit ein – die ihr selbst auch genießen und nutzen wollt. Zeigt dem Andersdenkenden den Respekt – den auch Ihr vom Andersdenkenden erwartet.

Denn es muss nicht sein, dass Andersdenkende aus Deutschland in andere Länder wie nach Österreich und die Schweiz flüchten, weil sie sich in Deutschland nicht mehr sicher fühlen:  Weil er in Deutschland in ständiger Angst vor Kriminalisierung und Gewalt lebt, ist zum Beispiel der Maler  Georg Baselitz nach Österreich verzogen.  Und die ehemalige Pegida-Rednerin Frau Festerling ist ebenfalls aus Angst vor linksradikalen Schlägertrupps ins Ausland verzogen.  Schon zum Zeitpunkt der  Agitation etlicher hauptberuflicher Politiker gegen die friedlichen Demonstranten in den neuen Bundesländern hatte ich vor der Entstehung von Weimarer-Verhältnissen gewarnt: statt Kriminalisierung Andersdenkender hätten unserer Politiker direkt das Gespräch und den Dialog  mit den Andersdenkenden suchen und gemeinsam Lösungswege für den Ausweg aus der Vertrauenskrise zwischen einem Großteil des Volkes und einem Großteil der etablierten Politik suchen müssen.

 

Deutschlands politisches Parteienspektrum gehörte in den USA fast überwiegend nur einer einzigen Partei an: den Demokraten

Stattdessen aber praktizierte ein großer Teil der etablierten Politik des überwiegend politisch nach links gerückten Establishments (CDU,SPD,Grüne, Linke und auch Teile der FDP würden sich in den USA allesamt bei den Demokraten versammeln, während CSU und AfD sich komplett sowie große Teile der FDP und ca 25 Prozent der CDU sich bei den US-Republikanern wiederfänden ) in Deutschland  die Ausgrenzung und Kriminalisierung Andersdenkender und friedlicher Demonstranten. Ich plädiere und appelliere daher erneut für ein faireres gesellschaftspolitisches Klima in Deutschland: der Austausch von Meinungen und Argumenten Andersdenkender muss weiterhin in Freiheit und ohne gesellschaftliche Repression möglich sein – bzw. wieder ermöglicht werden. Dazu zitiere ich auch gerne den SPD-Politiker Egon Bahr:Dies alles ist eine Sprache, die ich nicht bei uns – auch nicht auf den politischen Gegner angewendet wissen will. Da müssen wir uns unterscheiden. Und nicht mit gleicher Münze heimzahlen. Sonst wird das Klima in diesem Lande unerträglich.“

Damit wir uns richtig verstehen: der Kampf um die inhaltliche Bedeutung von Begriffen gehört zur Politik und zur geistigen Selbstbehauptung. Allerdings gehören Überwachung, Zensur und Kriminalisierung sowie gesellschaftliche Repression Andersdenkender nicht dazu.

Ob der jährliche Import einer „Sozialhife-Großstadt“ mit Verwaltung, Kliniken, Feuerwehren usw. von Deutschland kulturell und finanziell gestemmt werden kann, oder ob das nicht eine neue deutsche Hybris darstellt, „die Welt auf neue deutsche Art“ retten zu wollen – darüber muss man in einer streitbaren Demokratie fair und offen diskutieren können. Und ob der Klimawandel menschengemacht ist oder nicht, muss man diskutieren können, ohne dass es eine gesellschaftspolitische Hexenjagd gegen Andersdenkende gibt. Dies sind wir unseren Kindern und Enkeln schuldig.

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Externe Lektüre:

*Maler Georg Baselitz: Deutschland ist derzeit keine Demokratie, sondern eine Autokratie, die ein falsches Demokratieverständnis vermittelt

In den USA unterstützen ca 31.000 Wissenschaftler eine Petition : Die Hypothese der vom Menschen verursachte Erderwärmung ist falsch 

Multi-Kulti-Folgen: Schweden will nun das Militär zur Eindämmung der Kriminalität einsetzen 

Deutsch-Tunesierin sieht inneren Frieden in Gefahr

 

 

 

 

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