NasaBild 2010

Das Wetter liefert immer Anlaß zu Spekulationen, Diskussionen und Prognosen.
Dieses Jahr – also der Winter 2012/2013 – hält sich die Kälteperiode langatmig und ausdauernd in Mitteleuropa. Kalte Temperaturen herrschen seit Ende November nun bis Ende März kontinuierlich. Darüberhinaus war es in Deutschland der dunkelste Winter, also der mit den wenigsten Sonnenstrahlen.

Ist dies ein Beleg gegen die Klimaerwärmung? Oder überlagern sich hier die Prozesse der Wetter- und Klimabildung?
Einfluss auf das Wetter haben viele Faktoren: der Sonnenwind, Vulkanausbrüche, Wolkenbildung und vom Menschen verursachte, wie Schadstoffausstoss, Waldbrände zwecks Baulandgewinnung oder zwecks Ackerlandgewinnung.

In den letzten Monaten brannten z.B. in Australien monatelang Wälder um anschliessend in einer Sintflut aus Wolkenbrüchen zu ertrinken.

Wenn wir die unterschiedlichen Forschungsarbeiten zum Wetter und zur Klimabildung der letzten Jahre zu Gemüte führen, werden wir zum Ergebniss kommen, dass die derzeitige Dauerfrostperiode in Mitteleuropa höchst wahrscheinlich nur ein Intermedium – also ein Zwischenzeitraum – und damit eine Übergangsphase darstellt. Diese ist vermutlich auch durch die zurückgehende Sonnenaktivität in dieser Dekade (10 Jahres-Zeitraum) zurückzuführen.
Aber auch Volkanausrüche haben ihre Auswirkungen.

Schlussfolgernd kann man sagen, dass die derzeitige Kälteperiode nur ein Intermezzo ist, dass sich mit dem möglicherweise durch Menschen verursachten Klimawandel überlagert.

Der Klimaschutz sollte daher keineswegs verteufelt oder gar als überflüssig betrachtet werden. Die so gewonnene Zeit sollte vielmehr genutzt werden, um den Klimaschutz – unter Beachtung der sozialen und wirtschaftlichen Ausgewogenheit – voranzutreiben.

Ein Klimaschutz, der jährliche Preissteigerungen von 5 bis 20 Prozent für den Endverbraucher zur Folge hat, stösst kurz- und mittelfristig auf heftigen Widerstand der dadurch verarmenden Bevölkerungsschichten.

Auch hier gilt der Grundsatz: Eigentum verpflichtet.
Eine Subventionierung der Hausbesitzer und energieintensiven Beriebe durch mittellose Mieter mittels des EEG-Gesetzes widerspricht dem Grundgedanken der sozialen Markt- und der sozialen Ökowirtschaft fundamental.

    Unabhängig davon, ob es nun einen vom Menschen verursachten Klimawandel gibt – oder ob nicht – sparsamer Umgang mit endlichen Ressourcen und die Umrüstung auf erneuerbare Energien ist auf jeden Fall sinnvoll – auch aus marktwirtschaftlichen Gründen. Denn so kann die Verknappung endlicher Ressourcen sinnvoll hinausgeschoben werden und damit endliche Ressourcen wie z.B. Öl für sinnvolleren Einsatz in der Medizin generationenübergreifend länger genutzt werden. Auch die Verteuerung der endlichen Güter wird so verlangsamt.

  • Kältere Winter in Europa? AstroNews2010

Interview Prof. Gerhard Gerlich

Vortrag Dr. Teuschner

„Retten wir die Wälder – Jetzt“ ist eine längefristige Aktion des WWF.
Auf diese Aktion möchte ich gerne aufmerksam machen, denn die Wälder sind der natürliche Klimaschutz unserer Erde.
In einer Minute werden Waldflächen von ca. 35 Fußballfeldern abgeholzt, in knapp 60 Minuten werden Waldflächen in der flächenmäßigen Größenordnung von Berlin zerstört – so berichtet der WWF in seiner aktuellen Infobroschüre.
Wald kühlt nicht nur die Atmosphäre, sondern er bindet auch Milliardentonnen CO2, speichert Regenwasser wie ein Schwamm und schützt den Boden vor Erosion (also vor Abtragung durch Wind und Wetter).

Daher wird es Zeit die Wälder zu retten – und zwar jetzt !

Daher lade ich Sie ein: Beteiligen auch Sie sich an den Waldschutz- und Wiederaufforstungsprogrammen des WWF.

Mehr unter:



Für alle diejenigen, die den Wald schützen wollen:

  • World Wide Fund for Nature WWF