Die Mär vom unpolitischen und stets friedlichen Islam

von Freddy Kühne

Eine Trennung von Staat und Religion gibt es im Islam nicht:
im Iran gibt es offizielle Theokratie, in Saudi-Arabien herrscht die Ideologie des königlichen Wahabismus welcher dem Salafismus nahezu identisch entspricht , in der Türkei ist die Staatsmoschee Ditib direkt dem türkischen Minister-Präsidenten unterstellt…

Hagia_Sophia_Mars_2013Nicht umsonst brechen Tumulte und Aufstände weltweit regelmäßig nach den sogenannten Freitagsgebeten aus – nicht weil dort nur gebetet würde – sondern weil dort politische Reden durch schlecht ausgebildete Imame* die Menschen aufpeitschen.

Die Ideologie des politischen Islams besagt, dass der Islam die Weltherrschaft anstrebt, die Gemeinschaft der Gläubigen (Umma) die ganze Welt umfassen muss und dies durch alle Methoden – also auch die der Täuschung und Verstellung (Takkiya) erreicht werden darf – ebenso auch durch den heiligen Krieg (Djihad).

Historisch gesehen sind durch keine andere Ideologie mehr Menschen getötet worden, als durch (mehr …)

Armenier: Wo bleibt Anerkennung des Genozids durch Türken vor 100 Jahren?
Von Peter Helmes *

Dem (noch jungen) Jahr 2015 blicken Armenier, aber auch Türken – mit Sorge und Angst hie und mit einer Art Trotz oder Hochmut da – entgegen. Der 24. April ist der Tag der Trauer für Armenier. Die ganze Welt ist sich einig, daß die Türken an diesem Tag (und vielen folgenden) vor einhundert Jahren einen grausamen Genozid an den Armeniern begonnen haben. Grausamkeiten, Mord, Folter oder Vertreibung mit Hungertod – das waren die Werkzeuge der Türken, die sie gegenüber den verhaßten, zumeist christlichen Armeniern anwendeten. Damals sollen bis zu 1,5 Millionen Armenier ums Leben gekommen sein. (Die Schätzungen seriöser Historiker schwanken zwischen 300.000 bis 1,5 Millionen Umgekommener.)

Armenier werden von türkischen Soldaten im April 1915 aus Karphert (türk. Harput) in ein Gefangenenlager im nahen Mezireh (türk. Elazığ) geführt. Quelle : gemeinfrei Wikimedia Commons

Leugnung des Genozids
Seit diesem Tag leugnet die offizielle Türkei den Genozid, genauso wie viele türkische Auslandsvertreter. Die türkische Gemeinschaft in Deutschland spricht von „höchst tragischen Ereignissen, denen Hunderttausende Armenier, aber auch Türken und Kurden zum Opfer gefallen sind“. Erst allmählich verstärkt sich in diesem muslimischen Land der Druck von innen und außen, der Wahrheit ein wenig näher zu rücken. Doch von einer „Anerkennung“ des Genozids ist die Türkei noch weit entfernt. (mehr …)