Deutsche Demografische Republik – Endzeit in Echtzeit

Deutsche Demografische Republik – Endzeit in Echtzeit

von Jürgen Stark*

„Mittlerweile haben wir es mit einer strategischen Desinformation der Bevölkerung durch die Politik zu tun. Früher sah man in der demografischen Entwicklung ein großes Problem, jetzt sehen die Politiker darin nur noch ‚Chancen’. Das ist völlig grotesk und widerspricht jeder Vernunft. Wenn die Regierung von einer ‚demografiefesten’ Gesellschaft redet, könnte sie auch von einer mathematikfesten Gesellschaft reden. Als die damalige Forschungsministerin Annette Schavan 2013 das Wissenschaftsjahr der ‚demografischen Chance’ ausrief, gab es ein riesiges Transparent ‚Die demografische Chance’ an einem Bauzaun am Berliner Hauptbahnhof. Das erinnerte mich an die riesigen roten Spruchbänder in der DDR: ‚Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen.’“

„Die demografische Uhr tickt unbarmherzig – Interview mit Herwig Birg“*1, Wirtschaftswoche, 05. März 2015

Der heutige „Gebär- und Zeugungsstreik“, wie etliche Medien und Kommentatoren dieses Phänomen inzwischen bereits nennen, hat überschaubare Ursachen. Weiterlesen

Transatlantiker zur Diskussion über „EU-Armee“

Transatlantiker der AfD zur Diskussion einer EU-Armee

von Stephan Schmidt*

Eigene Streitkräfte sind Ausdruck staatlicher Souveränität!

421998_web_R_by_Uwe Schwarz_pixelio.de

„Die Nato ist und bleibt die Klammer einer transatlantischen Sicherheitsarchitektur, deren entscheidender Anker das Bündnis mit den USA ist. Für einen europäischen Verteidigungsminister oder gar eine europäische Armee bleibt daneben kein Raum.“ Zu dieser Formulierung stehen die Transatlantiker der AfD uneingeschränkt. Denn eigene Streitkräfte sind Ausdruck staatlicher Souveränität.Tranatlantiker Logo Weiterlesen

Berlin. Wir können Alles. Ausser Flughafen.

Investitions-Ruine BER – Aufzeichnungen aus einem Totenhaus

IMG_1008Von Peter Helmes*

Nein, da gibt´s nichts mehr zu lachen. Und selbst das Heulen vergeht einem. Daß der Verdruß der Bevölkerung über ihre Politiker täglich größer wird, findet seine Nahrung in solchen Skandalen – welch ein harmloses Wort! – wie der BER, der Berlin-Brandenburgische Großflughafen.

Aus dem Lehrbuch des unfähigen Politikers

Es ist ein Stück aus dem „Lehrbuch des unfähigen Politikers“. Wieviel Tinte und Druckerpatronen sind schon vergossen worden, um zu beschreiben, was unbeschreiblich ist?! Da versagen der Reihe nach Geschäftsführungen und Aufsichtsräte, da weiß ein Unternehmen nicht, was das andere (schon) gemacht bzw. liegengelassen hat. Da werden Tausende (neuer) Koffer gekauft – zu Übungszwecken, obwohl noch keine Maschine abhebt oder landet. (Aber vorsichtshalber hat man wenigstens schon ´mal einen Koffer in Berlin.) Da werden Mietverträge für Geschäftslokale abgeschlossen, obwohl es keine Kunden gibt…IMG_1006

Ach, ich hab´ es satt, alles aufzuzählen, was nicht geht. Ziehen wir ein einfaches Fazit: Es geht nichts! Nix! Nada! Niente! Der International Airport reicht nicht einmal zum Dorffußballplatz (kein Flutlicht).

Weiterlesen

Die Freiheit Osteuropas muss das eigene Interesse Deutschlands sein

Ein Deutschland, dass die Freiheit Osteuropas nicht wirklich kümmert, sondern sich lieber auf Kosten dieser Freiheit Osteuropas auf seine pazifistische Isolationspolitik zurückzieht, ist nicht für eine Führungsrolle der Demokratien in Europa – und schon gar nicht für eine Führungsrolle demokratischer Staaten weltweit – geeignet.

von Freddy Kühne

Ich selbst besuchte bereits 1990 – direkt nach dem Mauerfall – per Fahrrad die DDR. Und schon 1991 besuchte ich Polen: dort war ich innerhalb weniger Wochen sowohl in Südpolen, als auch in Warschau und in den Masuren unterwegs.

Schlossplatz in Warschau – Gemeinfrei WikiCommons

Und was mir in Polen auffiel, war wie freundlich wir als Deutsche empfangen und bewirtet worden – trotz all der Verbrechen die während des 2. Weltkriegs begangen wurden.
Doch fiel mir noch eines auf: während mein ostdeutscher Bekannter mit seinen Russischkenntnissen bei den Polen auf Granit biss – sprachen die anderen gern mit mir als „Wessi“ entweder Englisch oder – in Ausnahmen – Deutsch.
Aber was gar nicht ging war Russisch... Weiterlesen