Eine Weihnachtsreise ins altpreußische Land

Der Heiland als ältester und echtester Kinderfreund

 

 

 

 

Eine altpreußische Weihnachtsgeschichte zum 4. Advent

Von Bogumil Goltz 1801 – 1870

 

 

Eine Weihnachtsreise ins altpreußische Land

Da es in meiner Erinnerung Winter ist, so kommen mir Bilder von einer Winterreise, die ich vielleicht in meinem sechsten oder siebenten Jahre mit meinen Eltern zu den Großeltern mütterlicher Seite nach Altpreußen gemacht. Es waren wohlstehende, aber schlichte Bürgersleute, die ihre alten Tage mit einer unverheiratet gebliebene Tochter in einem Landstädtchen verlebten. Man muss so ein ostpreußisches Städtchen im Winter gesehen haben und an einem trüben Abende, nach weiter Reise durch eingeschneite Felder, Wälder und über gefrorene Seen; man muss da in eine Herberge hinein gefahren und über Nacht geblieben sein, um in der Seele zu begreifen, was es mit dem nordischen Kleinbürgerleben und mit der winterlichen Symbolik bereits in Ostpreußen so gut wie in Grönland zu bedeuten hat.
Von den Zurüstungen der Reise hab‘ ich nichts weiter behalten, als dass ich in ein altes Umschlagetuch der Mutter vom Kopf bis zu den (mehr …)

Warum das Projekt „Kinderrechte ins Grundgesetz“ eine Mogelpackung darstellt

Der Staat will mit diesem Gesetzentwurf die Elternrechte beschneiden, das Wort Familie kommt nicht mehr vor

 

Bild: S.Hofschlaeger / pixelio.de

 

 

Von Birgit Kelle

 

Nach langer Beratung ist der Ergebnis-Bericht der Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft zu „Kinderrechte in die Verfassung“, der bereits seit März (!) fertig ist, nun veröffentlicht.

Trotz der langen Zeit ist man sich nicht einig  –  und es sind drei verschiedene Textvorschläge im Raum (Hervorhebungen durch uns):

Alternative 1:
„Jedes Kind hat das Recht auf Achtung und Schutz seiner Grundrechte einschließlich seines Rechts auf Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit in der sozialen Gemeinschaft. Das Wohl des Kindes ist bei allem staatlichen Handeln, das es unmittelbar in seinen Rechten betrifft, angemessen zu berücksichtigen. Jedes Kind hat bei staatlichen Entscheidungen, die seine Rechte unmittelbar betreffen, einen Anspruch auf rechtliches Gehör nach Maßgabe von Artikel 103 Absatz 1 sowie Artikel 2 Absatz 1 in Verbindung mit Artikel 20 Absatz 3“

Die „harmloseste“ Variante spiegelt die aktuelle Rechtsprechung und auch die bereits bestehenden Ansprüche aus dem Grundgesetz wieder. „Angemessene“ Berücksichtigung auch nur bei „unmittelbarer“ Betroffenheit der „Rechte“ der Kinder stellt das Kindeswohl nicht über die (mehr …)

Der Schulzwang in Deutschland seit 1938 – das unheimliche Erbe der Nazis

 

Von Felizitas Küble *)

In allen Kulturnationen werden Kinder unterrichtet und weitergebildet, teils von staatlichen, teils von privaten Schulen  – oder auch von den Eltern selber. In den USA und den meisten europäischen Staaten ist das sog. „Homeschooling“ erlaubt, also der Unterricht zuhause. Diese freiheitliche Regelung hat sich recht gut bewährt, daher wurde sie auch beibehalten. Es gibt also in fast allen westlichen Demokratien eine Bildungspflicht, aber keinen Schulzwang.

Anders in Deutschland  –  hier gilt ein rigoroses Schulzwang-Gesetz, das zur Folge hat, daß immer wieder Eltern nicht nur zu Geldbußen, sondern sogar zu Gefängnisstrafen verurteilt werden, wenn sie ihre Kinder zuhause selber unterrichten, nicht zuletzt, um ihnen gewisse Probleme des Schullebens zu ersparen, etwa die staatliche Sexualkunde mit ihrer häufigen Frühsexualisierung und Gender-Beeinflussung, sodann die Gefahren von Drogen, ungesunden Fremdeinflüssen, Mobbing, Markenklamotten, Gruppendruck etc.

Dieser Schulgebäude-Anwesenheits-Zwang ist in Wahrheit ein undemokratisches Erbe des Nationalsozialismus. So wie jeder Sozialismus wollte auch die braune Variante das natürliche Erziehungsrecht der Eltern verdrängen und

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Inkonsequente Asylpolitik: nur 10 Prozent Abschiebungen

Von Peter Helmes*

„Ich fühle mich heimatlos…“

Wir alle kennen die Geschichte vom armen Bettler, der halb verhungert in der Nähe eines großen Kaufhauses oder eines Bahnhofs auf dem Asphalt kauert. Ein uralter, viel zu großer Mantel scheint sein einziger Schutz gegen Kälte zu sein. Vor sich hat der Bettler ein kleines, mit krakeliger Hand geschriebenes Schild: „Bitte helft mir, habe keine Beine mehr, finde keine Arbeit!“asylanten

Selbst Mißtrauische fallen darauf rein. Die Beine des Bettlers enden offensichtlich an den Knien, Unterschenkel sieht man nicht. Also Portemonnaie auf, und schon wandert ein Euro in den Hut, in dem sich nur ein paar Cent-Münzen sammeln. Was wiederum dazu anregt, vielleicht doch noch ´nen Euro mehr zu spenden.

Nach einigen Stunden geschieht ein Wunder: Der arme Bettler schaut sich um, ob ihn vielleicht jemand beobachtet, nimmt sein Schild weg, setzt den Hut auf und steht auf. Völlig normal! Er hat zwei komplette Beine, die ihn behende wegtragen.

Betrug gehört zum Geschäft, auch bei der Bettelei. Und solcher Art Tricks haben auch „Flüchtlinge“ drauf.

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Deutsche Demografische Republik – Endzeit in Echtzeit

von Jürgen Stark*

„Mittlerweile haben wir es mit einer strategischen Desinformation der Bevölkerung durch die Politik zu tun. Früher sah man in der demografischen Entwicklung ein großes Problem, jetzt sehen die Politiker darin nur noch ‚Chancen’. Das ist völlig grotesk und widerspricht jeder Vernunft. Wenn die Regierung von einer ‚demografiefesten’ Gesellschaft redet, könnte sie auch von einer mathematikfesten Gesellschaft reden. Als die damalige Forschungsministerin Annette Schavan 2013 das Wissenschaftsjahr der ‚demografischen Chance’ ausrief, gab es ein riesiges Transparent ‚Die demografische Chance’ an einem Bauzaun am Berliner Hauptbahnhof. Das erinnerte mich an die riesigen roten Spruchbänder in der DDR: ‚Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen.’“

„Die demografische Uhr tickt unbarmherzig – Interview mit Herwig Birg“*1, Wirtschaftswoche, 05. März 2015

Der heutige „Gebär- und Zeugungsstreik“, wie etliche Medien und Kommentatoren dieses Phänomen inzwischen bereits nennen, hat überschaubare Ursachen. (mehr …)

Das Betreuungsgeld fördert die emotionale Bindung des Kleinkinds zur Mutter und bildet damit die Grundlage für eine spätere gute Bildung.
Kinder in den ersten drei Jahren sind am besten bei Mutter und Vater aufgehoben, das ist der aktuelle Stand der modernen Entwicklungspsychologie.
Daher hat sich der Staat in der Kindesbetreuungsfrage neutral zu verhalten und nicht einseitig die Fremdbetreuung zu fordern und zu fördern.
Dies entspricht auch dem Gedanken des Grundgesetzes. Dieses irrt sich nicht, wenn es die Erziehung als Primat den Eltern zugesteht.

Das Hickhack der kinderarmen Parlamentarier zeigt mir als vierfachen Familienvater vor allem eins: es geht den Parlamentariern nicht um das Beste für die Kinder, sondern stattdessen einerseits um das Thema Selbstverwirklichung oder andererseits um das Versorgen des Arbeitsmarktes mit weiblichen Arbeitskräften.

Denn schliesslich geht es hier nur um Kinder bis zum 3. Lebensjahr.

Niemand der sich für das Betreuungsgeld ausspricht, will also die Frau am Herd halten oder das Kind aus der Kita fernhalten. Sondern er will die entwicklungspsychologisch beste und intensivste Betreuung für das Kleinstkind !