#Hoch #hinaus: Wie hoch können wir bauen ?

Höhe als Ausdruck von Macht – Höhe als Ausdruck der technischen Entwicklung – Höhe als Ausdruck von Abgehobenheit

 

Skyscraper & Space Elevators + Wolkenkratzer und Weltraum-Aufzüge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Freddy Kühne

 

Schon im Altertum versuchten Gesellschaften und deren Mächtige die Größe ihrer Macht durch große Gebäude oder große Statuen zum Ausdruck zu bringen:  So berichtet die Bibel vom Turmbau zu Babel, welcher an den Folgen der von Gott verordneten Sprachverwirrung scheiterte, damit die Menschheit sich nicht über Gott erhebe.

Exkurs: Die Nebenerkenntnis dieser Geschichte: Gebiete, die von vielfältigen Sprachen (und Kulturen) besiedelt werden, drohen an genau dieser Multi-Kulti-Zusammensetzung zu scheitern. Eine Gesellschaft benötigt also immer einen gemeinsamen zentralen Kult, eine gemeinsame Sprache, um Ordnung und Hierarchie zu etabblieren und um sich damit erfolgreich organisieren und behaupten zu können.

Auch der Herrscher des späteren babylonischen Reiches – Nebukadnedzar – ließ eine übergroße Statue von sich selbst errichten: Vor dieser hatten sich alle zu beugen – um somit die Anerkennung (mehr …)

Elbphilharmonie: Das erste Weltwunder des 21. Jahrhunderts?

 

von Freddy Kühne

Zunächst einmal: Gratulation an Hamburg !

Es ist vollbracht. Nach ca. 10 Jahren harter und langer Bauzeit – die einerseits von einer architektonischen und ingenieur- und bautechnischen Meisterleistung geprägt und damit ein weltweit einmaliges Unikat geschaffen haben dürfte – wurde am vergangenen Wochenende die Elbphilharmonie eröffnet. Ein neuer Ort der europäischen und deutschen Hochkultur ist entstanden in welchem Planungs-, Ingenieur- , Bau- und Handwerkskunst mit geistig-musikalischer Kunst der Musik und Klänge verschmelzen.

Wir alle können stolz auf dieses erste deutsche Weltwunder im 21. Jahrhundert sein.

So wie heute niemand mehr nach den Kosten der Erstellung von Schloß Neuschwanstein fragt (welcher die bayerisch-königlichen Staatsfinanzen fast in den Ruin und den Erbauer in die Psychiatrie gebracht hätte) – so wird in 100 Jahren niemand mehr nach den Kosten für die Elbphilharmonie fragen.

 

 

Dennoch sollten trotz aller Freude die kritischen Stimmen nicht unter den Teppich gekehrt werden. Denn  der architektonischen und

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