Im Moralapostolat. Ein Buch von Horst G. Herrmann. Papst Benedikt XVI. bewertet: „Ein mutiges Buch“

 

Das Buch des Philosophen und Essayisten Horst G. Herrmann „Im Moralapostolat“ bewertet Papst Benedikt XVI. als „mutiges Buch“.


 

Annonce des Manuscriptum Verlags in der Neuen Züricher Zeitung (E-Ausgabe 16. Mai)

 

Mit einem anspielungsreichen »Es gibt sie noch, die unfehlbaren Leser…«, bewarb der Manuscriptum-Verlag in einer Anzeige am Samstag vor Pfingsten den Segen, den der Philosoph und Essayist Horst G. Herrmann für sein Buch Im Moralapostolat von allerhöchster Stelle erhalten hat: Köstlich auch, wie die Manuscriptum-Anzeige fortfährt: »Aber auch Agnostiker und Atheisten sollten wissen, wie viel verborgene reformatorische Theologie ihnen das Doppelpontifikat Habermas/Merkel zumutet. Die Suche nach Erbsünden aller Art und der Wunsch nach säkularisierter »Heilsgewißheit«, nach dem notorisch guten Gewissen, sind zur pathogenen Matrix des Westens geworden. Wir alle – gläubig oder ungläubig – sind Menschen mit Reformationshintergrund und teilen dasselbe Schicksal: die postreformatorische Belastungsstörung.«

Rückschlüsse auf ein Pointenfeuerwerk in Herrmanns Moralapostolat sind wohl zulässig. Auch die Wahl des Publikationsortes der Anzeige spricht für sich: Nicht FAZ, nicht Welt oder Zeit tragen das Papstwort in den sogenannten Blätterwald: Die Neue Züricher Zeitung plakatierte es prominent auf Seite 2. Sie wird der FAZ über kurz oder lang den Rang abgelaufen haben. Deren Relevanz für wahrhaft Konservative tendiert bereits jetzt gen Null.

Da unlängst publik wurde, welche Bücher Benedikt XVI. ausdücklich nicht lesen und beurteilen wollte, nämlich die »elf Heftchen über die Theologie von Papst Franziskus« (http://www.kath.net/news/63146), ist das Papstwort, Horst G. Herrmann habe »ein mutiges Buch« geschrieben, nicht hoch genug zu hängen.


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37 Prozent der Wirtschaftsleistung der €urostaaten wurden seit 2008 kriselnden Banken zur Verfügung gestellt

Seit 2008 haben die €urostaaten 37 Prozent – in absoluten Zahlen 4,5 Billionen €uro – ihrer Wirtschaftsleistung als Garantien bzw. Kapitalzufluss dem Bankensystem zur Verfügung gestellt.
Davon flossen bisher tatsächlich 12 Prozent der Gesamtwirtschaftsleistung , also ca 1.5 Billionen €uro.

Damit hängen die Banken seit 2008 am Tropf der Steuerzahler (Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Rentner, usw.) !!

Die Europäische Kommission schlägt nun zur Lösung eine sogenannte Banken-Union vor. Hierfür soll das Gesetz ab 2015 in Kraft treten. Ziel dieser Banken-Union ist, dass sich die Geldhäuser bei finanziellen Schieflagen durch einen gegenseitigen Haftverbund untereinander aushelfen müssen. Notfalls soll dann aber auch die Möglichkeit der Insolvenz einer Bank in Betracht gezogen werden können.

Desweiteren sollen die Nationalstaaten die Bankenaufsicht verschärfen, sodass ihre Aufsichtsbehörden in der Lage sind, Banken notfalls auch abzuwickeln. (Quelle: NZZ Online).

Kommentar: Eine Banken-Union ist langfristig gesehen ein notwendiges Instrument, um die immensen Kosten von Missmanagement in der Bankenszene zukünftig nicht mehr dem Steuerzahler aufzubürden.
In der aktuellen Krise hilft dieses Instrument aber nicht, weil es schlicht noch nicht vorhanden ist.

Angesichts der schwindelerregend hohen finanziellen Unterstützung des Bankensektors ist die Einführung einer Finanztransaktionssteuer zu beschleunigen, um die Finanzmärkte an den entstandenen Kosten der Krise zu beteiligen. Es ist die Pflicht der Volksvertreter, die Verursacher der Krise an den Kosten zu beteiligen, die der Allgemeinheit bisher entstanden sind.

Die Krise der Finanzinstitute darf jedoch nicht mit der Schuldenkrise der Südeuroländer vermengt werden.