Sonntag, 11. Oktober 2020


Friedensnobelpreis an das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen

Die USA finanzieren fast die Hälfte des Etats

 

Von Peter Helmes *

 

Die Vergabe des Friedensnobelpreises ist in fast jedem Jahr ein Aufreger. Die „unmöglichsten“ Kandidaten wurden zu Preisträgern (z.B. Le Duc Tho, Arafat, Obama, Al Gore) und beschädigten damit das Ansehen dieser Auszeichnung. Neuester Preisträger (2020) ist das Welternährungs-programm der UNO. Oft war die Verleihung des Friedensnobelpreises umstritten. Aber zu den Stärken des Preises gehört nunmal auch seine Unberechenbarkeit – wie sie sich auch in diesem Jahr zeigt.

Das Welternährungsprogramm („WFP“) ist ein würdiger und verdienter Preisträger und sorgt für keine Kontroversen. Natürlich darf man fragen, ob es nicht Alternativen gegeben hätte, aber zumindest ist die diesjährige Verleihung weit weg von dem Etikett „Skandal“; denn die Organisation hat die Auszeichnung durchaus (mehr …)

Europäische Politiker schlagen Trump für Friedensnobelpreis vor

Finnische und Norwegische Politiker schlagen Trump für den Friedensnobelpreis vor

 

 

Von Freddy Kühne

 

Die finnische Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Laura Huhtasaari, schlägt Trump als Träger für den Friedensnobelpreis vor.

Laura Huhtasaari schreibt: “ In Anerkennung für seine Bemühungen, die Ära endloser Kriege zu beenden, Frieden durch die Herstellung von Dialog und Verhandlungen zwischen Konfliktparteien, sowie für sein eigenes Land Zusammenhalt und Stabilität (durch Gespräche zwischen verschiedenen Ethnien, Anm. d. Red.) herzustellen “ schlägt Laura Huhtasaari den US-Präsidenten Donald Trump in einem Schreiben an das Nobelpreiskomitee als Träger des Friedensnobelpreises vor.

Laura Huhtassaari gehört der rechtskonservativen Partei „Wahre Finnen“ an.

Der Rückzug aus Afghanistan und Irak und die erfolgreiche Vermittlung zu einem Friedensvertrag zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) werden (mehr …)