„Typisch Deutsch“ – eine Beleidigung?

 

von W. Reiner Schöne*
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Im Vordergrund die Flagge des deutschen Widerstands von Willi Wirmer – dahinter die Flagge der deutschen Burschenschaften aus dem 19. Jahrhundert die heutige Staatsflagge

Die Existenz Deutschlands begann erst nach 1945. Die Zeit vorher wurde uns Deutschen abgewöhnt und irgendwie aberkannt. Die Siegermächte taten ihr übriges. In den Schulen wurde zwar die deutsche Geschichte durchgenommen, aber von Gefühl her kann man sagen, die Deutsche Geschichte von 1933 Jahren nahm ebenso viel Schulstunden in Anspruch wie die Zeit zwischen 1933 und 1945. Wir Deutsche existieren wirklich erst seit der Machtübernahme Hitlers, also einer Zeit in der wir alle uns nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben. Alle Medien, alle Schulen und Universitäten lehrten und lehren uns noch immer auf dem gleichen Niveau auch was die Unterrichtsstunden betrifft. Linke und Grüne, denen man natürlich nichts anhaben kann, das sie schon immer gegen Deutschland waren, sitzen seitdem, seit 1945 auf einen viel zu hohen Roß.

„Nach den derzeitigen Ermittlungen sind dem nationalsozialistischen Regime in Europa durch verbrecherische Maßnahmen (also ohne Einbeziehung der Kriegshandlungen) insgesamt mindestens 13 Millionen Menschen zum Opfer gefallen.“

Wo bei sich doch Linke gern an Rußland orientieren, wo in Friedenszeiten 20-30 Millionen umgebracht wurden.

Aber das soll nicht das Thema sein. Wichtig ist warum wir Deutsche im Grunde so undeutsch sind, wir schämen uns für unsere Herkunft. Wobei wir alle doch nicht einmal einen Grund dafür haben, wären da nicht diese 12 Jahre. 12 Jahre die entschieden haben, ob wir noch Stolz sein können auf unser Land oder nicht, 12 Jahre in einer 2017 jährigen Geschichte.

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Allen Kolleginnen und Kollegen

einen schönen Gruß zum Tag der Arbeit !

Gewerkschaftsrecht ist Menschenrecht – unter dieses Motto stellt der Christliche Gewerkschaftsbund CGB den diesjährigen Tag der Arbeit.

Damit weist er darauf hin, dass sowohl die Gewerkschaftsvielfalt als auch die alltägliche Arbeit der Personal- und Betriebsräte unter dem Schutz der Menschenrechte und des Grundgesetzes stehen.

Die christlichen Gewerkschaften waren – vor dem Verbot durch die Nazis im Jahre 1933 – unter dem Begriff Deutscher Gewerkschaftsbund organisiert – die zweitgrößte Gewerkschaft nach den sozialistischen Freien Deutschen Gewerkschaftsbund FDGB.

Von der Gleichschaltung der Gewerkschaften durch die Nazis haben sich die christlichen Gewerkschaften bis heute nicht richtig erholen können. Denn nach dem Kriege haben die Alliierten die Einheitsgewerkschaft beibehalten.
Die christlichen Gewerkschaften mussten sich ihr Existenz-Recht erst vor dem Bundesverfassungsgericht wieder erstreiten.

In einer Zeit der prekären Beschäftigungsverhältnisse, des Missbrauchs der Zeitarbeit, müssen die Kolleginnen und Kollegen ihre Gewerkschaften im Einsatz für bessere Arbeitsbedingungen stärker als bisher unterstützen. Die Tatsache, dass Zeitarbeit und 400 € Jobs immer extensiver genutzt werden bedeutet, dass der Organisationsgrad aller Gewerkschaften zu niedrig ist. Dies zu ändern, ist die Aufgabe eines jeden Kollegen – einer jedden Kollegin. Darum ist es fahrlässig – und dies scheint nach meiner Beobachtung vor allem in den akademisch geprägten Berufen schwerpunktmäßig verbreitet – sich achselzuckend und resignierend aus der Solidargemeinschaft der organisierten Werktätigen auszuklinken. Der moderne Akademiker ist überwiegend der Auffassung, er kommt am Besten alleine klar. Doch dies ist ein Trugschluss. Denn auch Akademiker werden mehr und mehr nach Abschluss des Studiums zeitlich befristet eingestellt.

Gewerkschaftsrecht ist Menschenrecht

Mehr über die Geschichte und die Zukunft der christlichen Gewerkschaften finden Sie hier:

Geschichte der christlichen Gewerkschaft