Der #1. #Mai und der #Nationale #Sozialismus

Die kleine Geschichtskunde zum 1. Mai +++ Es drohen erneut Krawalle +++ Linksextremisten wollen unter falscher Flagge als „Gelbwesten“ segeln

 

 

1 Mai = Tag des Sozialismus

Zitat zum Thema: „Internationaler Sozialismus und Nationaler Sozialismus sind zwei Seiten derselben Medaille“ Wladimir Bukuwski

 

 

Von Freddy Kühne

 

Die Einführung des 1. Mai als gesetzlichen Feiertag bewerkstelligten die nationalen Sozialisten unter Adolf Hitlers NSDAP: Damit ging für die Sozialdemokraten ein alter Traum in Erfüllung, da sie innerhalb der Weimarer Republik auf die Einführung aufgrund der Rücksichtnahme auf die bürgerlichen Parteien verzichtet hatten.

Doch den nationalen Sozialisten lagen die Ergebnisse der Betriebsratswahlen im Jahre 1933 politisch schwer im Magen: Denn nach wie vor waren die freien und unabhängigen drei Gewerkschaftsrichtungen  die stärksten Gewerkschaften: Darunter die christliche Gewerkschaft welche ursprünglich den Namen „Deutscher (mehr …)

Der 1. Mai ist traditionell der Tag der Arbeit.
Doch sollte er  vor allem der Tag der Abrechnung und Aufklärung werden.

Linda Karlsson/pixelio.de

Linda Karlsson/pixelio.de

Anstatt Aufklärung erhält man auf den traditionellen Maikundgebungen jedoch immer mal wieder ideologische Nebelkerzen, der angeblich so bürger- oder arbeiterfreundlichen Elite. Spitzenpolitiker von Union und SPD geben sich gerne volksnah auf den Bühnen der Maikundgebungen. Tatsächlich aber entscheiden sie kaum noch im Sinne des Volkes – sondern immer öfter zugunsten der sie beeinflussenden Lobbyisten. Von diesen Lobbyisten lassen sie sich auch gerne die Gesetzestexte vorentwerfen oder redigieren.
Mit bestem Dank gibt es dann regelmässig vor den Wahlen Parteispenden des Großkapitals.

Schaut man sich die Wahlplakate der SPD oder der CDU zur Europawahl an, reibt man sich verwundert die Augen:
plakatieren die großen Volksparteien doch Slogans wie „Ein Europa der Menschen, statt des Geldes“ und suggerieren damit, als würden sie die Interessen der Bürger vertreten wollen – und nicht die der Bankenlobby oder anderer Lobbyisten.
Zudem verwendet die SPD dazu inzwischen sogar noch die Farben Orange und Blau – und imitiert damit die Farben der CDU und der AfD (Alternative für Deutschland).
Und auch die CSU gibt sich mit einem Mal eurokritisch – nur um ja keine Stimmen an die AfD zu verlieren.
Da fragt man sich als wacher Beobachter doch allen Ernstes: waren es nicht gerade CDU, CSU, Grüne, FDP UND SPD, die die Milliardenrettungspakete für die Finanzindustrie seit bald 7 Jahren durch alle Parlamente durchwinken? Sind es nicht die großen etablierten Altparteien, die damit vom Prinzip der Einheit von Risiko und Haftung abgewichen sind und die damit marktwirtschaftliche Prinzipien ausser Kraft gesetzt haben?

Die Wahlplakate der Alt-Parteien gaukeln dem Wähler einen eurokritischen Sinneswandel jedoch nur vor. In Wahrheit geht das Spiel hinter den Kulissen genauso zugunsten der Lobbyisten weiter wie bisher.

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Allen Kolleginnen und Kollegen

einen schönen Gruß zum Tag der Arbeit !

Gewerkschaftsrecht ist Menschenrecht – unter dieses Motto stellt der Christliche Gewerkschaftsbund CGB den diesjährigen Tag der Arbeit.

Damit weist er darauf hin, dass sowohl die Gewerkschaftsvielfalt als auch die alltägliche Arbeit der Personal- und Betriebsräte unter dem Schutz der Menschenrechte und des Grundgesetzes stehen.

Die christlichen Gewerkschaften waren – vor dem Verbot durch die Nazis im Jahre 1933 – unter dem Begriff Deutscher Gewerkschaftsbund organisiert – die zweitgrößte Gewerkschaft nach den sozialistischen Freien Deutschen Gewerkschaftsbund FDGB.

Von der Gleichschaltung der Gewerkschaften durch die Nazis haben sich die christlichen Gewerkschaften bis heute nicht richtig erholen können. Denn nach dem Kriege haben die Alliierten die Einheitsgewerkschaft beibehalten.
Die christlichen Gewerkschaften mussten sich ihr Existenz-Recht erst vor dem Bundesverfassungsgericht wieder erstreiten.

In einer Zeit der prekären Beschäftigungsverhältnisse, des Missbrauchs der Zeitarbeit, müssen die Kolleginnen und Kollegen ihre Gewerkschaften im Einsatz für bessere Arbeitsbedingungen stärker als bisher unterstützen. Die Tatsache, dass Zeitarbeit und 400 € Jobs immer extensiver genutzt werden bedeutet, dass der Organisationsgrad aller Gewerkschaften zu niedrig ist. Dies zu ändern, ist die Aufgabe eines jeden Kollegen – einer jedden Kollegin. Darum ist es fahrlässig – und dies scheint nach meiner Beobachtung vor allem in den akademisch geprägten Berufen schwerpunktmäßig verbreitet – sich achselzuckend und resignierend aus der Solidargemeinschaft der organisierten Werktätigen auszuklinken. Der moderne Akademiker ist überwiegend der Auffassung, er kommt am Besten alleine klar. Doch dies ist ein Trugschluss. Denn auch Akademiker werden mehr und mehr nach Abschluss des Studiums zeitlich befristet eingestellt.

Gewerkschaftsrecht ist Menschenrecht

Mehr über die Geschichte und die Zukunft der christlichen Gewerkschaften finden Sie hier:

Geschichte der christlichen Gewerkschaft