Archiv für den Monat Dezember 2012
Mehrwertsteuererhöhung trübt Weihnachtsfreude
Hallo zusammen,
ich wünsche Ihnen allen friedliche Weihnachtsfeiertage.
Doch komme ich nicht umhin, der gestern lancierten Nachricht, dass Schäuble für nächstes Jahr plant, den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent auf Lebensmittel, usw. anzuheben, uns als 6-köpfige Familie dann mindestens 70 bis 100 Euro im Monat (!) Mehrkosten verursachen wird.
Mit den Mehrkosten für die Erneuerbaren Energien, das Netzentgelt, usw. entstehen so für uns Mehrkosten von bald 150 bis 250 Euro pro Monat.
Das ist für eine Familie, die keine Sozialleistungen wie Hartz IV bezieht, nicht mehr leistbar.
Familienfreundlichkeit sieht ganz anders aus.
Das Betreuungsgeld kommt mehr als vier Jahre zu spät. Davon profitieren wir nicht mehr, weil unsere Kinder alle vier dann schon älter als zwei Jahre sind.
Zudem bekommen Familien wie wir, die das Kind als Gottes Geschenk ansehen und das Kind erst ab dem 4. Lebensjahr in die Kita geben wollen, bald keinen Platz mehr im Kindergarten, weil die Kindergärten nur noch U3-Kinder aufnehmen werden.
Sprich: meine jüngsten Söhne werden daher keinen Kindergarten von innen sehen,…
Wir verzichten als Familie daher auf die Kinderkrippe, ersparen der Kommune damit 800 bis 1200 Euro pro Monat Zuschuss.
Wir bekommen kein Erziehungs/Betreuungsgeld.
Und das ganz normale Kindergeld reicht nicht aus, um die Kosten für Kinder zu decken.
So werden konservative Ein-Verdiener-Familien durch staatliche CDU-Politik in die Armut getrieben.
Ich bin daher sowohl über die Milliardenpakete für den Euro (für den Euro und die Griechen bringen wir Milliarden auf), als auch über die geplante Mehrwertsteuererhöhung mehr als nur sauer.
Es hat den Anschein Politik wird nur noch aus dem Blickwinkel der Eurorettung, der Migration und der Emanzipation betrieben.
Frauen, die gerne ihre eigenen Kinder zu Hause erziehen, wie die meinige, werden dafür sowohl finanziell bestraft als auch ideell stigmatisiert – z.B. als Heimchen am Herd.
Dabei ist die Kinderbetreuung in der Kita nicht besser, als zu Hause. Wer die wahren Probleme der Kitas kennt, weiß um deren Personalmangel und Krankheitsstand und die daraus resultierende Personalunterdeckung und Minderbetreuung.
Meine bzw. unsere vier Söhne werden demnächst die Steuern für diesen Staat zahlen, damit trägt also eine Familie mit vier Kindern wesentlich zum Erhalt des Staatsvolks und des Staates bei.
Dennoch wird Politik de facto für die Familie mit einem Kind bzw. maximal zwei Kindern und die berufstätige Frau gemacht.
Volkswirtschaftlich ist die Rechnung klar:
– eine Alleinverdiener Familie , deren Mutter zu Hause die Kinder betreut und erzieht, trägt mit vier Kindern insgesamt 4,5 Personen-Lebensarbeitszeiten zum BIP bei. (Vater und 2 Söhne Vollzeit, Muttter und 2 Töchter jeweils 0,5 Lebensarbeitszeiten). Zudem stärkt diese Familie die Bevölkerungspyramide mit vielen jungen Menschen.
– eine Doppelverdiener Familie mit einem Kind trägt maximal mit 3 Personen-Lebensarbeitszeiten zum BIP bei, wobei hier das Problem entsteht, dass die Bevölkerungspyramide zu einem -kegel deformiert, also die Jungen immer weniger werden.
– Singlehaushalte tragen 1,0 Personen Lebensarbeitszeiten zum BIP bei und löschen die Bevölkerung aus.
Die Vereinbarkeit von parallel ausgeführter Familien- und Erwerbsarbeit ist kaum möglich. Richtiger und besser funktioniert die serielle Vereinbarkeit, sprich: die Frau (meistens, manchmal auch der Mann) bleibt 10 bis 20 Jahre zu Hause und arbeitet danach noch 25 bis 27 Jahre bis zur Rente Vollzeit.
Zudem ist der Egoismus der Deutschen zu groß: mehr Kinder bedeutet Verzicht, weniger Urlaub, mehr Aufopferungsbereitschaft und Verzicht für Kinder um die nächste Generation heranzuführen.
Die 68er Revolution hat dagegen zu Werten geführt die den Genuss, die Selbstverwirklichung (dazu zählt auch die Emanzipation), den Egoismus in den Vordergrund rücken.
Der Egoismus und die Selbstverwirklichung vernachlässigen dabei die Frage: was ist meine Aufgabe, was ist mein Teil in der Kette der Generationen vor und – hoffentlich – nach mir?
Nicht die zeitgleich parallele Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist wichtig, sondern die serielle Vereinbarkeit.
Betriebe sollten Müttern, die sich ganz ihren Kindern gewidment haben, nach zehn oder zwanzig Jahren Wiedereinstiegschancen ermöglichen, dementsprechend Kurse und Reingetratiionsmodelle schaffen.
Mir ist beispielsweise persönlich bekannt, dass eine vierfache Mutter, die ihre Kinder selbst großgezogen hat, dabei noch in den letzten Jahren ein Medizinstudium begonnen und abgeschlossen hat und die jetzt mit 37 Jahren Ärztin geworden ist.
Vor diesen Frauen ziehe ich meinen Hut und zolle ihnen allerhöchsten Respekt und meine größte Anerkennung !
In diesem Sinne
eine frohe Weihnacht
Frederick Kühne
Vater von einer Familie mit vier Kindern
Licht für den Weihnachtsbaum – bald unbezahlbar?

Die dunkle Jahreszeit hat uns im Griff. Strom wird allerorten benötigt: für Herd, Kühlschrank, Waschmaschine, Spülmaschine, Fernseher, Rechner, diverse andere Haushaltsgeräte, für die Heizungsanlage, für Telefon, für die Industrie, für Ampelanlagen und Verkehrsrechner, für die Bahn, für die Weihnachtsbeleuchtung – die Lichterketten aussen und innen- zuletzt auch für den Weihnachtsbaum.
Und nun kam sie, die Strompreiserhöhung: knapp unter 13 Prozent wurden von meinem Grundversorger gefordert.
Schön wäre es, wenn mein Gehalt ebenfalls um 13 Prozent steigen würde. Doch die Gehaltserhöhungen z.B. im öffentlichen Dienst liegen seit Jahren im Schnitt unter 2,5 Prozent.
Wer soll das als Alleinverdiener mit einem 6-Personen-Haushalt denn noch bezahlen, dachte ich – und machte von meinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch. Nun werde ich bald bei bei Grünwelt Strom aus Wasserkraft beziehen und das zu knapp 22 Cent pro Kilowattstunde anstelle der angekündigten 25 Komma Irgendwas Cent pro Kilowattstunde bei meinem Grundversorger.
Der Umbau der Energiewirtschaft weg von nuklearen und fossilen Brennstoffen hin zu regenerativen Energien ist richtig und findet meine volle Unterstützung.
Doch sollte dieser Umbau nicht nur industrieverträglich, sondern auch sozialverträglich erfolgen.
Es kann und darf nicht sein, dass bald 50 Prozent des Gehalts für Miete und Nebenkosten bezahlt werden müssen.
Die Rücksichtnahme der Regierung auf die Interessen der energieintensiven Industrien sind verständlich – will doch niemand eine Deindustrialisierung Deutschlands.
Andererseits können die Lasten für Eurorettung und Energieumbau nicht ständig und einseitig zu Lasten des normalen Steuerzahlers und normalen Stromkunden verteilt werden: so stieg die Zahl der von der EEG-Umlage befreiten Firmen von 811 in 2011 auf inzwischen auf über 2000 (Stand Dezember 2012). Gemäß Spiegel-Online nutzen immer mehr Firmen Schlupflöcher im Gesetz, um sich – zu Lasten des Otto-Normal-Verbrauchers – von der EEG-Umlage befreien zu lassen.
Denn die Befreiung der Firmen bewirkt nicht eine Mindereinnahme – sondern bewirkt eine Erhöhung der Umlage für die restlichen Endverbraucher.
Hier bleibt die Frage, inwieweit eine solche Befreiung gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung verstößt und ob die Befreiung von der Umlage überhaupt mit EU-Wirtschaftsrecht vereinbar ist – oder ob die Befreiung nicht als Subvention zu betrachten ist.
Mir geht es beim Stellen und Aufzeigen dieser Fragen nicht um das Aufhalten der energiepolitischen Agenda. Ganz und gar nicht. Diese befürworte ich im Grundsatz ausdrücklich.
Aber in der Umsetzung darf nicht schon wieder der kleine Mann, der kleine Unternehmer, der kleine Mittelständler und der abhängig beschäftigte Normalverdiener die Zeche für die Großen zahlen.
Der Systemwechsel wird ansonsten an Glaubwürdigkeit und Zuspruch verlieren.
Der Gesetzgeber muss den Energiepreisanstieg daher zwingend auch sozialverträglich gestalten.
Verknüpfungen:
Dave Brubeck – Take Five – In Memoriam
zu Ehren des Verstorbenen Jazz-Pianisten Dave Brubeck, verstorben am heutigen 5. Dezember 2012 (geb. am 06.12.1920), hören Sie das weltbekannte Stück Take Five:
Advent – Gott öffnet eine Tür
Advent – der Beginn des Kirchenjahres.
Advent – Gott öffnet eine Türe.
Viele Kinder öffnen die Türen ihres Adventkalenders.
Der Grund ist: Gott hat vor 2000 Jahren eine Türe geöffnet – die Türe zum Himmel und zum ewigen Leben.
Jeder der an den Namen Jesu glaubt, daran, dass Jesus als Sohn Gottes auf die Erde kam, von der Jungfrau Maria geboren wurde, am Kreuz auf Golgatha für die Schuld der ganzen Menschheit starb und am dritten Tage aus den Toten auferstand und in den Himmel auffuhr, um sich dann zur Rechten Gottes zu setzen, um wiederzukommen und als Richter die Toten und Lebendigen entweder zu begnadigen oder zu verurteilen.
Jeder der an diesen Jesus glaubt, der seine Schuld bekennt und von seinem schlechten Weg umkehrt um so zu leben, wie es Gott gefällt – jeder dieser an Christus Gläubigen wird die Türe zum ewigen Leben öffenen und durchschreiten.
Daran können wir uns erinnern – wenn die Türen der Adventskalender geöffnet werden.
Und wir dürfen uns fragen: haben wir diesem Christus Jesus (arabisch Isa) bereits unsere Herzenstüre geöffnet?
Nur Jesus (Isa) schenkt wahre Vergebung, wahre Befreiung von Schuld und Hass, schenkt wahre Liebe.
Bibeltexte:
Offenbarung 3,20
Jesus steht vor Deiner Tür und klopft an: wenn Du ihm öffnest, wird er eine Wohnung in Deinem Herzen machen und mit Dir das Abendmahl halten.
Johannes öffnet sich auf Patmos die Türe zum Himmel. Jesus zeigt ihm den Himmel und alle die Dinge, die waren, die sind und die sein bzw. geschehen werden. Ist das nicht wunderbar? Wer von uns wünscht sich das nicht, das einmal erleben zu dürfen? Johannes stieg tatsächlich in den Himmel – ob nur im Geiste oder auch Körperlich ist nicht klar – und sah und erfuhr alle Geheimnisse aus erster Hand – aus der Umgebung des Thrones Gottes. Dort fielen vor dem Throne Gottes im Übrigen 24 Älteste nieder – die vor dem Thron Gottes anbeten und ihre eigenen Kronen vor dem Thron Gottes niederwerfen ! Dass der Adventskalender ebenfalls 24 Türen hat – Zufall oder nicht?
Auf jeden Fall zählt vor dem Thron Gottes die eigene Leistung, das eigene Ego, das eigene Image nichts mehr. Die Ältesten warfen ihre Kronen vor den Thron Gottes. Welche Handlung könnte drastischer und plastischer zeigen, welche Ehrfurcht wir Menschen vor dem HEILIGEN GOTT haben sollten?
Amen
Ägypten droht die Einführung der Scharia
Es war von Anfang an unsicher – aber zumindest bestand Hoffnung darauf, dass sich durch die Arabellion die gemäßigten liberalen Kräfte in Ägypten durchsetzen und Ägypten durch gemäßigte Kräfte in die Demokratie geführt werden könnte.
Eine Demokratie, die auch den seit Jahrtausenden dort lebenden christlichen Kopten eine starke und gleichberechtige gesellschaftliche Beteiligung ermöglichte hätte. Ein harmonisches und gleichberechtigtes Zusammenleben zwischen der muslimischen Mehrheit und der christlichen Minderheit – das wäre (m) ein Traum für Ägypten.
Doch die ersten freien Wahlen spülten die Islamisten der Muslimbrüder und etliche Salafisten als Mehrheit in ägyptischen Parlamente.
Murrsi – ein Muslimbruder – entmachtete per Dekret die Justiz und setze sich übere die Justiz, wodurch er der Aufhebung der verfassungsgebenden Versammlung durch die Justiz zuvorkam.
Die ägyptische liberale Opposition inklusive der christlichen Minderheit boykottieren die verfassungsgebende Versammlung, weil sie auf Seiten der Muslimbrüder und Salafisten jegliche Kompromissbereitschaft vermissen. Muslimbrüder und Salafisten nutzen ihre parlamentarische Mehrheit brutalstmöglich und -effektiv aus, um die reine Lehre, möglichst die Scharia, als Rechtssystem durchzusetzen.
Für einen Europäer ist das eine sehr enttäuschende Entwicklung, läßt das doch für die Zukunft nichts Positives für die Integration von Muslimen im christlichen Abendland erwarten.
Man muss kühl analysieren: sind Muslime in der Demokratie in der Minderheit, nutzen sie alle ihnen zustehenden Rechte, die sie umgekehrt – sofern sie selbst die Mehrheit bilden – anderen Minderheiten nicht einzuräumen bereit zu sein scheinen.
Denn die Einführung der Scharia – ob nun in weiten Teilen oder gar vollumfänglich – bedeutet das Ende der Demokratie, des demokratischen und zwischen verschiedenen Populationen ausgleichenden Rechtsstaates. Die Scharia bedeutet, jederzeit mit dem Vorwurf der Gotteslästerung, der negativ als Mission beschriebenen Wahrnehmung des Rechts auf freie Religionsausübung oder des Ehebruchs festgenommen und verurteilt zu werden.
Die Offenheit des toleranten Westens gegenüber dem Islam könnte daher entweder bald enden um sich selbst zu schützen, oder aber der Westen in seiner jetzigen liberalen Form wird irgendwann in ferner Zukunft aufhören zu existieren, sollte die demographische Selbstdemontage – also der Bevölkerungsrückgang – des Westens so weitergehn.
Der Islam ist jedenfalls zur Zeit sowohl in der Türkei als auch in Ägypten und Gaza auf den Weg der Isolation: überall verlieren die moderaten Kräfte während die Radikalen Zug um Zug mehr Einfluss gewinnen.
Der Kampf der Kulturen scheint von Seiten des Islams forciert zu werden. Die durch den Westen zum Dialog geöffnete Tür wird brüskierend zugeschlagen.
Die Frage ist: wie geht der Westen damit um? Besinnt sich der Westen seiner eigenen christlichen und humanistischen Werte? Hat der Westen die moralische Kraft, die geistige Auseinandersetzung mit einem radikalisierten Islamismus erfolgreich zu führen?
Nur eine Stärkung des christlichen Erbes, der christlichen Solidarität und der christlichen Werte kann die Entstehung eines geistigen Vakuums dauerhaft verhindern – in welches ansonsten der Islam vorstossen würde.
Der Untergang des oströmischen Reiches sollte sich 2000 Jahre später nicht wiederholen – sondern sollte eine Lehre sein.
Ägypten jedenfalls scheint auf dem Weg in die Scharia-Rechtsordnung zu sein. Ob die Opposition dies noch verhindern kann?
Afrikanische Christinnen reden über die Scharia –
Propagandafilm der Islamisten:
Das Christentum – von Jesus zu Christus
Islam – was ist das und wohin geht er?
Pharaonen – im Schatten der Pyramiden
Pierre Vogel hat Angst vor wahren Christen – Koran widerlegt !