Kommentar zur Kontroverse zwischen Jens Maier und Becker Sohn 

von Freddy Kühne

Bildquelle: Pixabay

Ich selbst habe ja schon in Kindertagen in der Freikirche gelernt, dass Gott „alle Kinder lieb hat“: „Ja Gott hat alle Kinder lieb, jedes Kind in jedem Land, er kennt alle unsere Namen, alle unsere Namen, hält uns alle , alle an der Hand“ so lautet der Refrain des Liedes. Und in den Strophen wurden dann alle Kontinente besungen, ua. „Bei uns im wilden Afrika, da scheint die Sonne heiß, ich bin ganz schwarz, hab krauses Haar, die Zähne blitzeweiß“ ….Sprich: Gott ist der Schöpfer aller Nationen und Rassen. Aus der Bibel heraus, vor allem aus dem Geschehnis des Turmbau zu Babel, kann man ableiten, dass Gott die Ordnungs-Prinzipien der Ehe, der Familie und der Völker eingesetzt hat. Auch am Ende der Bibel , im Buch der Offenbarung, finden wir Verse, die aussagen, dass vor dem Thron Gottes Menschen aus „allen Völkern, Nationen und Sprachen“ erscheinen. Ergo: auch hieraus kann ich erkennen, dass Gott das Prinzip der Völker und Nationen bis zum Ende der Erde als Ordnungsprinzip eingesetzt hat.

 

Alle Menschen als Ebenbild Gottes 

 

Eine schriftgemäße Auslegung ist immer eine ganzheitliche, die alle Bereiche der Bibel umfasst. Das bedeutet: die Hybris des Menschen hat Gott (nach dem Turmbau des Weltreiches Babel) dazu veranlasst, die Menschheit in Nationen und Sprachen zu unterteilen. Dies ist eine gottgewollte Ordnung, damit die Menschheit sich nicht erneut überhebe und auf die Stufe Gottes stellt. Denn: Gott hat den Menschen höher als die Engel gemacht, aber eben auch und dennoch „nur“ nach dem Ebenbild Gottes. Er steht nicht auf derselben Stufe wie Gott.
Doch Satan wollte als gefallener Engel erneut auf eine möglichst hohe Machtstufe klettern. Er sah seine Chance darin, sich des Menschen zu bemächtigen, den Gott beinahe auf dieselbe Stufe stellte wie sich selbst.

Deswegen flüsterte die Schlange (Satan) den Menschen ein: Brich den Gehorsam gegenüber Gottes Ordnungen, iß von der Frucht in der Mitte des Garten Edens, und „Du wirst sein wie Gott, erkennend Gutes und Böses“.

Kampf und Macht, Einfluss und Position – Kampf zwischen Gut und Böse

Schon seither, geht es hier um einen Kampf um Macht, Einfluss und Position. Der Kampf Gut gegen Böse tobt seither.

Tatsächlich sollte die Schlange recht behalten: seit dem Biß von der Frucht können Menschen zwischen Gut und Böse unterscheiden. Dennoch wurden sie nicht Gott : sie erlangten nur diese Eigenschaft Gottes Gutes und Böses unterscheiden zu können.

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Advent – der Beginn des Kirchenjahres.
Advent – Gott öffnet eine Türe.

Viele Kinder öffnen die Türen ihres Adventkalenders.
Der Grund ist: Gott hat vor 2000 Jahren eine Türe geöffnet – die Türe zum Himmel und zum ewigen Leben.

Jeder der an den Namen Jesu glaubt, daran, dass Jesus als Sohn Gottes auf die Erde kam, von der Jungfrau Maria geboren wurde, am Kreuz auf Golgatha für die Schuld der ganzen Menschheit starb und am dritten Tage aus den Toten auferstand und in den Himmel auffuhr, um sich dann zur Rechten Gottes zu setzen, um wiederzukommen und als Richter die Toten und Lebendigen entweder zu begnadigen oder zu verurteilen.
Jeder der an diesen Jesus glaubt, der seine Schuld bekennt und von seinem schlechten Weg umkehrt um so zu leben, wie es Gott gefällt – jeder dieser an Christus Gläubigen wird die Türe zum ewigen Leben öffenen und durchschreiten.

Daran können wir uns erinnern – wenn die Türen der Adventskalender geöffnet werden.
Und wir dürfen uns fragen: haben wir diesem Christus Jesus (arabisch Isa) bereits unsere Herzenstüre geöffnet?
Nur Jesus (Isa) schenkt wahre Vergebung, wahre Befreiung von Schuld und Hass, schenkt wahre Liebe.

Bibeltexte:
Offenbarung 3,20

Offenbarung 4,1

Jesus steht vor Deiner Tür und klopft an: wenn Du ihm öffnest, wird er eine Wohnung in Deinem Herzen machen und mit Dir das Abendmahl halten.

Johannes öffnet sich auf Patmos die Türe zum Himmel. Jesus zeigt ihm den Himmel und alle die Dinge, die waren, die sind und die sein bzw. geschehen werden. Ist das nicht wunderbar? Wer von uns wünscht sich das nicht, das einmal erleben zu dürfen? Johannes stieg tatsächlich in den Himmel – ob nur im Geiste oder auch Körperlich ist nicht klar – und sah und erfuhr alle Geheimnisse aus erster Hand – aus der Umgebung des Thrones Gottes. Dort fielen vor dem Throne Gottes im Übrigen 24 Älteste nieder – die vor dem Thron Gottes anbeten und ihre eigenen Kronen vor dem Thron Gottes niederwerfen ! Dass der Adventskalender ebenfalls 24 Türen hat – Zufall oder nicht?

Auf jeden Fall zählt vor dem Thron Gottes die eigene Leistung, das eigene Ego, das eigene Image nichts mehr. Die Ältesten warfen ihre Kronen vor den Thron Gottes. Welche Handlung könnte drastischer und plastischer zeigen, welche Ehrfurcht wir Menschen vor dem HEILIGEN GOTT haben sollten?

Amen