Mittwoch, 13. November 2019


Christenverfolgung im 21. Jahrhundert : In Syrien und in Europa

Seit türkischer Militärinvasion in Nordsyrien steigen durch IS-Kämpfer die Angriffe gegen Christen um 300 Prozent 

 

 

 

Christenverfolgung im 21. Jahrhundert ? Gibt es das ? 

 

Leider – ja. Christen sind im 21. Jahrhundert sogar die am stärksten verfolgte religiöse Gruppe weltweit. Und ihre Verfolger sind bereits sogar dort, wohin Christen in ihrer Not flüchten: Mitten in Europa – mitten in Deutschland.

Ob Drangsalierung im Flüchtlingsheim, Vergewaltigung als eine Art Waffe im Kulturkonflikt, Messerstechereien, Terroranschläge: Dies alles sind Formen und Bestandteile der assymetrischen kulturellen Kriegsführung.

Heute übermitteln wir Ihnen drei Berichte. Der erste Bericht handelt über die durch die Türkei-Invasion nach Nordsyrien ausgelöste neue Christenverfolgung durch versprengte IS-Kämpfer. Mit der Invasion türkischer Truppen nach Nordsyrien scheint Muslimbruder  Erdogan genau diese Christenverfolgung durch IS-Kämpfer klammheimlich billigend in Kauf zu nehmen. Und Merkels Politik der offenen Grenzen führt zudem noch zum Import der Christenverfolger nach Europa: Der zweite Bericht informiert Sie über die Forderungen der christlichen Menschenrechtsorganisation Open Doors, zum verbesserten Schutz von Christen in Asylunterkünften. Drittens erhalten Sie Kenntnis über die Pressemitteilung von Open Doors zum besseren Schutz für Konvertiten*.

 

Opfer des IS-Terrors: Armenisch-katholischer Priester und sein Vater ermordet

 

Gestern Vormittag fand in Qamischli die Beerdigung des armenisch-katholischen Priesters Hovsep Hanna Petoyan und seines Vaters Hanna Petoyan statt, die am 11. November in ihrem Fahrzeug auf dem Weg in die Stadt Deir ez Zor im Nordosten Syriens von zwei bewaffneten IS-Terroristen auf Motorrädern ermordet wurden.

„Für uns sind sie Märtyrer. Und was ihnen passierte, ist eine Bestätigung, dass der Krieg hier nicht (mehr …)

#Nachrichten aus #Übersee: Die #Massenproteste in #Chile und ihre Hintergründe

Wie kommt es im reichsten Land Südamerikas zu den Massenprotesten ?

 

 

Von Freddy Kühne

 

In Chile existiert derzeit eines der neo-liberalsten Wirtschaftssysteme überhaupt:

Es gibt keine Sozialversicherung, keine staatliche finanzielle Unterstützung wie Hartz IV. Nichts dergleichen. Schulen und Universitäten müssen von den Eltern selbst bezahlt werden. Nur 7 Prozent der Schüler machen Abitur. Viele Menschen können sich kein Auto leisten: Sie fahren sogar mit dem Reisebus in andere Städte um dort ihren Fernseher einzukaufen und transportieren sie dann mit dem Reisebus zu ihrem Heimatort: Der Bus setzt sie am Rande der Autobahn ab, die sie dann mit den eingekauften Waren auch noch überqueren.  Die meisten deutschstämmigen Chilenen gehören zwar – aufgrund ihres traditionell hohen Bildungsniveaus und ihrer Organisationsfähigkeit  – in Chile zur Mittel- oder Oberschicht: Sie pflegen seit ihrer Einwanderung in Chile ihre deutschen Kindergärten, Schulen und Krankenhäuser – zweisprachig Deutsch und Spanisch

 

Chile hat – aus deutscher Sicht – Nachholbedarf bei der Organisation eines sozialen Ausgleichs, z.B. durch eine Sozial- und Krankenversicherung. Dass die US-Amerikaner dies traditionell anders (mehr …)

Die #Schweiz: Das #Land der #Freien –  aus der #Vogel #Perspektive

Land der Freiheitsliebe und  des Eigensinns – Vorbild für ganz Europa

Herberge in Richtung Sustenpass (Schweiz)

Fotos © Freddy Kühne

 

Blick auf die Wolkendecke zwischen  Alpengebirge im Bereich Sustenpass / Schweiz

Wasserfall bei Sustenpass (Schweiz)

Technologieführerschaft, Volksabstimmungen, Grenzschutz, eigene Währung und politische Souveräntität und Neutralität  : Alles kein Problem für die Eidgenossen , deren überwiegende Bewohner deutscher Herkunft sind, die dennoch  drei unterschiedliche Sprachgebiete unter der Idee der Freiheit seit Jahrhunderten friedlich vereint. Hinzu kommt die wunderschöne Natur. Und alles beflügelt die Sehnsucht.

 

Arte schreibt dazu

„Von oben sieht man gut, was die kleine Schweiz stark macht: atemberaubende Berglandschaften, in deren Schutz die selbstbewussten Eidgenossen Geschichte schrieben. Von Bern über den Vierwaldstättersee bis ins Engadin: Die Doku zeigt ein großes Panorama der Schweiz – nicht nur ihre faszinierenden Landschaften im Sommer und Winter – sondern auch eine spannende Geschichte. Als vor Millionen Jahren die Afrikanische und die Eurasische Kontinentalplatte aufeinanderstießen, formten sie das Wahrzeichen der heutigen Schweiz: das Matterhorn. Seine Schönheit hat Dichter und Maler inspiriert, seine Gefährlichkeit die Abenteurer. Rund 500 Menschen haben beim Versuch, den Gipfel des Matterhorns zu besteigen oder wieder von ihm herunterzukommen, (mehr …)