Sonntag, 19. Juli 2020


Kathedrale in Nantes (Frankreich) an drei Stellen in  Brand gesetzt

Immer mehr Kirchen in Frankreich werden Opfer der Flammen – häufig durch Brandstiftung

 

La cathédrale de Nantes (France) a été incendiée en trois endroits
En France, de plus en plus d’églises sont victimes des flammes – souvent par incendie volontaire

Titelbild: St. Pierre Kathedrale Nantes , hier der Brand aus 2015

 

Immer mehr Kirchen in Frankreich werden Opfer von Vandalismus, Diebstahl und Bränden.  Der Großbrand von Notre-Dame in Paris  im letzten Jahr ist noch tief in das kollektive Gedächtnis Frankreichs und Europas im wahrsten Wortsinne „eingebrannt“.

Doch in den meisten französischen Kirchen gibt es wenig zu holen. Wahrscheinlicher ist, dass man sie wegen ihrer christlichen Symbolwirkung attackiert.

Nun traf es erneut eine große Kathedrale: Die von Nantes. Nach Berichten der Jungen Freiheit konnte die Feuerwehr den Brand binnen drei Stunden löschen.  Die Polizei in Nantes geht jedoch in Nantes definitiv von vorsätzlicher Brandstiftung aus,  da der Brand gleichzeitig an drei verschiedenen Stellen ausbrach.

Die Wut und Ohnmacht vieler katholischer und teilweise auch evangelischer  Franzosen dürfte sich mit diesem Brand weiter verschärfen. Denn: In Frankreich steigt die Zahl der Angriffe auf christliche Symbole – ob Friedhöfe oder Kirchen – seit einigen Jahren stetig an.

Zwar schwurbeln Politiker und Kirchenvertreter von „Satanisten“ und Vandalismus – so die Junge Freiheit – doch  sei  von einer Tätergruppe bislang kaum die Rede:

Zitat:

„Doch die zeigte sich im Fall der Kirche Saint-Pierre du Martroi im Stadtzentrum von Orleans. Dort brach ein Feuer aus, laut Auskunft der zuständigen Feuerwehr lag Brandstiftung vor, und (mehr …)

Blog zum Sonntag: Entwürdigung der Hagia Sophia

+ Eine kalkulierte  Vernichtungsansage an das Christentum

Die Geschichte von Byzanz, Kaiser Konstantin und der Hagia Sophia

 

Wenn das reiche Byzanz untergegangen ist , das Ostrom, dann kann dies auch mit Westrom – Europa – geschehen: Das ist die politisch-religiöse Botschaft von Erdogan an die christlich-abendländische Kultur der Europäer

 

 

Von Peter Helmes*

 

Der Sultan hat wieder zugeschlagen – und eine alte Drohung wahrgemacht: die Rückführung der altehrwürdigen Hagia Sophia in eine Moschee. Damit wurde eine auch christliche Tradition brutal mit Füßen getreten. Mit dieser Entscheidung entfernt sich Erdogan immer weiter von Atatürks Ideal eines säkularen Staates. Aber mit seiner selbstherrlich getroffenen Entscheidung (ja, ja, ich weiß, „die Gremien“ – Parlament und Richter – haben zugestimmt) hat Präsident Erdogan eine Grenze überschritten: Er zwingt seinem Land – und der Welt – einen Richtungswandel auf, der die moderne Türkei verändern wird.

Es gibt sicher unterschiedliche Sichtweisen auf diese „Umwandlung“. Und gewiß, auch andere Länder treffen eigene Entscheidungen im Umgang mit ihren religiösen Gebäuden.

Aber keine hat eine solche Bedeutung wie die Umwandlung der Hagia Sophia, sie ist ein Fanal – eine Kampf-, ja Vernichtungsansage an das Christentum!

Die Hagia Sophia spielt in der Geschichte des Christentums eine zentrale Rolle. Die Kathedrale aus dem 6. Jahrhundert ist ein Meisterwerk aus byzantinischer Zeit und UNESCO-Weltkulturerbe.

Daß Erdogan sie jetzt wieder in eine Moschee umwidmet, provoziert seine säkularen Landsleute und religiöse Minderheiten im Land, aber vor allem orthodoxe Kirchenvertreter in der ganzen Welt. (mehr …)

„Ich kann sie alle nicht mehr sehen“ + Humor ist neben Musik die beste Medizin + I mog nimma

 

 

 

Monika Gruber Die Bayrische Schönheit

 

(mehr …)