Wir wünschen Ihnen gesegnete Silvester

und einen guten Rutsch                                                                                                                                                                                            Ein frohes und gesundes Neues Jahr 2018 und passen Sie auf sich auf ! 

Silvesterklausen in Schwellbrunn, Schweiz Bild: Wikimedia

Zur Historie: Das Wort „Silvester“ beschreibt den Tag, den die Menschen in nahezu allen europäischen Ländern als den letzten jedes Kalenderjahres feiern. Am 31. Dezember finden zu „Silvester“ unterschiedliche Festivitäten statt, die nach altem Brauchtum von der Verteilung von Glücksbringern, dem Entzünden von Feuerwerken oder Böllern, dem gemeinsamen Genuss von Sekt oder Champagner zum Jahreswechsel sowie den Glückwünschen für einen „Guten Rutsch“ begleitet werden. Im Zuge vieler Hauspartys wird am Silvester-Abend auch gerne ein Bleigießen veranstaltet. Der Brauch, den Ausklang des altes Jahres gebührend zu feiern, geht auf die Zeit der Römer zurück, die das Fest im Januar begingen.

Freddy Kühne Bildrechte / Copyrights: Frederick Kühne

Das Wort „Silvester“ bezeichnet den 31. Dezember und wird in der Alltagssprache gerne als Synonym für „Jahresende“, „Jahresausklang“ oder „letzter Tag des Jahres“ verwendet. Die Schreibweise „Silvester“ mit „i“ gilt im deutschsprachigen Raum als die einzige orthografisch korrekte Form. Für viel Verwirrung sorgt jedoch die Tatsache, dass der Silvester-Tag in vielen anderen europäischen Ländern wie etwa Frankreich oder Polen mit „y“, also als „Sylvester“ geschrieben wird.

Der deutsche Begriff „Silvester“ leitet sich vom Papst Silvester I. ab, der im vierten Jahrhundert nach Christus lebte und am 31. Dezember des Jahres 335 verstarb. Sein Name entstammt dem lateinischen Substantiv „silva“, das übersetzt „Wald“ bedeutet. Durch die wundersamen Heilkräfte, die ihm nachgesagt wurden, erhob man Silvester I. zum Heiligen und Schutzpatron seines Todestages, weshalb sich nicht nur im deutschsprachigen, sondern auch im romanischen Raum die Bezeichnung „Silvester“ durchsetzte.

 

Film zur Historie:

Mehr zur Historie und zu verschiedenen Gepflogenheiten des Silvester-Festes finden Sie auf Wikipedia

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich von Herzen alles Gute für das Neue Jahr 2018

Ihr

Freddy Kühne

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PS: Früher (bis 2015) wurde einfach mit den Nachbarn friedlich Silvester gefeiert – inzwischen wird aufgerüstet: in NRW sind alle Hundertschaften im Einsatz und in Bereitschaft, ebenso können Spezialeinheiten mit Hubschraubern schnell an die Einsatzorte gebracht werden und auch der höhere Dienst ist in Rufbereitschaft. Welcher „vorausschauenden“ Politik sie das zu verdanken haben, wissen Sie inzwischen ja selbst…

 Guten Rutsch                              צופרידן

Allen unsern Lesern wünsche ich einen guten Rutsch

Gesundheit und Weisheit für das Jahr 2017

und die besten Wünsche für unser aller Vaterland

mit herzlichen Grüßen Ihr

Freddy Kühne

(Urenkel einer der ersten Kammerdiener des letzten deutschen Kaisers und inzwischen assimilierter Rheinländer)

Guten Rutsch – Jiddisches in der deutschen Sprache 

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“Guten Rutsch” – Jüdisches in der deutschen Sprache

rutsch

Von quadriga-productions*

(Jiddisch ist übrigens die dem Deutschen am engsten verwandte Sprache!)

Bald ist es wieder so weit, zum Neuen Jahr wünscht man sich einen “Guten Rutsch”. Schon als Kind habe ich das nicht richtig verstanden, obwohl es im Siegerland mit seinen steilen Wegen und strengen Nachtfrösten möglicherweise sogar einen gewissen Sinn gehabt hätte, den leicht beschickerten (hebr. schikkor = trunken) Freunden diesen Wunsch mit auf den Heimweg von der Silvesterfeier zu geben.

Natürlich ist dieser Gedanke ein echter Stuss (von hebr. schote = Tor, Geck). Der Ausspruch hat seinen Ursprung vielmehr in den Wünschen zum jüdischen Neujahrsfest Rosch haSchana (hebr: Kopf des Jahres) zu dem sich jiddisch sprechende Juden ein “Gut Rosch” wünschen. Der aus dem hebräischen stammende Begriff wurde dann durch  (mehr …)

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