Herzlich Willkommen in #2018 – Prosit Neujahr – Die Glocke

Direkt zum Auftakt des neuen Jahres möchte ich Sie begrüßen mit einem etwas ungewöhnlichen Thema: der Glocke.  … Wer kennt ihn nicht den Spruch: Hör was die Glocke geschlagen hat.

Dazu kommt es auch in unserem Leben an: einmal persönlich Innehalten, auf die innere Uhr und – wem möglich – auf die Stimme Gottes zu hören. Die Ruhe dazu zu finden fällt in unserem digitalisierten Zeitalter schwer: Facebook, Whatsapp, Instagram, Youtube, Telegram und andere Apps… sie machen das Leben hektisch. Die ständige Erreichbarkeit ist nicht nur Lust, sondern im Übermaß auch Frust. Das Abschalten in der Natur , oder das Abschalten durch Hören vom beruhigenden Glockenklang – so geht es mir dabei – mögen uns helfen, zur Ruhe und Besinnung zurückzufinden. Anbei stelle ich daher einige Literatur, ein Glockengeläut vom Münster aus Konstanz am Bodensee sowie ein Hörbuch zu Schillers Glocke: reduzieren wir unsere Tempi, unsere Geschwindigkeit. Gemächlichkeit ist ein Luxusgut geworden – wohl dem – der es sich leisten kann.  Leisten Sie sich in 2018 doch gerne mehr von diesem Luxus – dem Luxus der Gemächlichkeit – der Entspannung beim Glockengeläut und dem Lesen ihrer Lieblingslektüre.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein entspannteres , entschleunigteres und erholsameres Neues Jahr 2018.

Ihr Freddy Kühne

Das Lied von der Glocke – Friedrich Schillers bekanntestes  GedichtGlockenklang – Brauchtum und Entstehung (Staatsbibliothek Berlin / Preußischer Kulturbesitz) 

Gottes Lob (zum Neuen Jahr) aus ehernem Mund 

Die Kirchenglocke 

Glockenmusik

Die Maus Spezial: Glockengießen

Andreas Romberg, Das Lied von der Glocke Op. 25 1808 Text Friedrich Schiller

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Wieder ein Super-GAU-Urteil des Bundesverfassungsgerichts: wertkonservative Familien, die sich für das vom Grundgesetz garantierte Primat auf Erziehung durch die Familien entscheiden, werden strukturell finanziell durch dieses Urteil benachteiligt.

Lupo pixelio.de

Lupo pixelio.de

Wer die Kinder mit dem 1. Lebensjahr in die Kita in den Vollzeitplatz steckt, voll arbeiten geht, bekommt staatliche Subventionen in Höhe von ca. 1200 € pro Monat für die Kita geschenkt plus ein zweites Gehalt inkl. Rentenversicherung.

Es ist ein Märchen zu glauben, dass die Kinder in der Kita besser betreut sind, als zu Hause bei der deutschsprechenden Mutter: 3 bis maximal 4 Erzieher (abzgl. krankes Personal) auf 24 bis 30 Kinder können häufig nur eine Aufsicht über die Kinder leisten.

Die meisten Eltern werden daher nur aufgrund ihrer wirtschaftlichen Notlage oder aber weil sie nicht auf ein luxuriöses Leben verzichten wollen, ihre Kinder in die Kita geben.
Wer seine Kinder selbst erzieht, wird weiterhin gesellschaftlich und auch finanziell diskriminiert.

Freddy Kühne

Alleinverdienender Vater mit Ehefrau als Vollzeitmutter und 4 Kindern aus NRW

Lebensmittelpreise klettern weltweit betrachtet auf einen besorgniserregenden Höchststand – und auch die Energiepreise steigen und steigen… Und warum tun sie das?

Wahrscheinlich steckt mehr dahinter, als der bisherige Preismechanismus: vermutlich steckt dahinter eine Spekulationsindustrie, die auf satte und vor allem sichere Gewinne spekuliert.

Denn nachdem die Investoren sich mit der Immobilienbranche verhoben haben und die Blase geplatzt ist, steigen die Spekulanten nun auf alltägliche Grundprodukte wie Lebensmittel und Energie um:

diese werden immer benötigt und im Grunde bezahlt man auch (fast) jeden Preis für diese Produkte – eben weil man sie zum Überleben braucht.

Aber gerade deswegen müssen die Alarmglocken geläutet werden: Politik muss dafür sorgen, dass Lebensmittel und Energie zu einem angemessenenen Preis einzukaufen sind, dass sie nicht zu Luxusgütern werden. Und Politik muss dafür sorgen, dass mit solchen Gütern nicht spekuliert werden darf.
Hier hat die Politik ihre Hausaufgaben im Sinne der Bürger zu machen und den Spekulationen gesetzlich einen Riegel vorzuschieben !

Spekulation auf Lebensmittel und Energie muss an den Börsen gesetzlich verboten und mit drastischen Geldstrafen geahndet werden.

Denn ansonsten wird Nahrung und Energie zum Luxusgut – und die Armen werden ärmer und hungriger, während skrupellose Spekulanten reicher und reicher werden und dennoch nimmersatt bleiben.

Daher fordern wir die Politik auf: Stoppt die Spekulation mit Lebensmitteln und Energie !

Desweiteren müssen auch die Risiken und Nebenwirkungen bei der Produktion von Agrarkraftstoffen (z.B. E10-Kraftstoff) auf die Preisbildung bei Lebensmitteln Berücksichtigung finden.

Die Produktion von E10-Kraftstoff führt so beispielsweise derzeit sowohl zur Verteuerung der Lebensmittelpreise als auch zur Verteuerung der Benzinpreise – als Folge einer ökosozialistischen Planwirtschaft, die das Verbraucherverhalten – also die psychologischen Faktoren der Marktteilnehmer – nicht vorab in die Überlegungen vor Einführung eines neuen Kraftstoffes miteinbezogen haben.

Hierdurch darf es nicht zu einer spürbaren Erhöhung der Lebensmittelpreise führen, da ansonsten die ärmeren Bevölkerungsschichten immer höhere Preise für die Grundnahrungsmittel ausgeben müssten – sowohl in den Industriegesellschaften als auch in den Entwicklungsländern.

Von solchen Preissteigerungen betroffen wären dann auch Nahrungsmittelprogramme der Uno und von Nichtregierungshilfsorganisationen.

Und ganz nebenbei ziehen die Preise verursacht durch die Schuldenkrise vieler Staaten an – was diesen Staaten widerum gar nicht so unrecht ist, können sie doch ihre Schulden durch hohe Inflationsraten einfacher „abtragen“.

Der Leidtragende dabei ist und bleibt der solide wirtschaftende Bürger, der sein Geld in die Lebens- und Rentenzusatzversicherung steckt, dessen Geldwert dann dort aber durch die steigenden Preise aufgefressen werden könnte.

Daher bleibt den Finanzpolitikern der Staaten eigentlich nichts anderes übrig, als Schuldenabbau zum obersten Leitprinzip der Haushaltspolitiken aller Staaten zu machen, um damit die Grundlage für solides und nachhaltiges Wachstum zu legen.

Ein Wachstum auf Pump führt bei Staaten und Bürgern jedenfalls in den finanzwirtschaftlichen, staatlichen und gesellschaftlichen Kollaps.

So sollten die Staaten ihrerseits zu einer soliden Haushaltspolitik zurückkehren und zugleich die Spekulation im Handel mit Energie und Lebensmittel gesetzlich durch Festlegen von maximalen prozentualen Handelsspannen im Keim ersticken.


  • Inflation lässt Preise steigen ZDF-Online 05/2011