#Hafen #Hamburg – Das Tor zur Welt – Die Entstehung Europas größter Eisenbahn-Klappbrücke

 

 

Die Bedeutung der Häfen für den weltweiten Handel ist vielen Menschen im Binnenland kaum bewusst.  Aber auch die in den Hafenbauwerken versteckte Logistik  Technologie beeindrucken !

Zum anderen faszinieren die schier unübersichtlich erscheinende Menge an Containern, Frachtern, Kränen, Brücken. Wer behält hier noch den Überblick, wer den Durchblick ?  Und wie gelingt es, diese Hafenstadt technologisch und baulich das ganze Jahr , also 360 Tage im Jahr, in Betrieb zu halten ?

Und wussten Sie, dass auch schon ein Flugzeugträger bereits im Hamburger Hafen eingelaufen ist ?

Solche Aspekte einmal zu beleuchten und ein kleines bisschen hinter die Kulissen schauen, das ist doch immer der heimliche Wunsch von der Neugierde – vom „Kind im Manne“…

Daher bringt 99Thesen am heutigen Sylvestertag einen Beitrag über den Hamburger Hafen.

 

 

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#Aufs #Gleis: #Stuttgart #21: Bohren, Buddeln, Sprengen

Planer, Baumeister, Ingenieure, Techniker, Facharbeiter, Maschinenbauer: Das sind die Helden des 20 und 21. Jahrhunderts

 

Wir sind stolz auf Euch !

 

Das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm umfasst die Neuordnung des Bahnknotens Stuttgart (Stuttgart 21) und die Neubaustrecke Wendlingen–Ulm. Das Bauvorhaben ist das größte Ausbaukonzept für den öffentlichen Schienenverkehr in Baden-Württemberg seit dem 19. Jahrhundert.

Mit dem Projekt Stuttgart 21 katapultieren die Deutsche Bahn, der Bund und das Land Baden-Württemberg den Großraum Stuttgart bahntechnisch aus dem 19. ins 21. Jahrhundert. Ich war als Bautechniker von

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Ein #Schweizer landet auf einem #US #Flugzeugträger

Surreal + Irreal oder Ganz Real ? 

 

Herberge in Rtg Sustenpass (Schweiz) © Freddy Kühne

 

Von Freddy Kühne

 

 

Bei meinem Besuch in der Schweiz vor circa 3 Jahren war ich hellauf begeistert – von der Natur der Alpenlandschaft, den Bergen und tiefen Seen, den engen kurvigen Alpinstrassen, aber auch von der sehr gut ausgebauten und instandgehaltenen Infrastruktur. Egal ob die Strassen oder Gebäude – alles in beinahe perfektem tadellosen Zustand. Auch die Baustellen in den Städten sind absolut sauber und ordentlich organisiert. Die Straßen und Brücken die in den Bergen häufig Frost und Tausalz ausgesetzt sind – werden ständig in einem tadellosen Zustand gehalten. Dasgleiche gilt für die Eisenbahnbrücken und -tunnel.

Dafür gibt es sogar Betonwerke und große Bauhandwerkdepots , die in die Berge hineingebaut sind. Bei meiner Rundtour zwischen Grimsel-, Susten- und Furkapass bemerkte ich solche für mich (mehr …)

Lebensgefahr Abstürzende Bauteile by jeanette-dobrindt_pixelio.de

Lebensgefahr Abstürzende Bauteile by jeanette-dobrindt_pixelio.de

Seit Jahrzehnten behandeln die Politiker auf allen föderalen Ebenen – also vom Bund, über Land bis hin zur Kommune – die Investitionen in die Infrastruktur stiefmütterlich. Das bedeutet, dass seit Jahrzehnten viel zu wenig in den Erhalt von Brücken, Strassen und Gebäuden investiert wird.

Zwar wurden und werden allerorten neue Bauobjekte errichtet. Aber in die Instandhaltung wird weit unterdurchschnittlich investiert.

Das liegt auch daran, dass Neubauprojekte sich für Poliker stärker wahlkampftechnisch vermarkten ließen: wie schon im alten Ägypten, im alten Griechenland und im alten Rom dienen Neubauten auch als Prestigeobjekte und Prestigeträger, zwar vom Steuerzahler finanziert, mit denen sich Amtsträger präsentieren und brüsten können.

Negatives Beispiel für solchen prestigeträchtigen Größenwahn sind Projekte wie die Elbphilharmonie in Hamburg, deren ursprünglich kalkulierter Kostenrahmen von ca. 80 Millionen €uro inzwischen bei über 700 Millionen € Baukosten liegt.
Der neue Flughafen in Berlin ist zu einem Synonym für völlige Fehlplanung geworden, da die ständigen Änderungswünsche der Bauherren während der Bauphase eine geordnete und zielgerichtete Bauleitung ins Reich der Utopie verbannt haben.

In vielen Kommunen, z.B. einer mittelgroßen Großstadt im Bergischen Land, gibt es Instandhaltungsrückstände im Gebäudebereich von bis zu 60 Millionen €uro. Bei den Straßen und Brücken sieht es nicht besser aus.

Rund um das Autobahnkreuz Leverkusen und auch in Köln sind etliche Brücken Sanierungsfälle und teilweise von der Sperrung bedroht.

Ergo: die Infrastruktur in Westdeutschland ist inzwischen total überholungsbedürftig! Zeit für einen Aufbau West-Soli …

Doch
wurden auch in letzter Zeit viele Neubauten, wie Mensen und Räume für U3-Betreuung in den Kitas, geschaffen. Damit wurden aber die Volumina der Gebäude erhöht.

Zugleich nahm die sicherheitstechnische Ausrüstung aufgrund neuer Bauvorschriften in den Bestands- und Neubauten zu, so z.B. wurden Gebäude mit Brandmelde-, Sprinkler- und Feststellanlagen für Türsysteme ausgestattet.

Doch zumeist wurde gleichzeitig aufgrund des Spardiktats der öffentlichen Haushalte die Investitionssumme für den Erhalt der Objekte heruntergefahren.

So spreizt sich die Schere zwischen steigenden Gebäudevolumina oder Strassen-, Kanal-, Stromnetzkilometer einerseits und Verringerung der Unterhaltungsbudgets andererseits immer weiter auseinander.

Verstärkt wird diese Problematik weiterhin noch durch die Kinderarmut in Deutschland: sie führt zum beschönigend formulierten „demographischen Wandel“: immer weniger junge Menschen müssen so demnächst immer mehr Soziallasten, immer mehr Staatsschulden und immer marodere Infrastruktur finanzieren.

Wir brauchen daher nicht nur eine Schuldenbremse, sondern auch eine Infrastrukturzerfallsbremseund/oder aber wieder steigende Geburtenraten.

Nicht nur Leistung muss sich wieder lohnen – auch Kinder müssen sich wieder lohnen !

Dies ist auch und vor allem im langfristigen Staatsinteresse.

Denn durch Kinderarmut schafft sich Deutschland ab !
Deswegen sollten die ideologisch motivierten Kämpfe zwischen Befürwortern und Gegnern der Fremd- oder Eigenbetreuung der Kleinkinder endlich aufhören !
Schenkt den Müttern endlich die volle Wahlfreiheit: eine Mutter die zwei, drei oder vier Kinder bis zum Ende des 2. oder 3. Lebensjahres selbst betreut hat es nicht verdient dafür von der Gesellschaft als „Heimchen am Herd“  oder sogar als „schwachgebildet“ stigmatisiert zu werden und finanziell für ihre Betreuungs- und Erziehungsleistung leer auszugehen. Im Gegenteil !

Immerhin noch etwa 20 bis 30 Prozent der Frauen betreuen ihre Kinder selbst –  darunter sind viele gut gebildete – mit Schul- und Berufsabschlüssen, wie beispielsweise meine Frau mit dem Abschluss der Realschule und als Einzelhandelskauffrau.

Es sind gerade ihre Kinder, die das Staatssystem der Zukunft inklusive der Infrastruktur  finanzieren.

Ansonsten droht den nächsten Generationen ein nicht mehr bezahlbarer toxischer Cocktail aus wuchernden Staatsschulden, zerfallender Infrastruktur und unfinanzierbaren teuren Sozialsystemen.

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