Kein Entwurf ohne Entwerfer : Prof. John Lennox antwortet Stephen Hawkings

Kein Entwurf ohne Entwerfer

Prof. John Lennox antwortet auf Stephen Hawkings

 

Kein Entwurf ohne Entwerfer – kein Gesetz ohne Gesetzgeber

 

 

Stephen Hawkings – zweifellos ein großer Astrophysiker – behauptet in seinem Buch „Der große Entwurf“, das Universum sei alleine durch die Gesetze der Gravitation von selbst entstanden. „Gott wäre nur der Name, den Menschen dem geben, was sie selbst nicht verstehen würden, so behauptet Hawkings weiter.

Doch mit seinen Behauptungen, dass Gott und die Gesetze der Natur sich gegenseitig ausschliessen würden, verlässt Hawkings das Gebiet der Wissenschaft und begiebt sich auf das Gebiet der Religion bzw. der Philosophie.

Es ist keineswegs zwingend, dass sich Gott und die Gesetze der Natur ausschliessen müssen. Im Gegenteil: die Naturgesetze beschreiben nur beobachtbares Verhalten der Natur. Dass diese Naturgesetze „von selbst“ entstanden sein sollen – oder dass die „Gravitation“ von selbst entstanden sein soll, widerspricht der einfachsten menschlichen Logik.

Auch im menschlichen Lebensbereich gibt es keinen Entwurf ohne Verfasser bzw. ohne Konstrukteur.

So widerspricht der britische Mathemathiker Prof. John Lennox von der Universität Oxford in der britischen Daily Mail den Schlussfolgerungen, die Hawkings in seinem Buch zieht:

Zitat:
„“Als Wissenschaftler und Christ würde ich sagen, dass Hawkings Behauptung fehlgeleitet ist“, schreibt Lennox. „Er möchte, dass wir zwischen Gott und den Gesetzen der Physik wählen, so als Weiterlesen

Loveparade: Schuld sind immer die anderen…

Schon nach dem ersten Sündenfall – also der ersten Zielverfehlung – schoben die Menschen die Schuld auf den jeweils anderen: Adam schob sie auf Eva und Eva auf die Schlange. So hoffte jeder, ungeschoren davon zu kommen.

Doch daraus wurde nichts: Gott schickte sowohl Adam als auch Eva aus dem Paradies – und die Schlange musste fortan auf dem Bauche kriechen (was im Umkehrschluss bedeutet, dass sie zuvor Beine hatte).

Nun verhalten sich das Land NRW – allen voran der Innenminister – und die Stadt Duisburg als auch der Veranstalter Lopavent exakt genauso wie einst Adam und Eva: jeder schiebt die Schuld auf den anderen und hofft so, ungeschoren oder zumindest glimpflich davon zu kommen. Nun existieren gar zwei Gutachten – eines vom Land und das andere von der Stadt in Auftrag gegeben – die jeweils die Schuld beim anderen verorten.

Doch sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Justizbehörden werden dieses Spiel nicht mitspielen können und auch nicht wollen.

Schließlich musste auch Adam den Garten Eden einst verlassen…

Lesen Sie mehr unter:

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/11/0,3672,8107307,00.html

Sarrazin`s aufregende Thesen

Thilo Sarrazin, seineszeichens ehemaliger SPD-Finanzsenator von Berlin, SPD-Mitglied und in führender Position bei der Deutschen Bundesbank, äussert öffentlich Kritik an der fehlenden Integrationsleistung und dem allzuoft zu geringem Integrationswillen der in Deutschland lebenden Mohammedaner.

Es ist erstaunlich, dass diese offene Kritik von einem demokratischen Politiker kommt – und gerade das macht das politische Establishment so nervös.

Sarrazin sagt an sich ja nichts Neues: denn hinter vorgehaltener Hand, hinter verschlossenen Türen und in nichtöffentlichen Sitzungen der politischen Gremien in Bund, Land und Kommunen ist es schon längst bekannt, dass der fehlende Integrationswille fast ausschließlich mohameddanischer Einwanderer dem Staat jährlich Millionen an Sozialtransfers kostet – und dass die Sozialtransfers seit 1990 um ein Vielfaches angestiegen sind – und das, obwohl die Wirtschaftsleistung der Bundesrepublik Deutschland im Grunde ständig gestiegen ist und man eigentlich denken könnte, dass jeder arbeitsfähige Bürger in diesem Lande auch Arbeit finden müsste.

Aber gerade hier liegt der Hase begraben: die Quote von Schulabgängern ohne Schulabschluss und ohne Ausbildung liegt vor allem bei mohammedanischen Bürgern schlicht und einfach viel höher, als bei allen anderen Bevölkerungsgruppen.
Das führt zu extrem hoher Arbeitslosigkeit und in der Folge zu hohen Sozialtransfers in diese Gruppe.

Schuld daran sind aber weder der deutsche Staat, noch der Normalbürger: denn Leistungs- und Lernbereitschaft sind keine Holschuld des Staates, sondern eine Bringschuld eines jeden Einzelnen.

Doch diese Bereitschaft zur harten intellektuellen Leistung fehlt allzuoft bei Kindern in der zweiten oder dritten Generation der Einwanderer: sie haben sich schon längst an die staatliche Alimentation durch Hartz IV gewöhnt, haben – aufgrund der sprachlichen Defizite ihrer Eltern – jeweils selbst widerum Defizite in ihrer Schullaufbahn zu verkraften. Zudem scheint es heutzutage bei vielen Eltern – auch bei Eltern einheimischer Kinder – an bewusster Förderung und Forderung ihrer Kinder zu hapern. Das alleine liegt aber nicht zuallererst an der finanziellen Ausstattung der Familien – sondern zuallererst in der sozialen Mentalität, d.h. es fehlt der Wille und die Struktur, Bildung an die allererste Stelle des Alltags zu positionieren. Es ist halt bequemer, die Kinder sich selbst zu überlassen, sie vor den Fernseher oder den PC zu setzen, anstatt sie zum Lesen von Büchern oder zum Anhalten von Schulaufgaben geschweigen denn Haushaltsarbeiten anzuhalten.

Die Nachkriegsgeneration in Deutschland hatte viel weniger an materieller und personeller Ausstattung zur Verfügung, als unsere Generation heute. Doch trotzdem hat sie den Wiederaufbau, die Gründung von Familie und Staat, den Abbau von Kriegslasten und den Aufbau einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft hinbekommen. Die Kinder wuchsen – im Vergleich zu heute – in viel größerer Armut auf – dennoch war ihre Leistungsbereitschaft und ihre Disziplin wesentlich ausgeprägter, als heute.

Die Ursache für fehlende Integration liegt daher wohl eher in der unterschiedlichen Kultur und Mentalität, in anderen Denkweisen und Lebensgewohnheiten (Verhaltensmustern) begründet, als alleine an der Zugehörigkeit zu einer Religion.

Dennoch muss die Frage erlaubt sein, warum scheinbar ausgerechnet der Koran Verhaltensmustern und einer Einstellung Vorschub leistet, die im Endeffekt zu einem hohen Anteil von geringqualifizierten Personal führt, dass zu einem hohen Grad von Sozialtransfers abhängig ist.

Genau diese Frage ist es, die gestellt werden darf und gestellt werden muss, um herauszufinden, ob und wie eine Lösung des Problems der geringen Integration mohammedanischer Einwanderer der zweiten und sogar dritten Generation gefunden werden kann.

Wer diese Frage stellt – dies tut Sarrazin wohlkalkuliert und durchaus sehr provokant mit dem Stilmittel von übertriebenen Thesen (Exxageration: Stilmittel der Übertreibung) – ist mitnichten ein Rassist, sondern vielmehr besorgt um die Zukunftsstruktur und Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft im Allgemeinen und des Staates und der Wirtschaft im Besonderen.

Herr Sarrazin darf sich durchaus nicht verwundern über die heftigen Gegenreaktionen, denn „wer austeilt, muss auch einstecken können“. Die Kritiker Sarrazins gehen jedoch zu weit, wenn sie ihm oder Sympathisanten seiner Aussagen „Faschismus“ oder „Rassenhass“ vorwerfen.

Sarrazin geht es im Grunde schlicht um die Frage, ob die durch den Koran geförderte Kultur überhaupt in der Lage sein wird, sich den moderaten und freien Werten des Westens derart unterzuordnen und anzupassen, dass der Bestand der freien Werte (Religions-, Glaubens-, Gewissens-, Meinungsfreiheit) des Westens auch in 100 oder 300 Jahren noch garantiert ist.
Hinsichtlich des durch radikale Imame allzuoft geschürten Hass gegen alles „Westliche“ und in der Folge bereits ausgeübten Terroranschläge in New York, Madrid oder London und hinsichtlich der weitaus höheren Geburtenrate ist die Besorgnis, die Werte des freien Westens könnten durch den Bevölkerungsimperialismus der Zugewanderten eines Tages durch die Scharia abgelöst werden durchaus nachvollziehbar.

Dabei richtet sich diese Besorgnis nicht gegen den einzelnen Menschen, sondern gegen die befürchtete schleichende sogenannte „feindliche Übernahme“ – um einmal den Begriff aus der Wirtschaft zu benutzen.

Diese Besorgnis vor einer schleichenden Übernahme wird in der Bevölkerung – so meine laienhafte psychologische Vermutung – solange nicht abnehmen, solange Gruppen wie Islamischer Djihad, AlKaida und andere weiter ungestört ihre Botschaften des sogenannten „Heiligen Krieges“ per Imam oder per Satellit in die Wohnzimmer mohammedanischer Mitbürger nach Neukölln oder Rheinhausen schicken – und solange das politische Establishment sich weiter in der Beschwichtigungs- bzw. Appeasementstrategie gegenüber solchen Scharfmachern übt.

Wenn nicht sozialdemokratische Rechtspopulisten wie Sarrazin solche unangenehmen Thesen und Fragen aufwerfen dürfen, dann steigt das Misstrauen der Bürger in ihre politisch-demokratische Elite und im gleichen Verhältnis dazu steigt die Gefahr an, dass Rattenfänger der Rechtsnationalisten sich dieses Themas bedienen werden.

Doch auch Sarrazin selber muss sich Kritik gefallen lassen: seine Aussagen zum Genpool bestimmter Menschengruppen mögen sachlich-fachlich möglicherweise in Teilen stimmen: so z.B. überprüft das israelische Einwanderungsministerium ebenfalls die Abstammungslinien von Menschen, die als Juden nach Israel einwandern wollen – hier sei an die Alijah aus dem Jemen erinnert – doch werden diese in einem solchen Zusammenhang geäußert, dann lädt Sarrazin selbst zum Herausholen der Nazikeule ein.
Auch seine Überheblichkeit gegenüber den Unterschichten ist an Arroganz kaum zu überbieten.

Traurig ist, dass eine sachliche Diskussion aufgrund der aufgeheizten Stimmung und hohen Emotionalität, leider immer schwieriger wenn nicht gar unmöglich wird und ich frage mich, ob hier bei beiden Seiten daran überhaupt ein Interesse besteht.

Fakt ist jedenfalls, dass bisher kaum einer das Buch wirklich gelesen hat und kennt – und solange stehen alle Äusserungen zu dieem Thema auch hier in diesem Artikel unter Vorbehalt.

Nachdenklich macht jedoch, dass Thilo Sarrazin mit seinen Thesen eine derart große Aufmerksamkeit erringt. Woran liegt das?
Vermutlich liegt das daran, dass sich die bisherige politische Elite im Kaschieren und dem Verschweigen der Migrationsprobleme (hohe Schulabbrecherquote, hohe Kriminalitätsrate, hohe Arbeitslosigkeit, etc.) hervortut, und dass sie von den Zugewanderten zu wenig Integrationsbereitschaft abverlangt.

Der mediale Erfolg von Sarrazin ist damit zugleich ein Beleg für ein strukturelles Versäumnis der politischen Elite in unserem Land.

Leute wie Henryk M. Broder oder Necla Kelek haben dies bereits erkannt und vor einer Hexenjagd gegen Thilo Sarrazin gewarnt und stattdessen zu einer inhaltlichen Auseinandersetzung aufgefordert.


  • Radio Bremen zu Sarrazin


  • FAZ und Necla Kelek zu Sarrazin


  • BILD und Broder zu Sarrazin


  • PI-News zu Sarrazin

  • Sehnsucht nach Stille

    Ich weiß nicht, wie Eure Woche war; konntet ihr euch erholen oder hattet ihr eher
    Termindruck oder hattet ihr einen Streit zu Hause?
    Und wer hat sich bewusst Räume und Zeiten
    der Stille geschaffen, ist in sich gegangen und hat auf Gott gehört?
    Als Artur vor wenigen Wochen fragte, ob ich bereit bin das Thema „Stille“
    zu übernehmen, war mein erster Gedanke ein ablehnender Reflex.
    Das ist ein so typischer Abwehrreflex des
    Menschen im Medienzeitalter: wir haben uns schon zu sehr an die Dauerbeschäf-
    tigung mit Handy, Radio, Fernsehen und Internet gewöhnt.
    Wir sehnen uns nach Stille – aber lange halten wir es nicht mit ihr aus.
    Kurz nach meinem Reflex
    wusste ich : Gott möchte genau von mir, dass ich mich mit der
    „Stille“ beschäftige.
    Denn mein Beruf als Bauleiter ist oft stressig und nervenaufreibend:
    Wie ist es bei Dir?
    Du bist Geschäftsmann, musst morgens früh aus dem Haus und kommst
    abends zwischen 18:00 und 20:00 Uhr nach Hause?

    Oder Du bist die voll ausgepowerte Familienmanagerin, stehst früh um 6 auf,
    schmierst die Brote für die ganze Familie und fühlst dich hilflos,
    weil der Kühlschrank immer leer und der Wäschekorb immer voll ist?

    Oder Du bist Rentner, von dem alle meinen, dass er die Ruhephase des Lebens
    genießt, Du aber rennst in Wirklichkeit von Arzttermin zu Arzttermin ?
    Oder Du bist ein Jugendlicher, der keine Angebote zu Partys auslässt und ständig
    auf Tour bist?
    Jeder weiß,
    wie wichtig und erholsam die Stille für Geist, Seele und Leib ist.
    Der Volksmund sagt: In der Ruhe liegt die Kraft.
    Und hier hat nicht Luther dem Volk aufs Maul geschaut, sondern der Volksmund
    hat sich von der Bibel inspirieren lassen. Denn es heißt in Jesaja 30 Vers 15:
    Denn so spricht Gott der HERR, der Heilige Israels: Wenn ihr umkehrtet und
    stille bliebet, so würde euch geholfen; durch Stillesein und Hoffen würdet ihr stark
    sein. Aber ihr wollt nicht und sprecht: „Nein, sondern auf Rossen wollen wir dahin-
    fliegen“, darum werdet ihr dahinfliehen, „und auf Rennern wollen wir reiten“ – darum
    werden euch eure Verfolger überrennen.
    Unsere Predigt heute morgen gliedert sich in drei Punkte:
    Punkt 1 lautet: Ermahnung zur Umkehr und Stille. Warnung vor Schiffbruch.
    Punkt 2 lautet: Die Früchte der Stille
    Und Punkt 3 lautet: Stille in der Praxis
    Bevor wir mit dem ersten Punkt starten, wiederholen wir den fünfzehnten
    Vers aus Jesaja 30:
    Denn so spricht Gott der HERR, der Heilige Israels: Wenn ihr umkehrtet und
    stille bliebet, so würde euch geholfen; durch Stillesein und Hoffen würdet ihr stark
    sein. Aber ihr wollt nicht und sprecht: „Nein, sondern auf Rossen wollen wir dahin-
    fliegen“, darum werdet ihr dahinfliehen, „und auf Rennern wollen wir reiten“ – darum
    werden euch eure Verfolger überrennen.
    Die KERNFRAGE an uns heute morgen ist doch diese:
    Wollen wir überhaupt umkehren und stille sein?
    Stark werden wollen wir alle.
    Doch wollen wir uns dabei völlig auf Gott verlassen und innerlich ruhig
    bleiben, oder voller Unruhe aktiv werden um den gewünschten
    Ergebnissen nachzuhelfen?
    Die KERNFRAGE heißt also: Willst Du heute morgen umkehren und stille sein?
    Oder ist Dir das Warten und Stille sein zu unangenehm und zu unsicher?
    Die Frage betrifft alle Entscheidungen unseres Lebens – angefangen bei der
    Wahl der Schule, der Wahl des Studiums und Berufes, der Wahl des Ehepartners
    bis hin zur Wahl der Gemeindeleitung.
    Es fällt uns hier oft schwer, Ruhe zu bewahren und
    die eigene Aktivität zurückzustellen.
    Tief im Inneren unseres Herzens wissen wir, dass unsere Sorgen, unsere Panik
    uns genausoviel weiterbringen, wie jemand, der mit aller
    Anstrengung im Treibsand versucht, vorwärts zu kommen.
    Beginnen wir nun mit unserem ersten Punkt:
    D

    Das Volk Israel wollte seinerzeit seine Probleme ohne Gott auf eigene Weise lösen,
    indem es ein Bündnis mit dem Pharao eingeht.
    Dazu sagt Gott in Jesaja 30 ab Vers 1:
    „Weh den abtrünnigen Söhnen, spricht der HERR, die ohne mich Pläne fassen und
    ohne meinen Geist Bündnisse eingehen, um eine Sünde auf die andere zu häufen,
    die hinabziehen nach Ägypten und befragen meinen Mund nicht, um sich zu
    stärken mit der Macht des Pharao um sich zu bergen im Schatten Ägyptens !
    Aber es soll euch die Stärke des Pharao zur Schande geraten und der Schutz im
    Schatten Ägyptens zum Hohn“
    Gott selbst also warnt hier sein Volk eindringlich davor, Pläne und Bündnisse
    ohne seinen Geist einzugehen.
    Doch aus Gottes Sicht steckt noch mehr hinter diesem Militärbündnis mit
    Ägypten: nämlich der Ungehorsam gegenüber Gott.
    Der Gott Israels, hatte Israel mit Wunder über Wunder aus Ägypten befreit.
    Jahwe gebietet Israel in den Zehn Geboten, es soll keine anderen Götter
    neben ihm haben.
    Durch das Militärbündnis mit dem Pharao vergißt Israel alles, was für Gott
    Bedeutung hat.
    Israel verhöhnt seinen eigenen Gott, weil es ein Bündnis
    mit dem Sohn des Sonnengottes Ra eingeht und verhöhnt damit Gott als
    Schöpfer der Erde und des Himmels, weil es das Geschöpf der Sonne in den Stand
    eines Gottes erhebt und akzeptiert.
    Und was hat das alles nun mit dem Thema „Stille“ zu tun?
    Stille zu sein und auf Gott zu hoffen, bedeutet, die eigenen Gedanken und
    Pläne, die eigenen Aktivitäten durch Gebet und Hören auf Gottes Wort
    zu prüfen und im Extremfall sogar ganz einzustellen.
    ABER: lediglich in der STILLE sind wir dazu in der Lage, auf Gott zu hören und
    umzukehren.
    Am Negativ-Beispiel des Volkes Israel lernen wir, welche Konsequenzen
    es haben kann und haben wird, wenn wir auf die Stille und Umkehr zu Gott
    verzichten:
    das von Israel ohne den Geist Gottes geschlossene Bündnis
    mit dem Pharao als Sohn des Sonnengottes wird fehlschlagen, so prophezeit
    der Prophet Jesaja im Auftrage Gottes.

    Was lernen wir also daraus?
    Wir sollten die Warnung Gottes an Israel ernst nehmen und lernen still zu sein.
    Stille soll uns davor bewahren, Pläne und Bündnisse auf eigene Faust
    zu unternehmen, sie soll uns davor bewahren, ohne Gottes Geist und ohne
    Segen schwere Fehler zu begehen und mit unseren eigenen Plänen Schiffbruch
    zu erleiden.
    Doch wenn wir gescheitert sind – müssen wir uns fragen:
    Waren wir auf dem Holzweg? Haben wir unsere eigenen Pläne für Gottes
    Pläne gehalten? Oder haben wir gar bewusst unsere eigenen Pläne gegenüber
    dem Plan Gottes vorgezogen?
    Eine solche schonungslose Analyse sollte man vornehmen:
    Denn diese Analyse ist Voraussetzung zur Selbsterkenntnis.
    Und Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Vergebung, zur Umkehr und zum
    Gesegnet-Werden.
    Kommen wir zu Punkt 2 der Predigt:
    Früchte der Stille
    Wir lesen aus Nehemia 8, Verse 1 bis 3 und 8 bis 12:
    Vorlesung des Gesetzes durch Esra
    1 „Als nun der siebente Monat herangekommen war und die Israeliten in ihren
    Städten waren, versammelte sich das ganze Volk wie ein Mann auf dem Platz vor
    dem Wassertor, und sie sprachen zu Esra, dem Schriftgelehrten, er solle das
    Buch des Gesetzes des Mose holen, das der Herr Israel geboten hat.
    2 Und Esra, der Priester, brachte das Gesetz vor die Gemeinde, Männer und Frauen
    und alle, die es verstehen konnten, am ersten Tage des siebenten Monats
    3 und las daraus auf dem Platz vor dem Wassertor vom lichten Morgen an bis zum
    Mittag vor Männern und Frauen und wer`s verstehen konnte.
    Und die Ohren des ganzen Volks waren dem Gesetzbuch zugekehrt.
    und weiter ab Vers 8
    8 Und sie legten das Buch des Gesetzes Gottes klar und verständlich aus, so daß
    man verstand, was gelesen worden war.
    9 Und Nehemia, der Statthalter, und Esra, der Priester und Schriftgelehrte, und die
    Leviten, die das Volk unterwiesen, sprachen zu allem Volk: Dieser Tag ist heilig
    dem Herrn, eurem Gott; darum seid nicht traurig und weinet nicht!
    Denn alles Volk weinte, als sie die Worte des Gesetzes hörten.
    10 Darum sprach er zu ihnen: Geht hin und eßt fette Speisen und trinkt süße
    Getränke und sendet davon auch denen, die nichts für sich bereitet haben;
    denn dieser Tag ist heilig unserem Herrn. Und seid nicht bekümmert, denn die
    Freude am Herrn ist eure Stärke.
    11 Und die Leviten trösteten alles Volk und sprachen: Seid still, denn der Tag ist
    heilig; seid nicht bekümmert!
    12 Und alles Volk ging hin, um zu essen, zu trinken und davon auszuteilen und
    ein großes Freudenfest zu machen; denn sie hatten die Worte verstanden, die man
    ihnen kundgetan hatte.“
    Was für ein Tag !
    Stellt Euch vor, in ganz Deutschland versammeln sich die Menschen auf
    Plätzen, wie auf dem Neumarkt in Solingen, um sich von morgens 08:00 bis
    mittags um 12:00 Uhr aus Gottes Wort vorlesen und predigen zu lassen !
    Ich finde das eine großartige Vorstellung, die Menschen in Solingen zu einem
    Open-Air Gottesdienst in der Innenstadt aufzurufen und öffentlich das Evangelium
    von Jesus Christus zu verkündigen.
    Im Volk Israel ist diese Open-Air-Gottesdienstversammlung Realität:
    Das ganze Volk versammelte sich vor dem Wassertor zu einem Gottesdienst
    und fordert Esra auf, ihm die Gesetze des Mose vorzulesen.
    Der Tag beginnt – für unsere Verhältnisse – mit einer Merkwürdigkeit: nicht der
    Priester ruft das Volk. Nein. Es ist umgekehrt: das Volk verlangt vom
    Priester, die Gesetze vorzulesen.
    Diese Tatsache lässt mein Herz höherspringen: Gottes Volk verlangt von seinen
    Führern geistliche Nahrung, wie ein Baby nach der Brust seiner Mutter schreit.
    Und in der Tat: das Volk konzentriert sich total auf das
    Gesetz des Mose: es heißt wörtlich in Vers 3 : „Und die Ohren des ganzen Volkes
    waren dem Gesetz zugekehrt“.
    Stellen wir uns vor, wie gebannt das Volk auf die Worte des Priesters hörte. Man
    konnte buchstäblich eine Stecknadel fallen hören, so fasziniert und aufmerksam
    lauschte das Volk Gottes den Worten des Priesters.
    Im Anschluss an die Verlesung des Wortes Gottes dann legten die Leviten
    Gottes Wort klar und verständlich aus, sodass jeder auch den Inhalt dessen
    verstand, von dem, was vorgelesen war.
    Woran lag es, dass die Israeliten das Wort Gottes verstanden haben?
    Ich glaube, es waren zwei Voraussetzungen, die ihrem Verstehen zu Grunde
    lagen:
    Erstens hatten sie Hunger nach Gottes Wort und zweitens hörten sie konzentriert
    und still zu !
    Haben wir Hunger nach Gottes Wort? Haben wir wirklich Hunger nach geistlicher
    Nahrung? Oder sind wir mit dem Fastfood und der Oberflächlichkeit unserer
    Medien zufrieden?
    Lesen wir die Bibel, noch zu Hause im Stillen Kämmerlein?
    Gönnen wir uns noch den Luxus der Stille?
    Das erste Prinzip, was ich aus diesem Text in Nehemia erkennen kann, ist also
    das Prinzip „Verstehen durch Stille“.
    Das zweite Prinzip, was wir heute morgen gemeinsam aus dem Text heraus-
    arbeiten können, ist das Prinzip „Trost und Freude durch Stille“.
    Wir lesen in Nehemia 8 Vers 10 bis 12:
    10 Darum sprach er zu ihnen: Geht hin und eßt fette Speisen und trinkt süße
    Getränke und sendet davon auch denen, die nichts für sich bereitet haben;
    denn dieser Tag ist heilig unserem Herrn. Und seid nicht bekümmert, denn die
    Freude am Herrn ist eure Stärke.
    11 Und die Leviten trösteten alles Volk und sprachen: Seid still, denn der Tag ist
    heilig; seid nicht bekümmert!
    12 Und alles Volk ging hin, um zu essen, zu trinken und davon auszuteilen und
    ein großes Freudenfest zu machen; denn sie hatten die Worte verstanden, die man
    ihnen kundgetan hatte.“
    Das dritte Prinzip lautet „Anteilnahme durch Stille“, denn in Vers 10 heißt es:
    10 Darum sprach er zu ihnen: Geht hin und eßt fette Speisen und trinkt süße
    Getränke und sendet davon auch denen, die nichts für sich bereitet haben;
    denn dieser Tag ist heilig unserem Herrn.
    Wenn wir in die Stille gehen, bekommen wir einen Blick für unseren Nächsten,
    der weniger oder – wie hier – nichts hat.
    Nehemia forderte die Israeliten auf, den Habenichtsen aus ihrem Volk abzugeben,
    damit auch die Habenichtse ein Freudenfest am heiligen Tag des Herrn feiern
    konnten.
    Das vierte Prinzip lautet „Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis“
    Nachdem Nehemia und die Leviten das Wort Gottes vorgelesen und ausgelegt
    hatten, fing das Volk Gottes an zu weinen.
    Warum?
    Es steht nicht ausdrücklich im Bericht, aber der Zusammenhang macht deutlich:
    Das Volk Gottes hatte erkannt, wieweit es sich selbst vom Willen Gottes entfernt
    hatte. Es hatte sich selbst erkannt – und Gott erkannt. Und es hatte die große
    Distanz gespürt, die zwischen ihnen und dem heiligen Gott lag.
    Mit anderen Worten: es hatte Selbst- und Sünden- sowie Gotteserkenntnis
    erlangt.
    Was können wir daraus lernen? Was sind die Früchte der Stille?
    Die Früchte der Stille heißen:
    Nochmal. Ich wiederhole nocheinmal die Früchte der Stille. Sie heißen:
    Darüberhinaus erfahren Körper, Geist und Seele natürlich noch weitere Früchte
    der Stille, wie zum Beispiel auch körperliche und psychische Regeneration.
    Der Punkt 3 unseres Themas lautet:
    Stille in der Praxis
    Uns beschäftigen Fragen wie zum Beispiel:
    Vorweggesagt: Jeder von uns hat seine individuelle Belastungsgrenzen.
    Diese sind abhängig vom Alter, Beruf und zum Beispiel auch vom sozialen Umfeld.
    Weitere wichtige Faktoren sind die bereits erlebten Belastungen der Vergangen-
    heit und die Erbanlagen unseres Körpers, aber auch die unsichtbaren Umwelt-
    einflüsse, wie Schadstoffbelastung.
    Markant ist der Unterschied zwischen Allergikern und Nichtallergikern.
    Der Asthmatiker ist beispielsweise ganzjährig einer höheren Belastung ausgesetzt.
    Auch Lärm, Hitze, Kälte oder emotionale Kälte der Mitmenschen spielen hier eine
    nicht zu unterschätzende Rolle.
    Zu dem ganzen Komplex kann man sicherlich eine ganze medizinische Vortrags-
    reihe anbieten.
    Das Thema wäre eine gute Möglichkeit mit dem eine Evangelisation
    durchgeführt werden kann.
    Doch heute morgen beschränken wir uns auf zwei Fragen:
    Die erste Frage hierzu lautet: Muss ich wirklich alles machen, was ich mache?
    Die zweite Frage lautet: Wann räume ich mir in meinem Tagesablauf Zeit für Stille
    und Erholung ein?
    Beginnen wir mit der Beantwortung der ersten Frage: Muss ich wirklich alles
    machen, was ich mache?
    Als Hilfsmittel zur Beantwortung dieser Frage fahren wir mit unserem Lebensauto
    einmal auf die Hebebühne und machen einen Aufgaben-Check:
    das geht ganz einfach: Du listest einfach mal alle Aufgaben nach verschiedenen
    Kategorien auf.
    Schauen wir uns dazu folgende Bild auf der Leinwand an
    SLOGAN:
    Der Slogan „Weniger ist mehr“ gewinnt hier eine ganz neue Bedeutung.
    Es ist oft besser, wenn wir uns auf wenige
    Aufgabenbereiche konzentrieren – für diese Bereiche aber genügend Zeit und Kraft
    zur Verfügung stellen können, um diese Aufgaben auch gewissenhaft und zur
    Ehre Gottes durchführen zu können.
    Dabei kann es sein, dass mancher Mitarbeiter seine Mitarbeit einstellen sollte,
    andere Mitarbeiter aber neu in die Mitarbeiterschaft einsteigen.
    An dieser Stelle möchte ich Werbung für die Jungschararbeit machen, weil sie mir
    ein Herzensanliegen ist: Ihr jungen Männer unter uns, überlegt doch einmal bitte,
    ob Jungschararbeit nicht auch etwas für Euch ist.
    Kommen wir zurück zu der zweiten Frage:
    Wann räume ich mir in meinem Tagesablauf Zeit für Stille und Erholung ein?
    Und will ich wirklich zur Ruhe kommen?
    Wenn Du wirklich zur Ruhe kommen willst, dann wirst Du Dir Zeiten der Stille
    reservieren müssen.
    Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer das ist – und was das für ein Kampf
    oft ist.
    Auch hier können wir aus der Bibel lernen, dazu drei Beispiele:
    Zum ersten lesen wir bereits im Schöpfungsbericht, dass Gott von seinen Werken
    am siebten Tage ausruhte. Diese Ruhe am siebten Tag macht Gott in den 10
    Geboten zur wohlwollenden Vorschrift.
    Gott schafft bewusst eine Struktur, in der sich Arbeit und Ruhe, Aktivität und Re-
    generation ablösen.
    Als zweites Beispiel schauen wir uns Daniel an: Daniel ließ sich selbst
    als Zwangsumgesiedelter in Babylon durch antigöttliche Gesetze nicht dazu
    verleiten, das Standbild des Nebukadnezar anzubeten.

    Stattdessen betete er bei offenem Fenster dreimal täglich zu seinem Gott.
    Auch hier erkennen wir: Daniel hat sich eine regelmässige Struktur der Stille
    zugelegt.
    Als drittes Beispiel dient Jesus Christus selbst.
    Nach der Speisung der Fünftausend – ( Markus Kapitel 6) schickte
    Jesus seine Jünger zum See Genezareth: Jesus gab ihnen die Anweisung,
    sie sollten ohne ihn schon mal mit dem Boot auf das andere Ufer nach
    Betsaida übersetzen.
    Er selbst dagegen , ging – vollkommen allein – auf einen Berg, um in Ruhe und
    Stille zu seinem Vater zu beten.
    Fragen wir uns selbst:
    Haben wir unseren Wochen- und Tagesablauf strukturiert?
    Haben wir Zeiten der Stille und Ruhe vorgesehen?
    Halten wir die Sonntagsruhe ein?
    Wie sieht es an unserem Arbeitsplatz aus? Verlassen wir auch schon mal das
    hektische Büro?
    In Handwerksberufen und in der Industrieproduktion gibt es ja fest
    vorgeschriebene Pausen. Das erleichtert die Regeneration.
    In freien und akademischen Berufen, in Bürojobs, sieht das schon viel schwieriger
    aus: hier ist mehr Selbsteinteilung und vor allem Selbstdisziplin gefragt.
    Gott möchte ermahnen und ermutigen:
    Denn so spricht Gott der HERR, der Heilige Israels: Wenn ihr umkehrtet und
    stille bliebet, so würde euch geholfen; durch Stillesein und Hoffen würdet ihr stark
    sein.
    Die Ruhe – auch das soll heute morgen gesagt sein – ist ein zweischneidiges
    Schwert.
    Denn es gibt auch – ich will sie mal so nennen – die sogenannte „Totenstille“.
    Es ist durchaus möglich, dass Stille so leise und erdrückend wird, dass sie
    anfängt zu schreien.
    Das ist zum Beispiel bei Personen der Fall, die von engsten Vertrauten eine
    tiefe seelische und / oder körperliche Verletzung erfahren haben: diese Menschen
    sind so verstört und verletzt, dass ihr Selbstwertgefühl und ihr Selbstvertrauen
    derart gestört ist, dass sie sich keinem Menschen mehr anvertrauen.
    Liebe Geschwister, diese Art der Stille ist keine gute Art der Stille.
    Diese schreiende Stille muss durch mühsames Aufbauen von Vertrauen und
    Gesprächen mit viel Geduld aufgebrochen werden.
    Oder aber die Opfer brechen erst nach Jahrzehnten aus dieser schreienden Stille
    aus.
    Hier kommt die Seele erst zur Ruhe, wenn die Probleme aufgedeckt und beim
    Namen genannt werden.
    In allen Fällen jedoch gilt die Einladung unseres Herrn Jesus Christus aus
    Matthäus Kapitel 11 Vers 28:
    28 Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werdet;
    ich werde sie euch abnehmen.
    29 Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin gütig und von Herzen
    demütig. So werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.
    Was sind die Lasten die wir abgeben können?
    Es fängt bei A wie Angst an, geht über K wie Krankheit über S wie Schuld und
    Sünde und Stress und hört bei Z noch lange nicht auf.
    Daher fordere ich uns im Namen Jesu Christi auf:
    28 Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werdet;
    ich werde sie euch abnehmen.
    29 Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin gütig und von Herzen
    demütig. So werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.
    Amen.

    Animationen auf der Medienfassade

    Die Medienfassade – Architektur verschmilzt mit Technik zu Kunst

    Das nenne ich guten Geschmack:

    Als ich als Bayer 04 Fan vor wenigen Tagen in den Chempark nach Leverkusen fuhr, um dort in den japanischen Garten und in das Baykomm-Zentrum zu gehen, sah ich ein Hochhaus, von dem ich glaubte, es sei ein schlichtes effizientes Parkhaus.
    Das dachte ich bis vor wenigen Momenten, als ich einen Bericht in der RP-Online über die Medienfassade des Bayer Hochhauses las.

    Daraufhin musste ich einfach nachschauen, ob es auf Youtube eine ausgiebigere visuelle Demonstration der Medienfassade gibt – und ich wurde hier fündig:

    Klicken Sie auf das nachfolgende Bild, um direkt zur Animation der Bayer Medienfassade zu gelangen:
    Medienfassade

    Hier finden Sie zum BayKomm-Zentrum:

  • BayKomm Zentrum
  • Ihr Rezept bitte !

    Hallo liebe Blogleser/innen,

    haben Sie ein gutes Rezept? Dann bloggen Sie es doch gerne in meinen Blog „Welt des Geschmacks“.

    Ich freue mich darauf. Vielen Dank.

    Hier mein Rezept für gute Tomatensoße

    Tomaten

    Zuerst werden die drei Tomaten „passiert“. Danach werden die Zutaten in die Pfanne gegeben und unter gelegentlichem Umrühren erhitzt.

    2 EL Öl
    1 Zwiebel
    1 Zehe Knoblauch
    3 Tomaten (40 Sekunden in heißes Wasser legen und dann die Haut entfernen)
    Tomatenmark
    Pfeffer, Salz
    Basilikum

    Hilfe – wir ertrinken !

    Hilfe – wir ertrinken !

    Das könnte ein Hilferuf aus Pakistan sein. In diesem Land sind ca. 20 Millionen Menschen vor der durch wochenlangen Monsunregen ausgelösten Flut auf der Flucht und wir bekommen die Bilder des Elends ins Wohnzimmer geliefert.

    Haben wir den Hilferuf und den Ruf der Verzweiflung gehört?

    Wenn ja, dann geb Dir einen Ruck und helfe, die Not ein klein wenig zu lindern, z.B. indem du spendest – oder aber auch für die Helfer betest.

    Spenden für Notleidende können z.B. an das christliche Hilfswerk Humedica überwiesen werden:

    Entweder loggen Sie sich auf der Internetseite ein – oder Sie spenden pro Anruf 2,43 € netto unter der Nummer 0900 111 00 77

    http://www.humedica.org/

    Klicken Sie auf das nachfolgende Telefon-Bild, um direkt zur Pakistan-Seite von humedica zu gelangen.
    Telefon

    Reform der Sozialversicherung – Teil 2: Rentensystem zukunftsfähig machen

    Die Politik in Berlin fährt starre Formen für das Renteneintrittsalter auf: sie legt eine starre Altersgrenze für alle fest, unabhängig von der Zahl der individuellen Beitragsjahre und der Zahl der individuell geborenen und großgezogenen Kinder. Dieses starre System führt zu groben Ungerechtigkeiten: so müssen Berufsspäteinsteiger wie Akademiker bei diesem System viel weniger Beitragsjahre leisten, um in den Genuss der Rente zu kommen, als Nichtakademiker. Ebenso müssen kinderreiche Eltern genauso lange arbeiten und einzahlen, wie Kinderlose.
    Das führt dazu, dass sowohl kinderreiche wie nichtakademische Arbeitnehmer durch das starre System benachteiligt werden.

    Warum kann es in Deutschland nicht einmal möglich sein, ein flexibles System einzuführen, indem man z.B. eine Mindestbeitragsdauer, z.B. 45 Jahre, für alle Arbeitnehmer einführt und indem man für kinderreiche Arbeitnehmer einen Bonus in das System einbaut, z.B. indem pro Kind die Rente um 2 Prozent gegenüber Kinderlosen angehoben wird.
    Das würde langfristig zu einem Umdenken in der deutschen Bevölkerung führen – weg von der Kinderarmut hin zum Mut für mehr Kinder. Dies täte sowohl der langfristigen demographischen Entwicklung als auch den kinderreichen Arbeitnehmern gut: denn sie haben schliesslich ca. 25 bis 30 Jahre persönlich aufgrund der nicht nur finanziell aufwändigen Kinderbetreuung auf einen guten luxuriösen Lebenswandel verzichtet: während Ein-Kind-Familien als Doppelverdiener zwei bis dreimal im Jahr in den Urlaub gefahren sind, haben Familien mit drei Kindern z.B. auf teuren Urlaub verzichten müssen – und diesen bei Verwandten oder auf Balkonien verbracht. Nutznießer dieses Verzichts sind die Kinderarmen: sie führen als Arbeitnehmer ein Leben in größeren Wohlstand und profitieren auch noch im Rentensystem von den Beiträgen anderer Leute Kinder.

    Um in Deutschland eine größere Rentengerechtigkeit und einen Anreiz für Kinderreichtum zu setzen, sollte der Staat einen Kinderbonus in das Rentensystem einbauen. Zugleich sollte eine Mindesteinzahlungsdauer für das Rentensystem festgelegt werden und statt des starren Renteneinstiegsalters eine Mindestbeitragszeit von z.B. 45 Jahren. Für Kindererziehung sollte zudem pro Kind ein Erlass von 7 Jahren für Vollzeitmütter gewährt werden – für Mütter, die ihre Kinder in eine staatliche Ganztagsbetreuung gegeben haben, sollte pro Kind maximal 2 Jahre Zeitrabatt gewährt werden.

    Autoren: 99 Thesen

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    Weitere Infos zum Thema


  • http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/19/0,3672,8100051,00.html

  • http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Vorbild-Schweden_aid_893420.html
  • Umbau der Sozialversicherung dringend nötig. Teil 1: Krankenversicherung

    Ein Umbau der Sozialversicherung ist aus demographischen Gründen zwingend erforderlich. Teil 1: Krankenversicherung.

    Wir sprechen uns für einen Umbau des bisherigen Krankenversicherungssystems aus, mit dem Ziel, eine breitere Bemessungsgrundlage und damit solidarische Beteiligung zu erreichen.
    Wir sprechen uns dafür aus, dass alle arbeitenden Menschen in die Gesetzlichen Kassen einzahlen, also neben den bisherigen Sozialversicherungspflichtigen auch selbstständige Unternehmer, Freiberufler und Beamte.
    Daher fordern wir die Ablösung der Sozialversicherungspflicht durch eine Sozialversicherungssteuer:
    Die Sozialversicherungssteuer wird auf alle Einkommensarten (Unternehmensgewinne, Lohn,Miet- und Finanzeinkünfte aller Art) erhoben, um somit den Solidarbeitrag äquivalent zur Leistungsfähigkeit herzustellen.

    Die bisherige paritätische Aufteilung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer entfällt und senkt so die Lohnnebenkosten.

    Berechnungsgrundlage der Sozialversicherungssteuer sind die erzielten Bruttoeinkünfte; die Steuer wird vor Abzug von Abschreibungstatbeständen berechnet.

    Die kostenlose Mitversicherung von Kindern und Vollzeitfamilienmangern ist dadurch automatisch garantiert. Schliesslich sind die Kinder die Beitragszahler von übermorgen, die dann auch für die kinderlosen Paare den Generationenvertrag erfüllen und in die Kassen einzahlen werden.

    Der Autor ist Mitglied der Initiative PRO: C.S.U. – PRO Christlich. Soziales.Umwelt. der Politiksimulation http://www.dol2day.com

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    Weitere Infos zum Thema im Interview mit Prof. Dr. Hermann Adrian bei Family TV


    • http://www.familyfair.de/familyfair.tv/das-eva-prinzip/prof-dr-hermann-adrian-uber-das-sozialversicherungssystem.html



    • Weitere Infos und Grafiken erhalten Sie beim Mediendienst der AOK durch einen Klick auf das nachfolgende Bild:

      Mediendienst AOK

      CDU – Die Mitte liegt nicht am linken Spielfeldrand

      CDU: Die Mitte liegt nicht am linken Spielfeldrand

      Der Autor des Rheinischen Merkurs fordert CDU und Grüne zu einer Zusammenarbeit in den Parlamenten auf.
      Quelle:
      http://www.merkur.de/2010_30_leiter_schwarzgruen.43690.0.html?&no_cache=1#

      Rheinischer Merkur
      Dazu mein Kommentar:

      Lange Zeit dachte und fühlte ich in vielem so, wie der Autor dieses Artikels. Doch seit der Wahl in Nordrhein-Westfalen sehe ich es vollkommen anders: hier hatten CDU und Grüne die Chance zusammen mit der FDP eine gute und stabile Regierung zu bilden. Doch es geschah nichts: weder gingen die Grünen auf die CDU noch die CDU auf die Grünen zu. Und nun scheitert auch das Schwarz-Grüne Modell in Hamburg.

      Um es vorweg zunehmen: dass die CDU in Sachen Umweltpolitik angegrünt ist, ist von Vorteil.
      Dass die CDU sich jedoch in Sachen Gesellschafts- und Migrationspolitik und auch in der Familienpolitik derart weit nach links entwickelt hat, könnte der CDU ihre treuesten Stammwähler vergrätzen.

      Bis jetzt profitiert die CDU noch davon, dass ihre treuen konservativen Stammwähler immer noch aus strategischen Gründen – um z.B. Rot-Grün zu verhindern – ihr Kreuz bei der CDU gemacht haben – wenn auch mit Bauchschmerzen.
      Und sie hat das Glück, dass es in Deutschland bis heute noch keine bundesweite rechte demokratische Partei geschafft hat, ihr Konkurrenz zu machen.

      Aber das könnte sich bald ändern.

      Der CDU droht in wenigen Jahren oder gar Monaten – jedenfalls noch unter der Führung von Frau Merkel – der Verlust ihrer Funktion als Volkspartei. Woran liegt das?

      Durch die systematische Verschiebung der CDU an den linken Spielfeldrand vergrätzt die CDU ihre langjährigen und treuesten Mitglieder und Wähler: für die CDU spielen stabile Ehen, Vollzeitmütter und kinderreiche Familien de facto keine Rolle mehr in der alltäglichen Politik: die CDU hat sogar im Gegenteil den Begriff der Familie ausgeweitet auf die Formel „da wo Kinder sind“. Mit dieser Formel gibt die CDU einen ihrer Markenkerne preis.
      Die sogenannte Familienpolitik erschöpft sich im Ausbau von Ganztagsschulen und Krippen – und folgt damit dem sozialistischen Vorbild der DDR. Der Vorschlag von Frau von der Leyen, Familienväter mittels staatlichen Anreizen dazu zu bringen, ihre Vätermonate zu nehmen: Alles dies offenbar uns, dass die CDU mit Frau Merkel an der Spitze dem sozialistischen Gesellschaftssystem auf der Spur ist.

      Zudem haben solche Experimente wie das des schwarz-grünen in Hamburg unter den Mitgliedern der CDU eine langfristige Orientierungslosigkeit ausgelöst: wofür steht die CDU denn eigentlich?

      Setzt sie sich überhaupt noch für den Erhalt traditioneller Familien und Rollenbilder ein? Die Politik von Frau von der Leyen als Familienministerin sprach da eine völlig andere Sprache.

      Setzt die CDU sich noch für die Begrenzung von Zuwanderung aus Nicht-EU-Mitgliedschaftsländern ein?
      Hat die CDU überhaupt noch das Ziel, Einwanderung in die Sozialsysteme zu verringern und den Brain-Drain von Deutschen ins Ausland zu stoppen?

      Hat die CDU noch den Willen, die Souveränität der Nationalstaaten gegenüber der Bürokratenzentrale in Brüssel zu verteidigen? Im Grunde hat ja auch hier die Regierung unter Angela Merkel in der Großen Koalition mit ihrer beabsichtigten voreiligen Zustimmung zum EU-Verfassungsvertrag gegen das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verstossen.
      Erst durch die Anrufung des Bundesverfassungsgerichts durch Konservative wie Gauweiler wurden die Rechte des Parlamentes an der Mitbestimmung gestärkt.

      Und hat die CDU überhaupt die Absicht, den Willen des Volkes zu erforschen und ihm zu entsprechen, was solche Entscheidungen wie EU-Verfassungsvertrag oder Euro-Rettungsfonds anbelangt?

      Eine Partei, die in wesentlichen Fragen am Volksempfinden und – willen vorbeiregiert, wird über lang oder kurz ihren Einfluss und ihre Macht abzugeben haben.

      Hinzu kommt die Benennung von weiteren liberalen und laizistisch-islamischen Politikern, die ein Verbot von Kruzifixen in Schulen fordern oder eine Mediencharta planten, die gegen die Meinungsfreiheit verstösst.

      Hinzu kommt, dass die CDU über keinen einzigen konservativen Politiker mehr an exponierter Stelle verfügt. Im Gegenteil: Konservative wie z.B. auch Gauweiler (CSU) findet man in der CDU gar nicht mehr in herausgehobenen Stellungen.

      Als ein Bumerang erweist sich hier auch die christlich-liberale Regierung in Berlin: denn der eigentlich Konservative will nicht nur die Natur, sondern auch den sozialen Ausgleich bewahren. Doch die Regierung in Berlin konnte bisher mit einer derart klientelorientierten FDP aus Sicht eines sozialkonservativen christlichen Gewerkschafters nur vor die Wand fahren: wer ständig vom Mißbrauch der Sozialtransfers durch die Armen spricht und – schlimmer noch – populistisch gegen die Benachteiligten herzieht wie dies FDP-Chef Westerwelle getan hat, zugleich aber die Steuern für Unternehmen und Hotelketten senken will und auch senkt, der untergräbt den sozialen Ausgleich der Gesellschaft und muss sich hinterher nicht wundern, wenn ihm die Arbeitslosen und von Arbeitslosigkeit bedrohten Wähler bei Wahlen davonlaufen – so wie es in NRW geschah.

      All dies, in Kombination mit dem langsam aber stetig prozentual abnehmenden Anteil der Deutschen an der Bevölkerung in der Bundesrepublik führt zu einer langfristig anhaltenden Schwächung einer Volkspartei, deren Wähler eigentlich der Konservative war.

      Und was tut die Partei für eine Erhöhung der Geburtenrate der deutschen Bevölkerung?

      Doch eine Partei, die seit Jahrzehnten eine Politik der Benachteiligung des Konservativen betreibt, die sich seit Jahrzehnten dem linken Zeitgeist ergibt, anstatt den Zeitgeist selbst zu prägen und zu gestalten, beraubt sich ihrer eigenen Erfolgsgrundlagen und damit ihrer Daseinsberechtigung.

      Wenn die CDU es bis zum Jahre 2012 nicht schafft, sich zu einer modernen und dennoch zugleich sozial-konservativ-patriotisch-ökologischen Partei zu entwickeln, die auch konservative Köpfe an herausragende Positionen stellt, dann wird sie bei den nächsten Wahlen über die 31 oder 32 Prozent nicht mehr hinauskommen.