333 Jahre Sieg über die Osmanen in der Schlacht von Kahlenberg

333 Jahre Sieg über die Osmanen in der Schlacht von Kahlenberg

von Peter Helmes

Liebe Freunde,

zu meinem heutigen Geburtstag haben mich so viele gute Wünsche erreicht, daß ich gar nicht oft genug dafür danken kann.

Jedoch ist die Zahl der Glück- und Segenswünsche so groß, daß ich sie nicht alle persönlich beantworten kann. Bitte haben Sie Verständnis dafür.

Ich verspreche Ihnen, mit aller Kraft für die Rückbesinnung auf die Werte des christlichen Abendlandes zu kämpfen, solange der Herrgott das will.

Am heutigen 12. September gilt es aber auch, eines Helden zu gedenken, der Europa vor dem Islam gerettet hat, und dessen Leistung ich mich auch deshalb verpflichtet fühle.

Jan III. Sobieski

Jan III. Sobieski

Jan III. Sobieski (1629 – 1696), seit 1674 König von Polen & Großfürst von Litauen

Heute ist auch der Jahrestag einer der wichtigsten Entscheidungen in und für Europa:

Am 12. September besiegte Jan III. die osmanische Armee in der historischen „Schlacht am Kahlenberg“.

Damit beendete er die Zweite Wiener Türkenbelagerung.

Durch seinen Sieg wurde er zum bedeutendsten Verteidiger des (einstmals) christlichen

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Geschichtsblinde Kanzlerin gefährdet Europa und den sozialen Frieden in Deutschland

Geschichtsblinde Kanzlerin gefährdet Europa und den sozialen Frieden in Deutschland

 

von Freddy Kühne

Eine geschichtsunkundige bzw. – blinde und -kurzsichtige Kanzlerin begeht katastrophale politische Fehler in der Zuwanderungspolitik: Via massiven Gesetzesbruches*(Asylgesetze, GG, Schengen- und Dublinabkommen) fördert sie die illegale Einreise von Millionen junger muslimischer Männer – die zuvor durch 5 oder 7 sichere Drittstaaten bis nach Deutschland reisten – um dann deren europäische Verteilung teilweise zurück nach Osteuropa zu fordern….

Osmanisches Reich um 1900

Osmanisches Reich
um 1900

Dieser Kanzlerin muss mal gesagt werden, dass die osmanische Besetzung Südosteuropas – also der Balkanländer Galiziens (Urkaine/Polen), Rumäniens, Bulgariens, Serbiens, Montenegros, Herzegowinas, Bosniens, Kroatiens, Makedoniens und Griechenlands gerade erst seit 1911 beendet ist. Selbst weite Teile des südwestlichen Russlands waren lange von den Osmanen besetzt. Diese Länder wollen schon alleine aus dieser leidvollen Erfahrung keinerlei muslimische Flüchtlinge aufnehmen.

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Aus der Geschichte lernen heißt, Extreme meiden – Das Ende deutscher Sonderwege

Aus der Geschichte lernen, heißt Extreme meiden

Das Ende  deutscher Sonderwege

 

von Freddy Kühne

 

Berlin_Neue_Synagoge_2005

Dieser Tage las ich davon, dass ein Oberbürgermeister in einer Großstadt in Nordrhein-Westfalen anlässlich der Reichpogromnacht anregte, eine Gedenkstätte zu errichten, um der Vernichtung der Juden zu gedenken. Bis zu diesem Gedankengang schlug und schlägt mein Herz vollkommen auf derselben Taktfrequenz, wie die des Oberbürgermeisters: die Errichtung einer solchen Gedenkstätte befürworte ich in jedem Fall und grundsätzlich. Menschen aller Generationen und aus aller Herren Länder – auch aus dem islamischen Kulturraum -sollten lernen, dass Antisemitismus und also Judenverfolgung in Deutschland nie wieder geduldet werden darf. Keinen Jota Platz darf es dafür mehr geben. Nie wieder.

Andererseits verknüpfte der Amtsträger dieses Gedenken an die aus meinem Empfinden und Verständnis jedoch heute völlig anders gelagerte Situation.  

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Kommentar zum Interview von Frau Petry und Herrn Pretzell „AfD Spitzen wollen Deutschlands Euro-Ausstieg“

Kommentar zum Interview von Frau Petry und Herrn Pretzell  „AfD Spitzen wollen Deutschlands Euro-Ausstieg“

(Das Interview von Frau Petry und Herrn Pretzell erschien am 15.5.15 auf Welt-Online)

von Freddy Kühne

Frau Petry BPT Bremen;  Bildrechte: Frederick Kühne

Frau Petry BPT Bremen; Bildrechte: Frederick Kühne

Hintergrund: Innerhalb der AfD tobt gerade ein Richtungs- und Machtkampf. Dieser wird erbittert mit allen Mitteln (Intrigen, Halbwahrheiten, Mobilisierung eigener Lager auch via Versprechungen von Posten und Listenplätzen, juristische Ränkespiele, Parteitagsregien und gelenkten Wahlverfahren auf Landesparteitagen, Instrumentalisierung der Medienberichterstattung usw. …)  Während der Mitgliederparteitag (BPT)  in Bremen klar die liberalkonservative Grundausrichtung stärkte, versucht der russlandfreundliche nationalkonservative Flügel nun Terrain auf den Delegierten-Landesparteitagen zu gewinnen und überrumpelt damit die in großen Teilen schweigende Mehrheit der Mitgliedschaft. 

Raus aus dem Euro?  – Ist und war immer eine (heimliche) Alternative, sofern die überschuldeten Südländer nicht aussteigen.

Neue EU-Verträge aushandeln?  – Das würde auf einen EU-Austritt hinauslaufen, da weder die EU Kommission noch andere Länder bereit sein dürften, Deutschland entgegenzukommen. Dafür fehlen bisher sowohl innerhalb Europas als auch innerhalb Deutschlands die Partner, mit denen man das durchsetzen könnte.
Kooperation wirtschaftlicher Art mit Russland? Aber immer doch, sofern die Westbindung in Nato und Europa und mit den USA/Kanada/ Australien absolute Priorität behält.
Wie die beiden sich eine politische Kooperation mit einem von Putins KGB-Clan geführten Russland vorstellen, in welchem Oppositionelle unter fadenscheinigen Gründen verurteilt und eingesperrt werden, in welchem der Journalismus gleichgeschaltet ist und in dem wichtigste Oppositionspolitiker ermordet werden, in welchem es keine Bürgerrechte gibt, wüssten wir nur allzugerne…. Weiterlesen

Die Freiheit Osteuropas muss das eigene Interesse Deutschlands sein

Ein Deutschland, dass die Freiheit Osteuropas nicht wirklich kümmert, sondern sich lieber auf Kosten dieser Freiheit Osteuropas auf seine pazifistische Isolationspolitik zurückzieht, ist nicht für eine Führungsrolle der Demokratien in Europa – und schon gar nicht für eine Führungsrolle demokratischer Staaten weltweit – geeignet.

von Freddy Kühne

Ich selbst besuchte bereits 1990 – direkt nach dem Mauerfall – per Fahrrad die DDR. Und schon 1991 besuchte ich Polen: dort war ich innerhalb weniger Wochen sowohl in Südpolen, als auch in Warschau und in den Masuren unterwegs.

Schlossplatz in Warschau – Gemeinfrei WikiCommons

Und was mir in Polen auffiel, war wie freundlich wir als Deutsche empfangen und bewirtet worden – trotz all der Verbrechen die während des 2. Weltkriegs begangen wurden.
Doch fiel mir noch eines auf: während mein ostdeutscher Bekannter mit seinen Russischkenntnissen bei den Polen auf Granit biss – sprachen die anderen gern mit mir als „Wessi“ entweder Englisch oder – in Ausnahmen – Deutsch.
Aber was gar nicht ging war Russisch... Weiterlesen

Ukraine-Russland-Europa-USA: Zusammenprall der Kulturen

Ukraine-Russland-Europa-USA: Zusammenprall der Kulturen / Stellungnahme zur Position des AfD Bundesvorstandes in der Ukraine-Russland-Krise

von Freddy Kühne

 

Ich begrüße den Aufruf des AfD Bundesvorstandes, der beide Konfliktparteien – also sowohl Russland als auch die Ukraine – dazu aufruft, die Waffenruhe einzuhalten und die militärische Eskalation zu beenden. Die Forderung des Bundesvorstandes, dass jede militärische Unterstützung einer Konfliktpartei in der Ostukraine abzulehnen ist, sehe ich kritisch: dies würde – so pauschal formuliert – sicher auch die Lieferung von rein defensiv ausgerichteten Waffensystemen betreffen. Stringent zu Ende gedacht bedeutete diese Formel, dass man dem militärischen David Ukraine von Seiten des Westens her jegliche Möglichkeit zur Selbstverteidigung gegenüber einem militärischen Goliath kappen würde.

AfD Ukraine Februar 2015

Diese Deeskalationslogik mag aus rein pazifistischer und idealistischer Sicht logisch klingen. Der Erfolg einer solchen Deeskalationsstrategie setzt aber nicht nur Einsicht, sondern auch unbedingten Friedenswillen und die Bereitschaft zum Verzicht auf die Nutzung eigener militärischer und politischer Stärken des Gegners voraus. Was, wenn dem politisch-militärischen Gegenpart diese Einsicht, dieser unbedingte Friedenswille und der Verzicht auf Land- und Einflusszonengewinne nicht in den Sinn kommt? Was, wenn der Gegenspieler im Gegenteil bestrebt ist, seine militärische Stärke auch zum eigenen Vorteil willen einzusetzen? Was, wenn er – um sein eigenes innenpolitisches Machtkonstrukt zu erhalten – unbedingt auch die Etablierung einer erfolgreichen Demokratie und Bürgergesellschaft im Nachbarland zu verhindern sucht ? Dann würden zwei völlig unterschiedliche bzw. assymetrische Strategien aufeinandertreffen Weiterlesen

Friede und Freiheit durch Abschreckung und Aufrüstung ?

Friede und Freiheit durch Abschreckung und  Aufrüstung

von Freddy Kühne  – Transatlantiker in der AfD

Es ist eine traurige Erkenntnis: trotz des defensiven Verhaltens der westlichen Nationen gegenüber der russisch-militärischen Aggression und hybriden Kriegsführung in der Ostukraine – und trotz der bisherigen militärischen Zurückhaltung des Westens bei gleichzeitiger diplomatischer Gesprächsoffensive weiten die russischen Separatisten ihre Kriegshandlungen in der Ostukraine aus.

Tranatlantiker Logo

Die Separatisten haben zudem das letzte Gesprächstreffen boykottiert. Sie setzen jetzt ganz auf militärische Offensive und beschossen gar die bisher von den Kampfhandlungen weitgehend ausgenommene Stadt Mariupol. Die Kalkulation der Separatisten ist leicht durchschaubar und dennoch perfide: sie erkennen, dass die urkrainische Armee ihnen sowohl materiell wie auch von der Ausbildung her massiv unterlegen ist und wollen daher keine Waffenstillstands- oder gar Friedensgespräche. Diese halten die Separatisten für unnötig, denn sie sehen sich – aufgerüstet durch russische Waffenlieferungen – gestärkt. Inzwischen besitzen die „Separatisten“ sogar moderne russische Kampfpanzer. Derart schlagkräftig von Russland ausgestattet wollen die sogenannten Separatisten nun zugleich 100.000 neue Kämpfer rekrutieren und möglichst weite Teile der Ostukraine an sich reißen.

Die militärische Schwäche der Ukraine liefert so den Anreiz für weitere von Russland ferngesteuerte Kampfhandlungen und Okkupationen. Weiterlesen

Eine erneuerte Partnerschaft mit Russland – aus kulturstrategischer Perspektive

von Christoph Seidl

Eine erneuerte Partnerschaft mit Russland – Aus kulturstrategischer Perspektive

 

Russland – Quelle Wikimedia Commons

Die gegenwärtige Eskalation in den Beziehungen Russlands zum Westen wird, sofern nicht effektiv gegengesteuert wird, langfristig fatale Folgen für den Erhalt der abendländischen Kultur haben. Russland ist zu wichtig hinsichtlich der Eindämmung des Islamismus und als geostrategischer Sperrriegel gegen diesen im Kaukasus und in Mittelasien.

Russland muss unverzüglich seine expansionistische Politik in Osteuropa einstellen/revidieren. Die jüngst verabschiedete Militärdoktrin ist ein strategischer Irrtum, der dringend zu korrigieren ist. Der Westen bzw. die NATO muss sich auf ihre Kernrolle als Verteidigungsbündnis refokussieren, ihre Verteidigungsfähigkeit erheblich erhöhen und eine weitere Expansion in Osteuropa einstellen. Die NATO wird an ihrer derzeitigen Ostgrenze verteidigt, nirgendwo sonst.

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Ukraine Konflikt lösen – via Zuckerbrot und Peitsche

Konflikte lösen – mit „Zuckerbrot und Peitsche“

von Freddy Kühne

Diplomatie und Verhandlungen sind – als „Zuckerbrot“ –  selbstverständlich der Schlüssel zur Lösung des Interessen-Konflikts zwischen Europa, den USA der Ukraine auf der einen und Russland auf der anderen Seite: es bleibt aber Skepsis angebracht, ob man russischen Zusagen überhaupt noch trauen kann…

Ostukraine – Konflikt / Quelle: Wikipedia

Stichwort: Budapester Memorandum und Minsker Absprachen – beide hat Russland bisher gebrochen. Russland hat den Westen sogar bei der Okkupation der Krim eine Theateraufführung ersten Ranges geliefert und gezeigt, wie man mit Uniformierten ohne Hoheitszeichen agiert, sämtliche Tatsachen offiziell abstreitet, bis Fakten geschaffen worden sind.

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Putin sieht Sanktionen als verschärftes Appeasement

Berlin. Brüssel. 

Putin sieht Sanktionen als verschärftes Appeasement

von Freddy Kühne
Maidan_by_Helga Ewert_pixelio.de

Präsident Putin sieht mögliche verschärfte Sanktionen des Westens zum einen als verschärftes Appeasement an, das die westlichen Politiker beschließen, um sich vor weitreichenderer militärischer Unterstützung der Ukraine aus der Verantwortung zu stehlen. Putin weiß genau, das westliche Demokratien den Krieg gegen das größte Land der Erde namens Rußland scheuen – und droht deshalb zwischendurch auch mit dem Nuklearpotential von Russland. Damit drückt er seine Verachtung gegenüber dem Westen aus.

Ein Machiavellist wie Putin wird möglicherweise verschärfte Sanktionen zudem als Ansporn verstehen, nun dann doch endlich richtig „Gas“ zu geben. Und zwar einerseits, weil er im Westen nichts mehr verlieren kann und andererseits weil er innerhalb Russlands alles verlieren würde, weil er die neonationalistischen Geister die er rief, nicht mehr unter Kontrolle hätte, würde er einen Rückzieher machen.

Putin hat sich so in eine doppelte Sackgasse hineinmanövriert, wovor ihn Diplomaten wie der deutsche Aussenminister Steinmeier beschützen wollten. Weiterlesen