Untätige Politik provoziert fahrlässig das Drehen der Gewaltspirale der Extremisten

Untätige Politik provoziert fahrlässig das Drehen der Gewaltspirale der Extremisten

von Freddy Kühne

 

Die etablierten Parteien schauen seit Jahren , aber insbesondere in den letzten Wochen und Monaten ungläubig, untätig und unfähig dem Drehen der Gewaltspirale der Extremisten zu: seit mehreren Jahren wüten nun islamistische Extremisten im Irak, in Syrien, in Libyen, im Norden Nigerias.

Sankt Georgs Kloster in Syrien  Quelle gemeinfrei

Sankt Georgs Kloster in Syrien
Quelle gemeinfrei

Die Folge sind Vernichtung von jahrtausendealten Kulturgütern, christlichen Klöstern aus dem 5. Jahrhundert in Syrien nahe Homs, die Vertreibung von jeweils andersgläubigen Muslimen, immer aber die Vertreibung von Christen. Selbst der türkische Präsident Erdogan mischt in diesem zynischen Machtpoker mit, ließ die Terroristen von IS jahrelang gewähren, um nun unter dem angeblichen Deckmantel der Bekämpfung des IS-Terrors zuallererst den Kampf gegen die ihm unangenehmen säkularen-linken kurdischen Peschmerga  voranzutreiben.

Im Nahen Osten kämpfen vor allem die Extremisten von Sunniten gegen Schiiten, dazwischen stehen Aleviten, Jesiden – und zwischen allen Fronten aufgerieben werden arabisch-orientalische Christen.

In der Folge entstehen durch die Zerstörung von Leben und Lebensräumen millionenfaches menschliches Leid mit Millionen Menschen auf der Flucht in ein besseres friedlicheres Leben.

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Angriffe der Türkei auf kurdische Stellungen sind nicht zu rechtfertigen

Angriffe der Türkei auf kurdische Stellungen sind nicht zu rechtfertigen

von Freddy Kühne

Die Angriffe gegen die Kurden haben rein gar nichts mit Selbstverteidigung der Türkei zu tun: es geht dem türkischen Präsidenten Erdogan und seiner AKP bloß darum, die innenpolitisch bei den letzten Wahlen erfolgreiche gemäßigte Kurdenpartei (13 Prozent), welche damit die absolute Mehrheit für die AKP und für Erdogans Träume vom großen osmanischen Reich verhindert hat, zu isolieren.

Präsident Erdogan forciert hier bewusst eine gewaltsame Auseinandersetzung mit den Kurden, um später dann den starken Mann für die Türkei geben zu können und wieder verstärkt Wähler hinter sich zu scharen.

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Die Türkei arbeitet an der Entwicklung einer Atombombe

Die Türkei arbeitet an der Entwicklung einer Atombombe

Braucht Europa ein Raketenabwehrsystem?

Fachleute warnen vor der nuklearen Bewaffnung der Türkei. Die Türkei gibt verbrauchte Brennstäbe nicht an die Betreiber zur Entsorgung weiter. Die Frage ist, was mit den Brennstäben eigentlich geschieht.“ ( Quelle: Deutsch-Türkische Nachrichten)

Dazu Kommentar von Freddy Kühne :

Der Nahe Osten kommt nicht zur Ruhe: die ideologisch-religiösen Konflikte zwischen dem schiitischen Kernstaat Iran und dem sunnitischen Kernstaaten Saudi-Arabien einerseits und der (noch nicht involvierten) Türkei andererseits drohen noch weiter zu eskalieren. Bisher schon leidet die Zivilbevölkerung – seien es Sunniten, Schiiten, Aleviten, Yesiden oder Christen – unter dem gnadenlosen Terrorwettlauf und dem Stellvertreterkrieg zwischen Iran und Saudi-Arabien. Millionen Menschen sind auf der Flucht, Zehntausende wurden gefoltert, vergewaltigt oder getötet.

Atombombenabwurf über Japan im 2. Weltkrieg

Atombombenabwurf über Japan im 2. Weltkrieg Gemeinfrei WikiMedia Commons

Der scheinbare Verhandlungserfolg der fünf Mächte (GER,FRA,USA, RUS, GB) mit dem Iran ist zum einen noch nicht in trockenen Tüchern – und zum anderen wirft die Nachhaltigkeit dieses Verhandlungsergebnisses in Punkto Verhinderung des Atomwaffenbaus massivste Zweifel auf – da sickert nun die Nachricht durch, dass auch die Türkei heimlich eine Atombombe und Mittel- und Langstreckenrakten entwickeln soll. Weiterlesen

Armenier: Wo bleibt die Anerkennung des Genozids durch die Türkei vor 100 Jahren ?

Armenier: Wo bleibt Anerkennung des Genozids durch Türken vor 100 Jahren?
Von Peter Helmes *

Dem (noch jungen) Jahr 2015 blicken Armenier, aber auch Türken – mit Sorge und Angst hie und mit einer Art Trotz oder Hochmut da – entgegen. Der 24. April ist der Tag der Trauer für Armenier. Die ganze Welt ist sich einig, daß die Türken an diesem Tag (und vielen folgenden) vor einhundert Jahren einen grausamen Genozid an den Armeniern begonnen haben. Grausamkeiten, Mord, Folter oder Vertreibung mit Hungertod – das waren die Werkzeuge der Türken, die sie gegenüber den verhaßten, zumeist christlichen Armeniern anwendeten. Damals sollen bis zu 1,5 Millionen Armenier ums Leben gekommen sein. (Die Schätzungen seriöser Historiker schwanken zwischen 300.000 bis 1,5 Millionen Umgekommener.)

Armenier werden von türkischen Soldaten im April 1915 aus Karphert (türk. Harput) in ein Gefangenenlager im nahen Mezireh (türk. Elazığ) geführt. Quelle : gemeinfrei Wikimedia Commons

Leugnung des Genozids
Seit diesem Tag leugnet die offizielle Türkei den Genozid, genauso wie viele türkische Auslandsvertreter. Die türkische Gemeinschaft in Deutschland spricht von „höchst tragischen Ereignissen, denen Hunderttausende Armenier, aber auch Türken und Kurden zum Opfer gefallen sind“. Erst allmählich verstärkt sich in diesem muslimischen Land der Druck von innen und außen, der Wahrheit ein wenig näher zu rücken. Doch von einer „Anerkennung“ des Genozids ist die Türkei noch weit entfernt. Weiterlesen

Doch keine Erlaubnis zum Kirchenbau in der Türkei

Die Kirchenbau-Meldung aus der Türkei war nur – wie zu erwarten – ein Public Relations-Trick und ist daher eine Mogelpackung.

von Freddy Kühne
via Wikimedia Commons

Türkische Flagge gemeinfrei via WikimediaCommons

 

Dies meldet das Schweizer Livenet-Magazin/ Dombauradio.

Die Situation der Christen in der Türkei (dem früheren christlichen Weltreich Byzanz) sollte sich verbessern – zumindest gaukelten uns das Meldungen aus der Türkei vor, kurz bevor der türkische Premier zu Besuch in Deutschland weilte.
Es gibt zwar keine Belege, aber Gerüchten zufolge, könnte hinter diesen lancierten Falschmeldungen die türkische Regierung stehen, die mit diesen Meldungen als EU-Beitrittskandidat Punkte sammeln wollte.
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Unverschämter türkischer Ministerpräsident

Unverschämter türkische Ministerpräsident

von Freddy Kühne

Davutoglu

Der türkische Premier, der selbst der islamistischen AKP angehört, die Verbindungen zur Muslimbruderschaft in Ägypten und zur Terrororganisation Hamas pflegt, rückt Pegida auf eine Stufe mit der Terrorgruppe IS. DAS IST unverschämt, unerhört und eine nicht erlaubte Einmischung in die inneren Angelegenheiten Deutschlands.

Davutoglu sollte sich fragen, warum seine Partei vor kurzem mit dem Terror Chef von Hamas auf dem Parteitag der AKP konferiert hat, wo der Hamas Chef freizügig von der gemeinsamen “Befreiung Jerusalems” fabulierte. Oder warum die türkische Regierung der AKP Minderjährige inhaftiert, die dem Staatspräsidenten Korruption vorwerfen.

Armeniern mit Deportation gedroht

Oder warum Erdogan noch 2010 den Armeniern mit Deportation aus der Türkei gedroht hat. Oder warum Erdogan auch die Attentäter, welche zwei türkische Christen und Tilman Geske getötet haben, in 2014 unverurteilt aus dem Gefängnis innerhalb einer Amestie freigelassen haben. Weiterlesen

Pegida – von Byzanz über Rom bis Brüssel

von Freddy Kühne

Linksextremisten, Sozialisten, Sozialdemokraten und Gewerkschafter demonstrieren in Berlin gegen Bärgida. Und der Justizminister ist auf dem linksextremistischen Auge blind. „Wo sind denn hier Linksextremisten. .. Ich kann doch nicht jeden kennen, der hier mitläuft.“
Aha. So ist das also. Aber die Bürger, die bei Pegida mitmachen, scheint er schon aus der Ferndiagnose als Schande bezeichnen zu können.
Dass Pegida sich gegen den religiösen Stellvertreterkrieg auf europäischem Boden wendet, wird gar nicht mal mehr erwähnt: Waren es doch vor einigen Wochen in Berlin Sympathisanten der Hamas – zumeist sicherlich muslimische Bürger – die dort skandierten „Hamas.Hamas. Juden ins Gas„.

Labarum von Constatin dem Großen von Byzanz via Wikimedia Commons

 

Nun ist es offensichtlich: die Bundesrepublik steuert auf Weimarer Verhältnisse zu. Und zwar vor allen Dingen deswegen, weil es einen ideologischen Links-Block gibt, der bestimmen will, was erlaubt ist, was zulässige freie Meinung ist, wer für was demonstrieren darf und wer nicht.

Und Angela Merkel hat, als gelernter FDJ´lerin, nichts Besseres zu tun, als sich mit diesem Linksblock gemeinsam gegen die konservativen Bürger zusammenzutun und diesen – wahrheitswidrig – Hass vorzuwerfen.

Den Pegida-Leuten geht es nämlich nicht um Hass, sondern darum, dass sie ihre eigene Kultur bedroht sehen und sie möchten verhindern , dass ihre Enkel und Urenkel eines Tages in einem europäischen Sultanat oder Kalifat als Bürger zweiter Klasse zu leben haben. Wer sich dieses Pegida-Papier durchliest, wird keine hasserfüllte Zeile finden. Weiterlesen

Eine erneuerte Partnerschaft mit Russland – aus kulturstrategischer Perspektive

von Christoph Seidl

Eine erneuerte Partnerschaft mit Russland – Aus kulturstrategischer Perspektive

 

Russland – Quelle Wikimedia Commons

Die gegenwärtige Eskalation in den Beziehungen Russlands zum Westen wird, sofern nicht effektiv gegengesteuert wird, langfristig fatale Folgen für den Erhalt der abendländischen Kultur haben. Russland ist zu wichtig hinsichtlich der Eindämmung des Islamismus und als geostrategischer Sperrriegel gegen diesen im Kaukasus und in Mittelasien.

Russland muss unverzüglich seine expansionistische Politik in Osteuropa einstellen/revidieren. Die jüngst verabschiedete Militärdoktrin ist ein strategischer Irrtum, der dringend zu korrigieren ist. Der Westen bzw. die NATO muss sich auf ihre Kernrolle als Verteidigungsbündnis refokussieren, ihre Verteidigungsfähigkeit erheblich erhöhen und eine weitere Expansion in Osteuropa einstellen. Die NATO wird an ihrer derzeitigen Ostgrenze verteidigt, nirgendwo sonst.

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Konfuse Strategie des türkischen Staatspräsidenten Erdogan

von Freddy Kühne

Die Türkei verweigert nach wie vor nachhaltige Unterstützung für die Kurden im Kampf gegen den IS.

By Official White House Photo by Lawrence Jackson [Public domain], via Wikimedia Commons

Der türkische Staatspräsident Erdogan, dem politischen Islamismus und türkischen Nationalismus nahestehend, verfolgt dabei mehrere Ziele gleichzeitig: er will den Säkularismus in der Türkei schwächen – deshalb verweigert er auch die Hilfe für die säkularen Kurden und lässt Opositionelle, Journalisten und Minderjährige inhaftieren. Zeitgleich will er das ihm verhasste Assad-Regime stürzen und erhofft sich hierin in der IS einen inoffiziellen Partner, weshalb er IS Kämpfer in der Türkei unbehelligt lässt, während sie sich dort medizinisch versorgen lassen bzw. während sie via Türkei ein- und ausreisen oder auch Nachschub ordern. Inzwischen merkt er aber, dass ein zu starker IS auch für ihn selbst zur Gefahr werden könnte, weshalb er nun die irakische Armee unterstützen will. Gleichzeitig würde eine starke irakische Armee auch die militärisch-politische Stärkung der Kurden im Nordirak unterbinden , was ebenfalls in Erdogans Interesse liegt. Weiterlesen

The Cut – Ein Film über das Schicksal der christlichen Armenier in der Türkei

von Freddy Kühne

„The Cut“ – Ein Film über das Schicksal der Armenier in der Türkei.

Angesichts der aktuellen politischen Lage in der türkisch-syrisch-irakischen Region mahnt der Film uns auch heute dazu, nicht erneut vor einer systematischen Vertreibung von Christen, Yesiden und Kurden durch islamistische Terroristen tatenlos wegzuschauen.

Zwar hat die türkische Regierung und Adminstration sich im ersten Weltkrieg die Hauptschuld aufgeladen, dennoch hat das Deutsche Kaiserreich – dessen Verbündeter die Türkei im 1. WK war – trotz aller Informationen ohne diplomatische Interventionen den Völkermord beobachtend und tatenlos hingenommen.

Dies darf nicht erneut geschehen.
Daher ermutigen wir Transatlantiker die Verantwortungsträger im Kanzleramt, in der Regierung und im Bundestag, sich diplomatisch und mit notwendiger militärischer Unterstützung auf Seiten der Verfolgten und Vertriebenen, auf Seiten der Hinterbliebenen von Getöteten nachhaltig und intensiv einzusetzen – eingebettet in eine politische geostrategische Lösung, die mit der willkürlichen Grenzziehung der Kolonialzeit aufräumt und daher den Kurden zu einem einheitlichen Staatsgebiet auf syrisch-irakischem Boden verhilft, in welchem auch Yesiden und Christen sicher leben können. Weiterlesen