Die Auslöschung der Christen im Irak

Der Blog zum Sonntag: Vor dem 7. Jahrhundert war der Irak ein christliches Land: „Was mit meinem Volk geschieht, ist nichts anderes als Völkermord… Wacht auf !“

Christen – obwohl Ureinwohner – werden im Irak als „Ausländer“ behandelt

 

 

Von Raymond Ibrahim

 

 

  • „Ich bin stolz darauf, Iraker zu sein, ich liebe mein Land. Aber mein Land ist nicht stolz darauf, dass ich ein Teil von ihm bin. Was mit meinem Volk (Christen) geschieht, ist nichts anderes als Völkermord… Wacht auf!“ – Pater Douglas al-Bazi, irakisch-katholischer Pfarrer in Erbil.
  • „Beim Kontakt mit den Behörden werden wir gezwungen, uns als Christen zu identifizieren, und wir sind nicht sicher, ob einige der Menschen, die uns bedrohen, nicht gena die Menschen aus den Regierungsbüros sind, die uns schützen sollen.“ – Irakischer Christ, der erklärt, warum sich Christen im Irak nicht um Schutz an die Regierungsbehörden wenden.
  • Von der Regierung geförderte Lehrpläne präsentieren einheimische Christen als unerwünschte „Ausländer“, obwohl der Irak Jahrhunderte lang christlich war, bevor er im siebten Jahrhundert von Muslimen erobert wurde.

 

 


 

QARAQOSH, IRAQ – DECEMBER 27: A church is burned and destroyed by ISIL during their occupation of the predominantly Christian town of Qaraqosh on December 27, 2016 in Qaraqosh, Iraq. In recent weeks the push to liberate Mosul has stalled as ISIL have fortified their positions and the Iraqi Army has pushed into deeper more civilian populated neighbourhoods slowing progress (Photo by Chris McGrath/Getty Images)

 

Laut dem Bericht „World Watch List 2018“ erfahren Christen im Irak – der achtschlimmsten Nation der Welt für Christen – „extreme Verfolgung“, und zwar nicht nur von „Extremisten“. Abgebildet: Eine Kirche, die in der überwiegend christlichen Stadt Qaraqosh im Irak verbrannt und zerstört wurde. (Foto von Chris McGrath/Getty Images)

 


 

„Eine weitere Welle der Verfolgung wird das Ende des Christentums im Irak nach 2.000 Jahren sein“, sagte ein irakischer christlicher Führer kürzlich. In einem Interview Anfang dieses Monats diskutierte der chaldäische Erzbischof Habib Nafali von Basra darüber, wie mehr als ein Jahrzehnt gewaltsamer Verfolgung die christliche Minderheit des Irak praktisch vernichtet hat. Seit der von den USA geführten Invasion im Jahr 2003 ist die christliche Bevölkerung von 1,5 Millionen auf etwa 250.000 zurückgegangen – eine Verringerung um 85 %. In diesen 15 Jahren wurden Christen entführt, versklavt, vergewaltigt und abgeschlachtet, manchmal durch Kreuzigung; etwa alle 40 Tage wurde eine Kirche oder ein Kloster zerstört, sagte der Erzbischof.

Während oft davon ausgegangen wird, dass der Islamische Staat (ISIS) die Quelle der Verfolgung war, hat sich die Situation für Christen seit dem Rückzug dieser Terrorgruppe aus dem Irak kaum verbessert. Wie der Erzbischof sagte, leiden die Christen weiterhin unter „systematischer Gewalt“, die darauf abzielt, „ihre (mehr …)

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Leiden und Sterben #Jesu. #Karfreitag 2018.
Vom Minus zum Plus.

von Freddy Kühne

„Gedenket an mein Wort, das ich euch gesagt habe: „Der Knecht ist nicht größer denn sein Herr.“ Haben sie mich verfolgt, sie werden euch auch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten.“ Johannes-Evangelium Kapitel 15 Vers 20

Heute verlieren wieder christliche und jüdische Väter und Mütter ihre Söhne und Töchter. Nicht in den islamischen Ländern alleine. Sondern mitten im christlichen Europa. Mit all diesen ist unser innigstes Mitgefühl. Erst Recht an Ostern.

Die biblische Geschichtsschreibung kennt dies bereits seit Entstehung des Christentums:

Eine Mutter verlor ihren Sohn. Ein Vater (mehr …)

Unterstützen Sie bedrängte Christen in Ägypten !

von Freddy Kühne*

Schon seit langem ist interessierten Kreisen die Problematik der Christenverfolgung in islamischen Ländern bekannt. Dass dahinter auch eine Strategie steckt – ist aber nur den wenigsten bekannt.

Hinter diesem ideologischen Ziel der ethnisch-religiösen Verdrängung stecken  staatliche Stellen aus verschiedenen islamischen Staaten die sich in der überwiegend von Saudi-Arabien gesponserten islamischen Liga und der Organisation Islamischer Staaten (OIC) organisieren. In diesem Blog sind dazu bereits Artikel (Artikel 1/ Artikel 2) erschienen.

Als ich jedoch dieses Video aus der Facebookgruppe „Britain First“ sah erschütterte es mir das Herz. Dieses Video füge ich hier ein.

Ebenso hinterlege ich Ihnen einen Artikel aus der „Zeit“ als Verknüpfung zu dem Thema.

Daher rufe ich Sie auf – schreiben Sie eine Mail an die ägyptische Botschaft in Deutschland und bitten Sie um  Schutz der Christen und um stärkere Verfolgung der Täter.

In dem Video sind aufgebrachte junge muslimische Männer zu sehen welche nach dem sogenannten „Freitagsgebet“  durch die Straßen laufen und Steine auf von Christen bewohnte Häuser werfen.  Vermutlich wurden sie  in der Moschee durch einen Imam einer Hasspredigt gegen Christen unterzogen.

Das Muster – dass nach den angeblichen und sogenannten „Freitagsgebeten“ in Moscheen immer wieder Krawalle durch Muslime gegen Christen und Andersgläubige ausgeübt werden  – ist in der  Welt seit Jahrzehnten regelmässig zu beobachten – sei es in Pakistan, Indien,Ägypten oder in Israel.

Bitte formulieren Sie freundlich und respektvoll an die Diplomaten ! Die Regierung von Präsident Sissi ist generell pro-christlich eingestellt und hat bereits für die Christen viel getan.

Die Kontaktadresse  der ägyptischen Botschaft lautet: 

Egyptian Embassy / Ägyptische Botschaft in Berlin

Stauffenbergstr. 6-7
10785 Berlin

Tel. 030 477 54 70
Fax 030 477 10 49

Embassy@egyptian-embassy.de

www.egyptian-embassy.de

* Freddy Kühne , Maurer, Staatl. Gepr. Techniker und Bauleiter,vierfacher Vater, hat 25 Jahre lang ehrenamtliche freikirchliche Kinder- und Teenagerarbeit durchgeführt und davon 6 Jahre geleitet und war von 1998 bis 2003 CDU Ratsmitglied , ist seit 2013 Mitglied der ersten Stunde der AfD und Sprecher der AfD in Solingen.

Freddy Kühne hat zudem über mehrere Jahre die Christen im heutigen Südsudan – damals noch im Sudan –  unterstützt durch Spenden und Teilnahme an Unterstützungspetitionen für verfolgte Christen im Sudan speziell und für Christen in  Afrika und Asien im allgemeinen. Unterstützenauch Sie die Organisation hoffnungszeichen.

 

Israelischer Siedlungsbau bringt Arbeit und Frieden  

In den von Israel annektierten Gebieten* profitieren
die Einwohner vom Siedlungsbau ;

die UN-Resolution ist zudem nur ein Puzzleteil des islamischen Djihads gegen Israel und Europa sowie gegen den Westen.

von Freddy Kühne emblem_of_israel-svg

Der UN-Sicherheitsrat hat am Freitag vor Weihnachten den Siedlungsbau des Staates Israel als Verletzung internationalen Rechts verurteilt und die sofortige Einstellung des Siedlungsbaus gefordert.*1 Daraufhin hat die israelische Regierung die Diplomaten der Länder welche der Resolution zustimmten zu Gesprächen in das israelische Aussenministerium einbestellt. Zudem kündigte Israels Premier Netanjahu eine Überprüfung der Beziehungen Israels zur UN an und stellte sämtliche Zahlungen an die UN vorerst ein.*2

Die USA hatten sich diesmal auf Anweisung von Präsident Obama der Stimme enthalten. Der künftige Präsident Trump hat jedoch bei einer erneuten Abstimmung angekündigt, dass die USA ihr Veto gegen die Resolution einlegen werden.

(mehr …)

Für ein Verbot des Filmes „Innocence of Muslims“ sehe ich keine gesetzliche Grundlage. Die Freiheit der Meinungsbildung und -äusserung  in Wort, Schrift und Bild, steht darüber und ist vom Grundgesetz und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte geschützt.

Dass sich sicher einige wirklich gläubige und nicht zur kritischen intellektuellen Auseinandersetzung fähige Moslems darüber mokieren und einige Imame den Film zum Anlass nehmen werden um gegen den Westen herzuziehen und aufzustacheln ist – leider – klar.

Ich denke, der Film stellt sicher kritische Fragen an die Entstehung des Islam und an das leben des Propheten Mohammed. Aber ein Prophet ist immer auch ein Mensch – und eben kein Gott – daher auch nicht unfehlbar und daher auch hinterfragbar. Der Film arbeitet – wie andere auch – mit gewissen Stilmitteln, z.B. der Übersteigerung (Exxageration). Aber das ist nunmal so in der Literatur und im Journalismus üblich und erlaubt.
Etliche gläubige Mohammedaner werden den Film daher sicher – und das aus ihrer Sichtweise auch verständlich – als Beleidigung auffassen.
Doch ein Gesetz gegen Beleidigung und Blasphemie, welches man als Instrument zur Einschränkung der Meinungsfreiheit mißbrauchen könnte, gibt es Gott sei Dank in westlichen Demokratien nicht.

Gott hat es nicht nötig, sich von solchen von Menschen gemachten Gesetzen, schützen zu lassen. Sicher heißt es in der Bibel „Irrt euch nicht. Gott lässt sich nicht verspotten.“
Das bedeutet aber, dass nicht ich als Mensch die Gotteslästerung bestrafen muss, sondern dass der souveräne und allmächtige Gott am Ende der Zeit im göttlichen Gericht seine Souveränität selbst unter Beweis stellen wird.
Der wahre Gott hat menschlichen juristischen Beistand nicht nötig.

Mir tun aber jetzt schon die christlichen Geschwister in den mehrheitlich islamischen Ländern leid, die unter der Gewalt der radikalen Muslime leiden müssen.
Denn mit dem Film hat der Regisseur den gewalttätigen Fanatikern natürlich unglücklicherweise auch wieder einen Anlass für ihre Selbstrechtfertigung geliefert. Denn Fanatiker sind wohl weniger in der Lage, den Film mal als kritischen Beitrag zur Hinterfragung etlicher Lehren und Verhaltensweisen zu werten.

Christenverfolgung ist in mehrheitlich islamischen Ländern ja mal stärker mal weniger stark immer mal wieder und seit Jahrzehnten an der Tagesordnung – leider. Gerade hier darf man doch den Islam hinterfragen: da, wo er in der Mehrheit ist, tritt er doch eher bzw. sehr oft (nicht immer) als Unterdrücker Andersdenkender und Andersgläubiger auf. Tolerant gibt er sich immer dort, wo er in der Minderheit ist.

So stellt Welt-Online zurecht fest, dass zur Zeit ca. 100 Millionen Christen in islamischen Ländern verfolgt werden – und kein Mensch spricht darüber, sondern lieber über einen mohammedkritischen Trailer aus den USA.

Selbst aus Nahost nach Deutschland geflüchtete Christen werden von aus Nahost nach Deutschland gekommenen Moslems hier und heute teilweise gemieden und verachtet: Christliche Syrerinnen oder Libanesinnen in Deutschland müssen sich vor Beleidigungen oder verbalen Attacken fürchten, wenn sie die Haare offen tragen oder im Bikini ins Freibad gehen. Dies bekannte eine mir befreundete in Deutschland lebende Libanesin armenischer Abstammung und christlichen Glaubens.

Laut Welt-Online geht Massimo Introvigne, der der Beauftragte der Religionsfreiheit der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (kurz OSZE) ist, davon aus, dass weltweit betrachtet, alle fünf Minuten ein Christ wegen seiner Glaubensüberzeugung getötet wird.

Hierüber sollte die deutsche Medienlandschaft die Bevölkerung viel stärker informieren, als über möglicherweise beleidigende Filme.

Statt über vermeintliche beleidigende oder blasphemische Karikaturen oder Filme, sollte den christlichen Märtyrern, die jeden Tag sterben, mehr Aufmerksamkeit geschenkt und den Rechten der christlichen Minderheiten in islamischen Ländern mehr Einsatz gewidmet werden.

Und dennoch eine Anfrage an den Regisseur des Films „Innocence of Muslims“:  sind die Stilmittel der Provokation und Beleidigung  wie im Film verwendet, wirklich nötig und hilfreich? Zumindest diese Frage sollte sich der Filmemacher stellen müssen.

Hinweis: rot markierte Schrift wurde mit Verknüpfungen hinterlegt.

Wie in einem Artikel der Zeitung Junge Freiheit vom 30.08.11 zu lesen, kündigt der erzkonservativ-islamische Ministerpräsident der Türkei eine Entschädigung für orthodoxe (armenische und syrische) Glaubensgemeinschaften an, denen im Laufe des letzten Jahrhunderts viele Gebäude zwangsenteignet worden sind.

Evangelische, Katholische oder Freikirchen sind in der Ankündigung erst gar nicht erwähnt worden.

Die Ankündigung ist zu begrüßen, ist aber erstens bisher nur eine Ankündigung und muss erstmal in die Praxis umgesetzt werden, was bisher in der Türkei erfahrungsgemäß das Hauptproblem ist und zweitens kann dies – falls das Vorhaben in die Tat umgesetzt werden sollte – nur ein erster Schritt in die Religionsfreiheit sein.

Bisher nämlich werden christliche Entwicklungshelfer oder Missionare in der Realität von den lokalen Behörden sehr häufig als Staatsfeinde und Feinde des Islams betrachtet.

Völlige Religionsfreiheit sieht anders aus – und zwar so, dass das Menschenrecht auf freie Ausübung des Glaubens ohne Behinderungen oder Angst vor Bedrohungen gewährt wird oder – bei Konvertierung vom Islam zum Christentum – ohne Angst um Leib und Leben haben zu müssen.

Zudem sind die Täter von Malatya, die zwei türkische und einen deutschen Christen namens Tilmann Geske ermordet bzw. bestialisch hingerichtet haben, immer noch nicht verurteilt.

Die Verschleppung dieses Verfahrens deutet auf eine Verwicklung des türkischen Staatsapparates in den Mordfall hin.

Hier sind noch viele Fragen offen – und so bleibt weiter Raum für Mißtrauen gegenüber bloßen Lippenbekenntnissen türkischer Amtsträger.

Freiheit für Religion sieht wahrlich anders aus.

„Millionen verfolgten Christen eine Stimme geben“, dazu ruft die Online-Ausgabe von Idea-Spektrum auf !
Laut Idea ist das Ausmaß der weltweiten Christenverfolgung zu wenig bekannt. Lediglich wenn europäische Christen im Ausland entführt oder getötet werden, wird in den europäischen Medien berichtet.
Jedoch werden tagtäglich Zehntausende Christen in ihren arabischen, asiatischen oder afrikanischen Heimatländern Opfer von Verfolgung und Gewalt.

Lesen Sie mehr unter:

  • Geben Sie Verfolgten Ihre Stimme ! Idea-Spektrum.
  • Irak: Wer bleibt der stirbt ! Spiegel-Online.
  • Geiseldrama in Bagdad: Islamisten von Al Kaida stürmen katholische Kirche. 50 Christen sterben. ZDF-Mediathek